Beginn der Fastenzeit

Hallo zusammen,

 

nach einer kurzen (Karnevals-)Pause geht es für uns jetzt bis Ostern kreuz und quer durchs Land. 23 Konzerte innerhalb der Fastenzeit. Ich freu mich drauf.

Zum Auftakt hatten wir ein entspanntes Wochenende mit zwei Auftritten. Pulheim (nicht PuHlheim, wie ich im Vorfeld ab und zu fälschlicherweise geschrieben habe – Entschuldigung dafür) hat richtig Spaß gemacht. Nicht nur, aber vielleicht auch, weil Dän uns vor dem Konzert gewarnt hatte, dass er das Pulheimer Publikum als eher introvertiert in Erinnerung hatte. „Die finden’s bestimmt total toll, wissen aber nicht, wie sie das zeigen sollen.“ – so (oder so ähnlich) seine Worte. Wenn du mit solchen Erwartungen auf die Bühne gehst, dann aber von einem total ausgelassenen Publikum empfangen und während des Konzertes auch weiter begleitet wirst, dann macht das echt Laune. Gute Taktik, Dän! 😉

Für die Chronisten unter euch: wir haben noch mal an zwei Stellen die Titelreihenfolge geändert. Gab’s jemanden, dem das aufgefallen ist?

Vor dem Konzert haben wir uns übrigens mal mit der Titelliste für die anstehenden Kirchenkonzerte (das erste in zweieinhalb Wochen in Krefeld) auseinandergesetzt. Wegen der besonderen Akustik (dem langen Hall) werden wir einige schnelle Nummern „entschärfen“. Dadurch bekommen sie einen etwas anderen Charakter. Voraussichtlich vier Nummern werden wir austauschen im Vergleich zu den „normalen“ Konzerten. Ihr dürft also gespannt sein, falls ihr bisher schon in einem Konzert gewesen seid und noch mal in eine Kirche kommt. Das sei an dieser Stelle denen verraten, die in den vergangenen Wochen immer mal gefragt haben, was sich in den Kirchenkonzerten verändern wird. 😉

 

Gestern begann dann für Nils und mich – die anderen drei hatten zu Hause übernachtet – mit einer halbstündigen Wanderung vom Hotel zum Pulheimer Bahnhof. Bei strahlendem Sonnenschein. Was waren wir durchgeschwitzt, als wir am Bahnhof angekommen sind. Eine Übergangsjacke hätte es gestern wohl auch getan. Wir hatten aber nur unsere Winterjacken mit. 😉

In Mönchengladbach angekommen begrüßte uns kurz vor dem Roten Krokodil (so der Name des Konzertsaales) eine Biberfamilie.

Relativ schnell kam eines der Tiere ziemlich nah ran. Vermutlich war es Opa Buddy B. oder Papa Justin B., der uns signalisieren wollte, dass wir in seinem Revier nichts zu suchen hätten und er ganz gut allein auf seine Familie aufpassen könne. Und schließlich sei das ja hier kein Zoo und wir hätten kein Geld bezahlt, um die Familie beim Sonntagsbad zu beobachten. Naja, war eh Zeit für den Soundcheck, also haben wir uns freundlich verabschiedet.

Das Konzert in Mönchengladbach war das erste der Alten Bekannten, bei dem niemand von uns etwas bei Susi, der Fehlersau reingeschmissen hat. Ich hab es selbst nicht mitbekommen, aber muss Clemens vielleicht noch was nachzahlen? Ich meine, bei „Lass die Sau raus“ ein kurzes Stammeln vernommen zu haben. Aber ich will ja nicht petzen.

Selbst Ingo konnte nahezu einen perfekten Moonwalk hinlegen – und das trotz dicken Teppichbodens auf der Bühne. Respekt!!

Hier ein paar Schnappschüsse vom Afterglow. Ich fand einfach die Deko im Foyer des Roten Krokodils so schick. 😉

 

 

 

 

Und für alle, die uns nicht auf Instagram folgen, hier der Videobeweis, dass wir unsere Bühnenklamotten vor jedem Konzert aufhübschen. 😉

 

Zum Schluss vielleicht doch noch kurz was zum Thema der Überschrift. Ich verzichte bis Ostern auf Kaffee, Süßigkeiten und Alkohol. Dän trinkt keine Cola. Clemens, Nils und Ingo wollen keine Fehler während eines Konzertes machen. Wie sieht’s bei euch aus?

 

Liebe Grüße und bis bald

Björn

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