Hallo ihr Lieben,

am kommenden Samstag, den 22.09., werden wir um 19 Uhr für etwa 20 Minuten live auf Facebook sein. Ihr könnt uns da nach Lust und Laune Eure Fragen stellen.

Für alle, die kein Konto bei FB besitzen: ihr könnt uns ab jetzt gerne schon Fragen schicken, die wir dann beantworten. Die Sammelstelle ist Björn (Mail an Björn). Das Video wird außerdem im Nachhinein höchstwahrscheinlich (wenn technisch alles klappt) auch auf unserem YouTube-Kanal online gestellt. Ist dann zwar nicht live, aber vielleicht wird genau Deine Frage ja trotzdem beantwortet. 😉

Wir freuen uns und sind gespannt. 😉

Liebe Grüße

Björn und Alte Bekannte


Hallo!

Diesmal schon am Sonntag die kleine Rückschau auf das Konzertwochenende.

Donnerstag waren wir in Darmstadt. Zum zweiten Mal dieses Jahr. Darmstadt ist damit die fünfte Stadt, in die Alte Bekannte zurückgekehrt sind. Bei einer kurzen Umfrage zu Beginn konnten wir sehen, dass weniger als 10 Prozent der Zuschauer bereits beim ersten Konzert in der Centralstation gewesen sind. Also alles beim Alten: die meisten Gäste hörten unsere Songs zum ersten Mal. 🙂 Die Bühne vor Ort gehört zu den eher kleineren. Von daher war zumindest ich diesmal vorsichtiger beim Bewegen, um nicht gegen eine unserer Stimmungslampen zu laufen. Das hatten wir ja erst vergangene Woche in Saarbrücken (was ich in meinem Blog total vergessen habe. Also: Nils ist beim Verlassen der Bühne nach dem letzten Song irgendwie gegen die Stehlampe gekommen. Diese fiel daraufhin um. Ingo hat geholfen, die Lampe wieder aufzustellen, während Clemens und ich uns einfach vorsichtig von der Bühne geschlichen haben. ;-)) Keine Ahnung, ob die anderen auch vorsichtiger waren, aber diesmal ist alles gut gegangen. Die Akustik in der Centralstation eignete sich, um eine Zugabe unverstärkt in der Mitte des Saales inmitten der Zuschauer zu singen. I like. 🙂 Und wieder einmal musste ich die beiden „Neuen“ als letzte aus dem Afterglow wegholen. Normalerweise hätte ich sie ja gelassen, aber wir mussten noch eine Stunde zum Hotel fahren und es war für uns alle die 10. Stunde. 🙂 Für uns ist das mit Ingo und Clemens und dem Afterglow ein bisschen witzig, da die beiden vor unserer ersten Tour ein wenig skeptisch waren und nicht so richtig abschätzen konnten, wie sie dazu stehen. Naja. Und jetzt stehen sie am längsten und quatschen.

 

Am Freitag in Schweinfurt dann ein für uns eher ungewöhnliches Konzert. Das fing schon mit der Location an. Die Veranstaltungsreihe, zu der auch unser Konzert gehörte, fand in einem alten Maschinenhaus auf einem riesigen Betriebsgelände statt. Wir mussten uns anmelden. Mit Personalausweis. Für die Zuschauer gab es einen eigens errichteten Weg vom Betriebstor zur Venue. Mit Security, die aufpasste, dass keiner vom Weg abkommt. 🙂 Die Location fand ich für das Konzert ganz cool. Ich mag so alte Betriebshallen, dieses Loft-artige. Evtl. hätten ein paar originale Maschinen noch drin bleiben können, um dem ganzen noch mehr Charme zu geben.

Aber nicht nur die Location war besonders, auch das Publikum. Bei so einer Konzertreihe kommen viele Zuschauer, die vorher noch nie was von dir gehört haben und nicht wissen, was eigentlich passieren wird. Das macht einfach was mit der inneren Grundhaltung zu Beginn eines Konzertes. Ist eben ein Unterschied, ob ich zu meiner Lieblings-Band gehe, oder ob ich mir, Freunden zu Liebe, eine mir bis dahin vollkommen unbekannte Band anhöre. Auf jeden Fall sieht man in solchen Konzerten mehr Menschen mit verschränkten Armen und einem „zeig mal was du so drauf hast“-Gesicht. Spannend. Ansagen funktionieren plötzlich ganz anders (oder im schlimmsten Fall gar nicht). Schön ist es dann, wenn am Ende aber doch alle Gäste stehen und Freude im Gesicht haben.

 

Gestern in Aschaffenburg dann seit langem mal wieder ein Stehkonzert. Kolossal im Colos-Saal. 😉 Ein ganz anderes Gefühl als tags zuvor. Locker, ausgelassen, fröhlich. Und das, obwohl wir alle vor dem Konzert ein bisschen durchhingen. So mit Müdigkeit und Kopfschmerzen und so. Aber wie heißt es so schön, Musik ist die beste Medizin. Und Adrenalin sowieso. Hat auf jeden Fall richtig Bock gemacht. Auch wenn gegen Ende des Konzertes fast wieder eine unserer Wasserflaschen draufgegangen wäre. So langsam sind wir leider an einem Punkt, an dem die Umweltbilanz doch wieder nicht stimmt. Zwei Flaschen sind schon runtergefallen und kaputt gegangen. Eine weitere haben wir (ich sage lieber wir, denn ich will ja niemanden in die Pfanne hauen) stehen lassen. Gestern blieb es aber zum Glück bei einer großen Pfütze am Bühnenrand. Die Flasche konnte gerettet werden.

 

So, fünf Tage Pause. Sehr schön. Wir sehen uns nächste Woche in Aachen, Wuppertal und Köln. Also eine komplette Tour mit Zweitkonzerten. Yeah.

Habt eine schöne und friedliche Woche,

Björn


Guten Montag!

Saarbrücken, wow. Was war das für ein toller Abend am Freitag. 🙂 Nahezu volles Haus, was in diesem Fall über 1000 Zuschauer bedeutet. Dazu so eine tolle Energie, die ihr uns von Anfang an entgegengebracht habt. Mega. Das hat extrem viel Spaß gemacht und war ein toller Start ins Wochenende. Und wie schön ihr selber singen könnt. Erst unter Anleitung bei „Wir sind da“ im Konzert und dann ganz von alleine im Afterglow bei „Junimond“ (Hier der Link zu unserer Version bei YouTube ohne Publikum). Wir freuen uns jetzt schon auf den zweiten Termin bei euch im nächsten Jahr (Karten)!!

 

Am Samstag in Wiesbaden dann im Grunde das totale Kontrastprogramm, das ich so liebe. Nicht fette Party, wie in Saarbrücken, sondern eher träumerisches Schwelgen in der Musik. Sowohl optisch als auch akustisch war die Ringkirche ein totaler Glücksgriff bei der Locationwahl. Ich hab unseren Tonmann Hank nach einem Konzert schon lange nicht mehr soooo zufrieden und glücklich von einem Konzert schwärmen hören. Nicht falsch verstehen, er findet es sonst auch ganz gut. Aber ihm als Tonmenschen hat es besonders viel Spaß gemacht, das Konzert in und mit dieser Akustik zu mischen.

Man hat einigen Zuschauern aber schon angemerkt, dass auch sie gerne mehr Party gemacht hätten. An dieser Stelle ein großes Lob an alle. Die Bitte, die schöne Akustik wirken zu lassen und sie während der Songs nicht zu „überklatschen“, haben alle bis fast zum Ende erfüllt. Und natürlich haben wir uns total gefreut, dass es am Ende ein tanzendes Kirchenpublikum gab. Man hat dieses „Endlich aufstehen, endlich mitklatschen“ total gespürt. 🙂 Ein besonderer Moment war aber auch die unverstärkte Zugabe „She’s got a way“. Man soll sich ja nicht so viel selbst loben, aber das haben wir am Samstag besonders schön gesungen. 😉

 

Gestern dann ein intimer und fast familiärer Wochenendabschluss in Rennerod, dem geografischen Mittelpunkt der BRD vor 1989. Ich glaube, dass sich das Publikum gestern auch im Mittelpunkt gefühlt hat. Da die Jalousien der Westerwaldhalle momentan nicht funktionieren (und das Konzert um 18 Uhr startete), war es taghell im Saal. Und dadurch konnten wir jeden einzelnen Gast sehen. Bis in die hinterste Reihe. Da fällt (fast) jedes Gähnen, jede schnell mal zwischendurch geschriebene SMS, jedes Mitfilmen, aber auch jedes Lachen auf. Für den Künstler auf der Bühne ist das toll, mal nicht nur die ersten 3/4 Reihen zu sehen und darüber hinaus für ein schwarzes Etwas zu singen. Ich weiß aber auch aus Publikumssicht, dass man sich dann selbst beobachtet fühlt. Und als Zuschauer hat man ja eigentlich Eintritt bezahlt, um selbst zu beobachten. Noch ein weiterer Vorteil der kaputten Jalousien: wir konnten von der Bühne aus den Blick auch mal in die Landschaft des schönen Westerwalds schweifen lassen. Hatte auch was. 😉 Die Wartezeit zwischen Konzertende und Afterglow wurde den Zuschauern in Rennerod vom lokalen A Cappella Ensemble „Stimmt“ verkürzt.

 

Schauen wir mal, was kommendes Wochenende in Darmstadt, Schweinfurt und Aschaffenburg passiert. Diesmal ist keine Kirche dabei. Dafür aber mal wieder ein Stehkonzert. Freu mich drauf. 🙂

Liebe Grüße

Björn

 

 

 


Hallo zusammen,

beginnen möchte ich mit einen kleinen Dank an alle, die mir nach Blog Nr. 19 auf die Frage zum Mitfilmen bei Konzerten geantwortet haben. Durchaus interessant. Eine Aussage konnte ich voll und ganz unterschreiben: Gegen einen kurzen Erinnerungsschnappschuss hat niemand etwas. Aber wenn man ein Konzert (oder den Afterglow) hauptsächlich durch das Display des Vordergastes sieht, dann ist das schade und wenig rücksichtsvoll. 🙂

Jetzt aber zu den vergangenen Auftritten:

Mittlerweile fast zwei Wochen ist unser kleiner Auftritt im Rahmen der Gamescom auf dem Kölner Rudolfplatz her. Eigentlich wollte ich dazu auch nichts schreiben, da es für mich kein „normales“ Konzert innerhalb unserer Tour gewesen ist: Kostenlos, 90 Minuten am Stück, „Straßenklamotten“, Laufpublikum. Aber ich kenn ja die Spezialisten und Chronisten unter euch, die mir das dann vorhalten würden. 😉 Also. Besonders an solchen Straßenfesten ist oft, dass man entweder gar keinen, oder einen kurzen Soundcheck direkt vor dem Auftritt hat oder, und das traf diesmal zu, zwischen Soundcheck und Auftritt seeeeeeehr viel Zeit liegt. Das hat organisatorische Gründe, wenn sich mehrere Bands eine Bühne teilen und z.B. unterschiedliche Instrumente und Mikrofone auf- und abgebaut werden müssen. Während Dän und Clemens den Vorzug ihrer auftrittsnahen Wohnorte genutzt haben und noch mal nach Hause sind, sind Nils, Ingo und ich einfach mal spontan live auf Facebook gewesen, um uns die Zeit zu vertreiben. Wer’s verpasst hat und eine halbe Stunde Zeit hat, kann sich das Video noch im Nachhinein anschauen. 😉 Es wird aber sicher demnächst weitere solche „Live-Schaltungen“ geben.

Der Auftritt selbst hat Spaß gemacht. Vor allem, weil sich von Song zu Song immer mehr Menschen vor der Bühne einfanden. Eine schöne Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern. Die Setlist haben wir dem „Laufpublikum“ angepasst. Also kaum Balladen, dafür mehr Coversongs. Ein bisschen Auswahl haben wir ja, wenn wir „nur“ 90 Minuten spielen und nicht, wie im Konzert ca. 120. Aber wenn man es nicht gewohnt ist, sind anderthalb Stunden am Stück doch echt anstrengend. Würde mich interessieren, was euch eigentlich lieber wäre. Ein langes Set oder zwei Sets mit einer Pause dazwischen? Und warum? Schreibt mir gern eine Mail oder nutzt die Nachrichtenfunktion bei FB oder Instagram. 😉 Ich selbst mag es ja eigentlich lieber, wenn ein Konzert durchgeht. Die Pause wirft mich aus dem Moment. Es sei denn natürlich, das Konzert ist doof. Dann freue ich mich über die Pause und die damit verbundene Möglichkeit, nach Hause zu gehen, ohne den Künstler zu stören. 😉

 

Vergangenes Wochenende fand unser erstes von zwei Konzerten des Jahres in Marburg statt. In der beeindruckenden Elisabethkirche. Gotisch, hoch und dadurch natürlich ein laaaaaanger Hall. Eine echte Herausforderung vor allem für unseren Tonmann Bertram. Und auch wir mussten uns anpassen. Zum Beispiel beim Moderationstempo. Leider funktionieren dann manche Witze nicht, die eigentlich von schnellem Tempo und Timing leben. Richtig wohl gefühlt hat sich offenbar wieder Clemens, der in einer Ansage wieder zu einem Prediger verwandelt hat. Unglaublich witzig, wie ich finde.

Aber auch einige Songs haben wir wegen der Akustik ein paar bpm langsamer gesungen. Fühlt sich teilweise komisch an. Mittlerweile sind die Lieder einfach so in Fleisch und Blut, dass sich kleinste Tempo- oder Tonhöhenveränderungen extrem und seltsam anfühlen. Vielleicht haben wir deshalb auch ein paar Unkonzentriertheiten eingestreut. Also ich. So hab ich z.B. bei „Love Yourself“ einen Pre-Refrain weggelassen und an einer Stelle im Programm einen Song übersprungen, weil ich mit der „falschen“ Ansage weitergemacht habe. (Den Song gab es dann aber im Afterglow.)

Eine witzige Geschichte geschah noch bei den Zugaben. Dän meinte, wir würden jetzt nicht noch mal von der Bühne gehen, um dann eh wieder zu kommen. Wir hätten ja eh Lust, noch einen Song zu singen und außerdem sei es hinter der Bühne so dunkel. Daraufhin wurden uns von blinden Gästen in der ersten Reihe ihre Blindenstöcke angeboten. Sehr lustige Aktion! 🙂

Von der Kirche hab ich leider kein Foto gemacht. Hole ich am 24.11.18 nach, wenn wir wieder dort sind (Tickets). Aber von den beiden Fans, die auf ihrem ersten Konzert überhaupt gewesen sind. Mit eigenen T-Shirts. Voll süß.

Ach ja, zum Ton gab es übrigens nur positive Rückmeldungen. Da hat Bertram wohl einen guten Job gemacht. 😉

 

Am Samstag waren wir in Melsungen. Im Grunde ein Vorort von Kassel (ich hoffe, damit fühlt sich niemand auf den Schlips getreten!?). Wieder eine Kirche. Mit ähnlicher Kapazität für Gäste. Aber doch gaaaaanz anders, als tags zuvor. Die Stadtkirche von Melsungen hatte etwas gemütliches, intimes. Gefühlt saßen alle Zuhörer ganz nah an uns dran. Auch der kircheneigene Nachhall war nicht so aufdringlich. Von den Organisatoren wurden wir total herzlich empfangen. Vom Chef sogar in unserem Tourshirt. Sogar eine kleine Bühne hat man uns hingebaut. Also kein Moonwalk auf Altartreppen. 😉

Dementsprechend fühlte sich das ganze Konzert irgendwie heimelig an. Wie ein Abend unter „Alten Bekannten“. Scheinbar auch für Pfarrer Clemens, dessen Predigt teilweise ausuferte. Mich unterhält das total. Er wird die Ansage aber dennoch wieder etwas kürzen beim nächsten Mal. 😉

 

Am Sonntag waren wir dann zu Gast im Anthroposophischen Zentrum Kassel. Nach zwei Kirchenkonzerten also wieder ein „normales“. Da wir schon nach Melsungen in Kassel übernachtet hatten, haben wir den frühen Nachmittag für einen Ausflug zu den Wasserspielen am Kasseler Herkules genutzt (Ausflugstipp, falls ihr mal in der Nähe seid!).

 

Der Saal im AZ (ist mir echt zu anstrengend, das immer auszuschreiben) war, sagen wir, besonders. Allein schon die Wandfarbe. Dazu das gefühlte Verbot von rechten Winkeln. 😉

Das Publikum war extrem gut drauf. Und klatschfreudig. Man hätte das Gefühl haben können, dass die Marburger und Melsungener den Leuten in Kassel ihre aufgestaute Klatschenergie abgegeben hatten. In den beiden Kirchenkonzerten hatten wir das Mitklatschen während der Lieder, wegen der schwierigen Akustik, freundlich untersagt. Im zweiten Teil gab es dann sogar kleine Grüppchen, die sich links und rechts in die Gänge gestellt hatten und dort tanzten. Schöner Abschluss des Wochenendes.

 

Schauen wir mal, was dieses Wochenende passiert. Ich freue mich auf einen vollen Saal in Saarbrücken, die besondere Architektur der Ringkirche in Wiesbaden und das Flair der Westerwaldhalle von Rennerod.

Liebe Grüße,

Björn

 


Hello again,

ich hoffe, ihr seid alle gut durch den Sommer gekommen und habt euch von der Hitze nicht einschüchtern lassen. Mir persönlich ist dieser Sommer ja wesentlich lieber gewesen, als der verregnete vom vergangenen Jahr! 🙂

Nach einer kleinen Wiederaufnahme-Probe bei Nils in Kiel am vergangenen Mittwoch, ging es dann ab Donnerstag wieder gemeinsam auf Tour. Erstes Ziel: Westerland auf Sylt. Natürlich mit dem vollen Programm. Autozug. Also erstmal ne Weile warten und dann dieses komische Gefühl, in einem Auto zu sitzen und mit 80 km/h rückwärts zu fahren. Angekommen auf der Insel hatten wir ein bisschen auf besseres Wetter gehofft. Leider haben wir aber ausgerechnet typisches Inselwetter mit vielen Wolken und Wind abbekommen. Zumindest mit den Füßen waren wir aber alle im Wasser, manche sogar ganz. 😉 Das Konzert war wirklich schön. Leider war es nicht ganz voll, trotz des idealen Konzertwetters. Aber die Menschen, die da waren, hatten großen Spaß. Und man merkt einfach eine andere Grundentspanntheit bei den Menschen, wenn sie während ihres Urlaubs in ein Konzert kommen. Da im Afterglow wieder seeehr viele Menschen ihre mobilen Telefone in der Hand hatten, um unsere Unplugged-Zugabe aufzunehmen, würde mich interessieren, ob sich jemand diese Videos im Nachhinein wirklich anschaut? Und zeigt man das dann seinen Freunden, den Verwandten? Würde mich einfach interessieren, da ich selbst als Konzertbesucher immer den Moment genießen will und vor allem ja auch weiß, dass der Klang der Musik auf einem Handy total scheiße ist. 🙂 Schreibt mir doch gern eine Mail eure Meinungen dazu. Oder auf Facebook oder Instagram.

Von Westerland ging es dann am Freitag nach Itzehoe. Natürlich wieder mit Warten auf die Autofähre. Und einem leicht verdutzten Fahrkartenverkäufer („wieso ward ihr nur einen Tag hier?“). In Itzehoe gab es ein Kirchenkonzert. Und spätestens hier wurde mir klar, wie warm der Sommer gewesen ist, wenn schon die Kirchen so aufgeheizt sind. Das Konzert war sehr stimmungsvoll. Aber eben auch warm. Da kann das dann schon mal passieren, dass man bei einem Song, den man wahrscheinlich schon 1000 Mal gesungen hat, den Text verdreht. Vor allem wenn es in dem Song um einen vermeintlich schlechten Sommer geht. Aber ich stelle hier niemanden an den Pranger und nenne keine Namen. 😉 Standing Ovations gab es dennoch. Danke dafür, liebe Itzehoer (Itzehoesen, Itzehoener?).

Samstag ging es dann weiter nach Bremen. Wieder ein Kirchenkonzert. Direkt neben den Bremer Stadtmusikanten. Das Konzert begann etwas holprig. Beinahe wäre Dän schon vor dem ersten Lied auf die Nase gefallen. Er hatte wohl beim Aufgang eine Stufe übersehen. Während des Konzertes hat sich Clemens dann aktiv um eine Stelle als Pfarrer beworben. Zumindest erinnerte eine seiner Ansagen vom Duktus her sehr an eine Predigt. Mal sehen, wenn er das ernsthaft in Erwägung zieht, vielleicht werde ich dann doch noch zum regelmäßigen Besucher eines Gottesdienstes. 😉

Abschluss unserer kleinen ersten Tour nach der Sommerpause war gestern in Seesen. Ein schönes kleines Städtchen am Fuße des Harzes. Was haben wir geschwitzt. Aber alle. Publikum und Band. Zum Glück hatte aber der Veranstalter (lieben Dank an dieser Stelle an das Kulturforum) scheinbar Flyer/Spielpläne auf den Stühlen verteilt. Ich kann mich kaum an ein Konzert erinnern, bei dem so viel gewedelt worden ist im Publikum. Haben aber alle tapfer durchgehalten bis zum Ende. Und am Ende sogar wieder Standing Ovations. Wahrscheinlich wollte niemand mehr mit nassem Rücken an der Stuhllehne kleben, oder? 😉 Vielen Dank für die schönen ersten Konzerte in der zweiten Jahreshälfte. Wir ziehen uns jetzt wieder ein paar Tage in die Eifel zurück und arbeiten am zweiten Album, bevor es dann einen knackigen September mit 15 Konzerten gibt.

 

Bis dahin und liebe Grüße

Björn


Hallo zusammen,

da mich einige Beschwerden erreicht haben, will ich unsere letzten vier Konzerte vor der Sommerpause hier auch noch kurz erwähnen.

Total gefreut haben wir uns über unser erstes Konzert im Ausland. Auch wenn leider noch einige Plätze im Saal freigeblieben sind, hatten wir einen schönen Abend mit den Menschen, die da waren. Ich kann mich auch noch an sehr nette Gespräche im Afterglow erinnern. 🙂

Volle Bude hatten wir dann einen Tag später auf der Burg Hayn in Dreieich bei Frankfurt. Tolles Ambiente, tolles Team hinter den Kulissen, tolle „Grüne Soße“ im Catering und tolle Stimmung auf den Rängen während des Konzertes. Das hat extrem viel Bock gemacht.

Außergewöhnlich war es dann in der Tropfsteinhöhle Schulerloch. Und nass-kalt. 🙂 Aber einmalig. Und eine Taufe gab es im Grunde auch. So nannte sich Clemens in seiner Moderation den „singenden Grotten-Olm“. Das wird auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, auch wenn ich, sollten wir das irgendwann wiederholen, doch eine lange Unterhose drunterziehen werde. 😉

Das letzte Konzert vor der Sommerpause war dann wieder auf einer Burg. Diesmal auf Burg Brattenstein in Röttingen. Hier hatten wir einen schönen Abschluss unseres ersten gemeinsamen Tourhalbjahres. Ganz ohne Regen und mit einem bestens aufgelegten Publikum.

Liebe Grüße

Björn


Im Auto auf dem Weg zum ersten Konzert in Westerland auf Sylt

Hallo ihr Lieben,

wir sind wieder da! 😉

Vier Wochen lang hatten wir Zeit, die Füße hochzulegen, Kraft zu tanken und mal in aller Ruhe ein Buch zu lesen. Nils, Dän und Ingo haben das ganz klassisch zu Hause bzw. „in der Region“ gemacht. Clemens war in der Bretagne, ich in Kroatien.
Seit Mittwoch sind wir nun wieder gemeinsam unterwegs. Nach einer ersten Probe bei Nils in Kiel, gestern unser erstes Konzert in Westerland. Schön war’s. Mehr dazu dann am Montag im Tourblog. 😉

Mit frischen Kräften geht es die nächsten Wochen auch gleich richtig rund. Nach unserem Wochenende im Norden, sind wir anschließend zwei Wochen beim Ingo in der Eifel und arbeiten weiter an neuem Songmaterial für unsere zweite CD. Anschließend freuen wir uns auf einen vollen und tollen September mit 15 Konzerten.
Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang sein, dass es für die meisten Konzerte auch noch Karten gibt. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich das noch ändern würde. 😉

Hier eine Übersicht:
01.09. Melsungen
02.09. Kassel
07.09. Saarbrücken (Restkarten)
08.09. Wiesbaden
09.09. Rennerod
13.09. Darmstadt
14.09. Schweinfurt
15.09. Aschaffenburg
21.09. Aachen
22.09. Wuppertal
23.09. Köln (ausverkauft)
27.09. Langenselbold
28.09. Remchingen
29.09. Reutlingen
30.09. Oppenau

Da sind doch viele tolle Städte dabei, die man unbedingt mal gesehen haben sollte, oder? So ein September eignet sich ja auch wunderbar für Städtereisen in Verbindung mit tollen Konzerten. 🙂 Tickets gibt’s hier!

Na dann sehen wir uns alle hoffentlich bald!

Liebe Grüße und bis Montag,

Björn


Ab sofort gibt es die fünfstimmigen Original-Arrangements der Songs unseres Debütalbums „Wir sind da!“ online bei „Mein Songbook“.  Ihr kommt natürlich auch über diese Seite hier zum Songbook: https://altebekannte.band/shop/

Einfach das eigene Songbook gestalten: Die zehn Lieblingssongs auswählen, Wunschcover mit persönlichem Text dazu und los geht’s. Es ist auch möglich, das Songbook mit Alte Bekannte und Wise Guys Arrangements zu mixen. Natürlich ist es auch möglich, nur einzelne Songs als PDF-Download zu erwerben.

Ein Songbook mit allen 15 Titeln von „Wir sind da!“ gibt es weiterhin bei unseren Konzerten am Merchandise-Stand zu kaufen. Wo das möglich ist, seht ihr auf unserer Konzertseite. 🙂


Hallo zusammen,

Frühstück mit allen, die schon wach sind. 😉

ein bisschen was ist passiert in den vergangenen Tagen. Vergangene Woche haben wir uns wieder in der Eifel versammelt. Diesmal allerdings, um in aller Ruhe die Fußball-WM zu genießen. Mit allen Vor- und Nachberichten. Die wenigen freien Minuten dazwischen haben wir dann dazu genutzt, ein paar Text- und Liedzeilen für unser nächstes Album zu erfinden. Klingt unrealistisch? Ist es auch. Natürlich war es andersrum. Es ist fleißig gereimt, in die Tasten gedrückt, Saiten-gezupft und aufgenommen worden.

 

Am Donnerstag sind wir dann zusammen nach Köln gefahren, wo wir den Soundcheck für den Kurzauftritt am Samstag in der Lanxess-Arena hatten. Für eine Promotion-Aktion durften wir dann sogar auf das Dach der Arena. Schöner Ausblick, aber auch ganz schön windig.

Der Auftritt am Samstag hat echt Spaß gemacht. Auch wenn er viel zu schnell wieder vorbei war. Wir konnten ja nur zwei Songs singen. Als Musiker ist das immer ein ganz komisches Gefühl. Man fühlt sich ein bisschen wie „plötzlich auf die Bühne geschmissen und auf der anderen Seite schon wieder weggefegt“. Keine Zeit (wie in einem eigenen Konzert), um reinzukommen, sich mit dem Raum und dem Publikum vertraut zu machen und einen Spannungsbogen aufzubauen. Eher sofort von Null auf 100. Um uns und dem Publikum den Einstieg etwas einfacher zu machen, haben wir uns für „Jetzt ist Sommer“ als erste Nummer entschieden. Den Song kennen einfach viele und er macht gute Laune. Und es ging ja bei der Veranstaltung auch ums Mitsingen. Unsere zweite Nummer war „Wir sind da“. Mit einem etwas verlängerten Mitsingteil. Das klang toll! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Woche gönnen wir uns tatsächlich eine kleine WM-Pause. So können wir Jogis Team am Mittwoch die Daumen drücken gegen Südkorea. Kommende Woche geht’s dann in der Eifel weiter mit der Arbeit am nächsten Album.

Bis dahin mit lieben Grüßen,

Björn


Liebe Blogleser, 

hier meine kurzen Worte zur LüLü-Tour. 🙂

Am Freitag unser erstes Konzert in Lüneburg. Was für ein wunderschönes kleines Städtchen. Kann ich nur dringend empfehlen für einen Kurztrip. Kleine Fachwerkhäuschen, enge Gassen, gemütliche Lokale an der Ilmenau. Traumhaft schön. Und dann war auch noch Stadtfest, bei schönstem Sommerwetter. Eigentlich fast ein bisschen schade, dass unser Konzert dann drinnen im Theater war. Ich hätte auch Lust gehabt, abends durch die Stadt zu schlendern und mir andere Bands auf den zahlreichen Bühnen anzuschauen. Oder eben das Knaller-WM-Spiel Portugal-Spanien zu schauen. 😉 

Soundcheck im Theater

Naja, man kann nicht alles haben. Und schon gar nicht alles auf einmal. Und warum meckern? Unser Konzert war nahezu ausverkauft, das Publikum bei bester Laune und am Ende Standing Ovations. Dazu nette Gespräche im Afterglow. Und hintenraus hab ich mit unserem Tonmann Bertram noch eine kleine Runde durch den Altstadtkern gemacht, wo gefühlt noch dreiviertel-Lüneburg unterwegs war. 

 

 

 

Im WM-Fieber.

Ohne WM-Fieber.

Samstag waren wir in Lübeck. Die zweite Stadt in der Bandgeschichte (nach Oldenburg), die wir zum zweiten Mal bespielt haben. Das Kolosseum war wieder ausverkauft. Und die Stimmung fantastisch. Schon bei „Wir sind da“ standen viele Besucher auf, klatschten und sangen mit. Im Gegensatz zu einigen Konzerten vorher blieben die Lübecker dann sogar nach dem Song weiter stehen und feierten zu „Radio“ und „Perfekt“ ab. Coole Sache – das hat gefetzt! 🙂

 

„4+1“ im Afterglow

Im Afterglow dann noch ein kleiner Auftritt der jungen Nachwuchsband „4plus1“. Macht weiter so, ihr Lieben. 

Konzertübergreifend ist mir diesmal besonders „Kleiner Terrorist“ hängen geblieben, bzw. die Reaktionen der Kinder im Publikum bei diesem Lied. Ich hab jetzt auch schon öfter die Rückmeldung von Eltern bekommen, dass ihre Kinder das Lied doof finden, weil sie in dem Lied so schlecht wegkommen würden. Dementsprechend auch die Reaktionen der Kleinen im Publikum: Anfänglich große Augen voller Vorfreude bei der Anmoderation („es folgt eine Ode an die Kinder“), dann allmähliche Skepsis und schließlich eingeschnapptes Verschränken der Arme nach dem ersten Refrain. Offenbar sind die Kids dann so „sauer“ auf uns, dass sie meistens gar nicht die Wendung am Schluss mitbekommen und sich fast schon wundern, dass ihre Eltern, die vorher herzhaft lachend, sich am Ende meist zu ihnen umdrehen und sie liebevoll in den Arm nehmen und/oder küssen. Für mich immer einer der schönsten Momente in den Konzerten. 🙂

Die kommenden Wochen wird es hier etwas ruhiger. Unser nächstes Konzert ist erst am 12.07.! Bis dahin nutzen wir die Zeit, um uns wieder ein Stückchen um neue Songs zu kümmern, aber auch in Ruhe die WM zu verfolgen. Spannend sind viele Spiele ja. Vor allem, wenn sich die etablierten Nationen weiterhin so schwer tun. Wie war das? Drei der letzten vier Titelverteidiger sind in der Vorrunde gescheitert? Huiuiui, spannend. 

Eine schöne Zeit, ob mit oder ohne Fußball, wünscht

Björn