Bericht zu den ersten Konzerten

Hallo ihr Lieben,

nachdem es ja schon einen kleinen Bericht zur offiziellen Premiere in Bielefeld gegeben hat, will ich auch zu den restlichen vier Konzerten unseres allerersten gemeinsamen Tourwochenendes ein paar Wörter schreiben.

Unser zweites Konzert fand in Oldenburg in der Kulturetage statt. Ein kleineres, aber ziemlich gemütliches Theater. Das wird dieses Jahr so etwas wie unser zweites zu Hause. Denn durch den wahnsinnig tollen Vorverkauf werden wir 2018 noch zwei weitere Konzerte dort geben. Kann aber auch an dem wirklich seeehr guten Catering liegen, dass es dort für die Künstler gibt. 😉 Nachdem ja schon in Bielefeld das Konzert mit einer technischen Panne begonnen hatte – gleich im zweiten Lied streikten die Batterien in Däns Mikrofon, gab es auch in Oldenburg ziemlich früh eine Störung im Betriebsablauf, die in einer OP am offenen Ohr endete. Doch von Anfang an: Für unsere Auftaktnummer nimmt Dän immer seinen In-Ear-Monitoring-Kopfhörer aus dem Ohr. Leider blieb diesmal der Aufsatz des Kopfhörers in seinem Ohr stecken. Da dieser ziemlich weit drin stecken und festsitzen muss, bekommt man den nicht mal eben mit den Fingern herraus, wenn er sich gelöst hat. Hier mal ein Beispielfoto, damit ihr euch das etwas besser vorstellen könnt:

Zum Glück haben wir ja immer genug Frauen mit ihren wundervollen und reichhaltig bepackten Handtaschen im Publikum, so dass uns sofort eine Pinzette gereicht wurde, mit der ich dann, nach einigen Fehlversuchen – ich wollte Dän ja auch keine Schmerzen zufügen – endlich den Aufsatz herausbekam. Da das alles noch vor dem ersten gesungenen Ton passiert war, verließen wir also die Bühne und taten so, als würden wir von vorne anfangen. Leider blieb der Aufsatz dann noch ein weiteres Mal stecken, als Dän seinen Kopfhörer für eine Moderation herausgenommen hatte. Also ein zweites Mal nach einer Pinzette gefragt. Diesmal war Dr. Wolfgarten der diensthabende Operateur, da ich eine Ansage im Programm hatte. Der Rest des Konzertes lief aber ganz gut. Bis auf ein paar Texthänger. Aber „Susi die Tour-Sau“ (den Namen hat sich unser Tourleiter Christoph Winkel ausgedacht) war auch in Oldenburg dabei und freute sich über jeden Fehler-Euro.

Am Freitag waren wir dann in Hamburg in der Markthalle. Es war unser erstes Stehkonzert. Mit 1000 Gästen. Vor einem Jahr hatte ich noch gesagt, dass ich froh wäre, wenn das Konzert 3/4-voll wäre. Pustekuchen. Ausverkauft. Und zwar schon seit langem. Dementsprechend auch eine lange Schlange am Einlass.

Und dann sind die Hamburger offenbar besonders fleißig. Wahnsinn, wie viele die Songs unseres Debüt-Albums mitgesungen haben. Vielen Dank an alle, die da waren und mit uns einen tollen, lauten, verschwitzten und coolen Abend verbracht haben. 🙂

Vom Samstagkonzert in Lübeck ist mir vor allem noch der letzte Song vor der Pause in Erinnerung. Kennt ihr das, wenn ihr euch mit Freunden oder Kollegen einen Streich ausdenkt und die Ausführung dann daran scheitert, dass die Beteiligten sich selbst schon auf Grund des zu erwartenden, vermeintlich lustigen Endes kaputtlachen? So in etwa ging es mir bei „Unprofessional“. Da hat es mich kurz vor dem Ende total rausgehauen und ich konnte vor lauter Lachen den Song nicht zu Ende singen. Also für alle Lübecker, die sich nicht getraut haben zu fragen: das war nicht gespielt. So gut bin ich leider nicht. 😉

Abschluss des Wochenendes war dann gestern in Kiel. So weit über dem Publikum hab ich selten gestanden. Zum Glück durfte ich auf der Bühne stehen. Wäre für meinen Nacken wahrscheinlich sonst echt anstrengend geworden. 😉

Da ich auf dem Foto Susi sehe: Ingo hatte sich diesmal etwas Besonderes ausgedacht. Da er es leider bei den vier vorangegangenen Konzerten nicht geschafft hatte, „Sie bricht mir das Herz“ ohne kleinere Text-Patzer zu singen und im Anschluss natürlich immer seinen Fehler-Euro ins Schwein geschmissen hatte, bezahlte er diesmal seine Fehler im Voraus. Vielleicht war das der psychologische Trick, den es gebraucht hatte, denn erstmals kam Ingo fehlerfrei durch die Nummer. Genauso übrigens auch Clemens bei seinem Angststück. Alles in allem also ein total schönes fünftes Konzert mit einem besonders glückseligen Ausgang für Ingo und Clemens.

Ein paar mehr Bilder der ersten Hälfte vom Kiel-Konzert könnt ihr euch unter dem Folgenden Link anschauen: Mona Taube Photography

Jetzt freuen wir uns alle auf ein kurzes Durchschnaufen. Dann sehen wir uns nächste Woche in Braunschweig, Hannover, Worpswede und Münster. 🙂 Für alle vier Konzerte gibt es übrigens noch ein paar Restkarten. Also wenn ihr Freunde in der jeweiligen Gegend habt, freuen wir uns, wenn ihr denen noch Bescheid gebt.

Liebe Grüße

Björn

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