Liebe Blogleser, 

hier meine kurzen Worte zur LüLü-Tour. 🙂

Am Freitag unser erstes Konzert in Lüneburg. Was für ein wunderschönes kleines Städtchen. Kann ich nur dringend empfehlen für einen Kurztrip. Kleine Fachwerkhäuschen, enge Gassen, gemütliche Lokale an der Ilmenau. Traumhaft schön. Und dann war auch noch Stadtfest, bei schönstem Sommerwetter. Eigentlich fast ein bisschen schade, dass unser Konzert dann drinnen im Theater war. Ich hätte auch Lust gehabt, abends durch die Stadt zu schlendern und mir andere Bands auf den zahlreichen Bühnen anzuschauen. Oder eben das Knaller-WM-Spiel Portugal-Spanien zu schauen. 😉 

Soundcheck im Theater

Naja, man kann nicht alles haben. Und schon gar nicht alles auf einmal. Und warum meckern? Unser Konzert war nahezu ausverkauft, das Publikum bei bester Laune und am Ende Standing Ovations. Dazu nette Gespräche im Afterglow. Und hintenraus hab ich mit unserem Tonmann Bertram noch eine kleine Runde durch den Altstadtkern gemacht, wo gefühlt noch dreiviertel-Lüneburg unterwegs war. 

 

 

 

Im WM-Fieber.

Ohne WM-Fieber.

Samstag waren wir in Lübeck. Die zweite Stadt in der Bandgeschichte (nach Oldenburg), die wir zum zweiten Mal bespielt haben. Das Kolosseum war wieder ausverkauft. Und die Stimmung fantastisch. Schon bei „Wir sind da“ standen viele Besucher auf, klatschten und sangen mit. Im Gegensatz zu einigen Konzerten vorher blieben die Lübecker dann sogar nach dem Song weiter stehen und feierten zu „Radio“ und „Perfekt“ ab. Coole Sache – das hat gefetzt! 🙂

 

„4+1“ im Afterglow

Im Afterglow dann noch ein kleiner Auftritt der jungen Nachwuchsband „4plus1“. Macht weiter so, ihr Lieben. 

Konzertübergreifend ist mir diesmal besonders „Kleiner Terrorist“ hängen geblieben, bzw. die Reaktionen der Kinder im Publikum bei diesem Lied. Ich hab jetzt auch schon öfter die Rückmeldung von Eltern bekommen, dass ihre Kinder das Lied doof finden, weil sie in dem Lied so schlecht wegkommen würden. Dementsprechend auch die Reaktionen der Kleinen im Publikum: Anfänglich große Augen voller Vorfreude bei der Anmoderation („es folgt eine Ode an die Kinder“), dann allmähliche Skepsis und schließlich eingeschnapptes Verschränken der Arme nach dem ersten Refrain. Offenbar sind die Kids dann so „sauer“ auf uns, dass sie meistens gar nicht die Wendung am Schluss mitbekommen und sich fast schon wundern, dass ihre Eltern, die vorher herzhaft lachend, sich am Ende meist zu ihnen umdrehen und sie liebevoll in den Arm nehmen und/oder küssen. Für mich immer einer der schönsten Momente in den Konzerten. 🙂

Die kommenden Wochen wird es hier etwas ruhiger. Unser nächstes Konzert ist erst am 12.07.! Bis dahin nutzen wir die Zeit, um uns wieder ein Stückchen um neue Songs zu kümmern, aber auch in Ruhe die WM zu verfolgen. Spannend sind viele Spiele ja. Vor allem, wenn sich die etablierten Nationen weiterhin so schwer tun. Wie war das? Drei der letzten vier Titelverteidiger sind in der Vorrunde gescheitert? Huiuiui, spannend. 

Eine schöne Zeit, ob mit oder ohne Fußball, wünscht

Björn


Hallo zusammen,

Wahnsinn, unsere ersten 31 Konzerte sind rum. Gefühlt ist die Premiere in Bielefeld noch nicht so lange her. Es waren die ersten Konzerte, die von uns vor anderthalb Jahren in den Verkauf gegeben worden sind. Um zu sehen, ob uns jemand sehen will. Das war zum Glück der Fall. Dafür sind wir sehr dankbar. 🙂

Dieses Wochenende hatten wir vier richtig schöne „normale“ Konzerte. Niemand krank, oder zumindest nicht so, dass wir das Programm umstellen mussten oder ähnliches. Keine Blackouts, keine Stromausfälle. Dafür aber vier Konzerte mit toller Stimmung im Publikum. Deswegen nur ganz kurze Notizen.

Angefangen in der Stadthalle Limburg. Schönes, kleines Städtchen mit einer Stadthalle, die sich so gar nicht in das pittoreske Gesamtbild einfügen will. Wie gut, dass sich die Limburger von dem Ambiente aber nicht die Laune vermiesen lassen. 😉 Eine interessante Frage bekam ich im Afterglow gestellt, die ich gern hier auch noch mal für alle beantworten will: Nein, ich finde es nicht schlimm/komisch/doof, dass bei unseren Konzerten momentan nicht alle Songs mitgesungen und abgefeiert werden, so wie das ja noch auf der Abschiedstour unserer Vorgängerband gewesen ist. Ganz im Gegenteil. Es ist toll, wenn die überwiegende Mehrheit der Zuschauer die Songs zum ersten Mal hört. Es ist toll, die Reaktionen auf Wortwitze, Inhaltswendungen, aber auch generell auf die Themen unserer Songs zum ersten Mal zu sehen. Also unvoreingenommen und spontan. Und dann ist es genauso toll zu sehen, wie bei Montagsallergie (wahrscheinlich, weil er schon so lange auf YouTube steht) und vor allem bei den alten WG-Nummern mitgesungen und abgegangen wird. Die Mischung macht’s. 🙂

Freitag Darmstadt – Centralstation. In der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, Publikum und Band mussten erstmal zueinanderfinden. Irgendwie waren wir alle miteinander ein bisschen ruhiger. In der zweiten Hälfte flutschte es dann aber. 😉

Im Mannheimer Capitol hatten wir mal eine Location, in der wir vorher schon alle in unterschiedlichen Formationen aufgetreten waren. Wir hatten alle ziemlich gute Laune. Wahrscheinlich wegen des frühlingshaften Wetters. So waren wir während des gemeinsamen Essens vor dem Konzert extrem albern mit der Kellnerin, die sich um uns kümmerte. Das wird in Erinnerung bleiben. Aber auch die sehr gute Stimmung während des Konzertes. Das hat Spaß gemacht. 🙂 Nach dem Konzert gab‘s dann noch die Situation, dass die Kollegen auf mich warten mussten mit dem Afterglow-Ständchen. Der AG fand nämlich nicht im Foyer des Capitols statt, sondern in einem extra Raum. Da ich ja aber nach dem Konzert das Merchandise verkaufe, musste ich mich dann also erstmal kurz darum kümmern, dass während meiner Abwesenheit jemand auf den Stand aufpasst. Naja. Ich warte ja sonst auch immer auf die Kollegen. 😉 Apropos Merchandise: Ich soll von unserem Lichtmann/Technikchef/Tourmanager/Merchandiseverkäufer ausrichten, dass das in der Pause am Stand wunderbar funktioniert hat, da sich wohl eine geduldige Schlange gebildet hatte und er nicht von allen Seiten „überfallen“ wurde. 😉

Gestern in Kaiserslautern fühlte sich alles ein bisschen so an, wie sich ein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub eben anfühlt. Dazu noch die geklaute Stunde durch die Zeitumstellung. Wir hingen ganz schön in den Seilen hinter der Bühne. Aber produktiv waren wir. Schon vor dem Konzert. Dazu aber dann zu gegebener Zeit mehr. 😉 Auftritts-Adrenalin und Publikum haben dann gestern aber von Konzertbeginn an dazu geführt, dass wir doch einen tollen letzten Arbeitstag hatten. 🙂

Jetzt ist aber erstmal Luftholen angesagt. Nächster Stopp in zwei Wochen: Kreativblock.

Genießt den Frühling und bis bald,

Björn


Hello again! 🙂

Was für ein Wochenende. Von mir aus könnte jetzt langsam mal Schluss sein mit Winter. Und mit seinen Auswirkungen auf das Immunsystem der Menschen. Nachdem wir (und die entsprechenden Konzertbesucher) die vergangenen Wochen ja schon Dän und Nils krächzenderweise erlebten, war also diese Woche Clemens dran.

Und das ausgerechnet zum Auftakt in seiner Heimatstadt Bonn. Fand er sicherlich selbst am Ärgerlichsten. Dabei ging es in Bonn mit seiner Stimme sogar noch. Das sollte sich die weiteren Tage noch ganz anders anhören. Auf jeden Fall hatten wir einen sehr schönen Abend in einem sehr schönen, neuen Pantheon. Ich kannte noch das alte aus meiner Zeit mit Rock4. Eigentlich nicht zu vergleichen die beiden Locations. Dort ein kleiner dunkler Keller, hier jetzt ein netter offener Raum, mit einer optisch beeindruckenden Bar und vielen Oldschool/Vintage/Whatever-Tisch- und Stehlampen (die während des Konzertes anblieben und eine schöne Athmosphäre schufen).

Im Backstage auch zwei Highlights: eine Hollywood-Schaukel und ein liebevoll eingerichteter Raum, den aber nur Ingo und ich entdeckt und genutzt haben. 🙂

Die Leute sitzen im Pantheon an kleinen Tischen, nicht so aufgereiht wie sonst. Auch mal ein schönes Bild. Und es schafft eine ganz andere Athmosphäre. Die Bonner waren richtig gut drauf. So wurde z.B. nach dem Ende von „Wir sind da!“ einfach weitergesungen, so dass wir dann auch noch mal mit eingestiegen sind. 🙂

 

Am Freitag dann unsere Köln Premiere im Gloria. Clemens ging es stimmlich leider schlechter, so dass wir „Der Dings“ weg lassen mussten. Dafür durfte ich „Love Yourself“ singen. Ist schon auch schön, mit zwei Leadstimmen im Konzert. 😉 Die Stimmung war Köln- und Stehkonzertgerecht. Also geil. 😉 Leider haben wir im Anschluss an das Konzert ein paar Mails bekommen, dass es im hinteren Bereich viel zu voll gewesen ist, worüber sich einige geärgert haben und wohl auch in der Pause gegangen sind. Tut uns echt Leid, wenn nicht alle das Konzert komplett genießen konnten. Soweit wir das von der Bühne aus sehen konnten, war aber im vorderen Bereich ausreichend Platz. Teilweise sogar mit Lücken. Ist natürlich schade, wenn sich das dann nach hinten hin staut und, so wurde es uns geschrieben, teilweise die Besucher niemanden mehr durchließen. Wir können da definitiv nur an eure Fairness untereinander appellieren.

 

In Siegen hatten wir wieder die Situation wie z.B. in Braunschweig. Einige Besucher waren, so wie sie es von unserer Vorgängerband gewohnt waren, in den großen Saal gegangen. Dort fand aber ein Abiball statt. Unser Konzert war im kleinen Saal. Stimmlich ging es Clemens leider noch nicht besser. Seine Sprechstimme war mittlerweile tiefer und rauchiger als meine. Und irgendwie hatten Ingo und Nils auch mit laufenden Nasen und gereizten Stimmbändern zu kämpfen. So oft kann ich eigentlich schon gar nicht mehr auf Holz klopfen, um nicht auch noch krank zu werden. Ingwertee, Ingwertee, Ingwertee. Zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die das gerne trinken. :-))

Siegen sollte aber noch wegen eines ganz anderen Vorfalls in Erinnerung bleiben. Kurz vor Ende des Konzertes, in der Ansage zu „Radio“ fiel plötzlich der Strom der Tonanlage aus. Während unsere beiden Techniker Joey und Chris versuchten, so schnell wie möglich den Fehler zu finden und ihn zu beheben, was wohl aufgrund der Nichtanwesenheit von fähigem Hauspersonal gar nicht mal so einfach war, überbrückten wir die Zeit mit einer akustischen Version (also ohne Mikrofone) von „Im Flugzeug“. Mitten im Song kam dann der Strom zurück, so dass wir das Konzert noch zu Ende singen konnten. Solche speziellen Situationen machen Konzerte dann unvergessen. Sicher auch für das Publikum. Was für ein toller Schlussapplaus und was für eine Party in den Zugaben. Für mich persönlich endete das Konzert noch mit einem echten Highlight. Folgende Situation: du singst die letzte Nummer. Eine Hommage an die Stadt, in der du grade bist. Das Intro ist eher ruhig gehalten. Im Augenwinkel siehst du, wie jemand sich nach vorne vor die erste Reihe schleicht und versucht, hockenderweise unauffällig ein Foto von uns zu machen. Dann verliert dieser jemand aber das Gleichgewicht und plumpst um. Sorry, aber das verlangt eine immense Konzentration, da nicht in völliges Gelächter auszubrechen, aufgrund der sonderbaren Situation. Vor allem, wenn man in die verdutzen Augen eines Kollegen schaut, der die Szene ebenso verfolgt hat und eigentlich auch gern loslachen würde.

 

Gestern in Essen dann leider immer noch kein genesener Clemens. Dafür aber eine echt schöne Location, diese Weststadthalle. Ich kannte in Essen bisher ja nur die Gruga-Halle, die für mich persönlich nicht zu den Locations gehört, in die ich unbedingt wieder rein will. Einfach zu groß, zu viel Mehrzweckhalle, zu unpersönlich. Ganz anders gestern. Nettes Team, cooler Sound, tolles Publikum. Und sogar ein „Sternenhimmel“ hinter uns. Was will Band mehr? Und obendrauf gewinnt der FC das zweite Heimderby. 😉 Keine Ahnung, warum ich grade dann bei „Love Yourself“ so einen katastrophalen Aussetzer in der zweiten Strophe hatte?! Zumal wir die Nummer vor dem Konzert dreimal komplett fehlerfrei gesungen haben. Steckste nicht drin. Obwohl, tu ich ja. Ich weiß es trotzdem nicht. Danke aber für die netten Rückmeldungen dazu im Afterglow. 🙂

 

So, jetzt drei Tage durchatmen und dann die letzten vier Konzerte vor den Osterferien. Soll ja auch wieder wärmer werden, habe ich gehört. Wäre doch schön. 😉

Liebe Grüße und vergesst nicht den Ingwertee.

Björn



Hallo zusammen,

 

nach einer kurzen (Karnevals-)Pause geht es für uns jetzt bis Ostern kreuz und quer durchs Land. 23 Konzerte innerhalb der Fastenzeit. Ich freu mich drauf.

Zum Auftakt hatten wir ein entspanntes Wochenende mit zwei Auftritten. Pulheim (nicht PuHlheim, wie ich im Vorfeld ab und zu fälschlicherweise geschrieben habe – Entschuldigung dafür) hat richtig Spaß gemacht. Nicht nur, aber vielleicht auch, weil Dän uns vor dem Konzert gewarnt hatte, dass er das Pulheimer Publikum als eher introvertiert in Erinnerung hatte. „Die finden’s bestimmt total toll, wissen aber nicht, wie sie das zeigen sollen.“ – so (oder so ähnlich) seine Worte. Wenn du mit solchen Erwartungen auf die Bühne gehst, dann aber von einem total ausgelassenen Publikum empfangen und während des Konzertes auch weiter begleitet wirst, dann macht das echt Laune. Gute Taktik, Dän! 😉

Für die Chronisten unter euch: wir haben noch mal an zwei Stellen die Titelreihenfolge geändert. Gab’s jemanden, dem das aufgefallen ist?

Vor dem Konzert haben wir uns übrigens mal mit der Titelliste für die anstehenden Kirchenkonzerte (das erste in zweieinhalb Wochen in Krefeld) auseinandergesetzt. Wegen der besonderen Akustik (dem langen Hall) werden wir einige schnelle Nummern „entschärfen“. Dadurch bekommen sie einen etwas anderen Charakter. Voraussichtlich vier Nummern werden wir austauschen im Vergleich zu den „normalen“ Konzerten. Ihr dürft also gespannt sein, falls ihr bisher schon in einem Konzert gewesen seid und noch mal in eine Kirche kommt. Das sei an dieser Stelle denen verraten, die in den vergangenen Wochen immer mal gefragt haben, was sich in den Kirchenkonzerten verändern wird. 😉

 

Gestern begann dann für Nils und mich – die anderen drei hatten zu Hause übernachtet – mit einer halbstündigen Wanderung vom Hotel zum Pulheimer Bahnhof. Bei strahlendem Sonnenschein. Was waren wir durchgeschwitzt, als wir am Bahnhof angekommen sind. Eine Übergangsjacke hätte es gestern wohl auch getan. Wir hatten aber nur unsere Winterjacken mit. 😉

In Mönchengladbach angekommen begrüßte uns kurz vor dem Roten Krokodil (so der Name des Konzertsaales) eine Biberfamilie.

Relativ schnell kam eines der Tiere ziemlich nah ran. Vermutlich war es Opa Buddy B. oder Papa Justin B., der uns signalisieren wollte, dass wir in seinem Revier nichts zu suchen hätten und er ganz gut allein auf seine Familie aufpassen könne. Und schließlich sei das ja hier kein Zoo und wir hätten kein Geld bezahlt, um die Familie beim Sonntagsbad zu beobachten. Naja, war eh Zeit für den Soundcheck, also haben wir uns freundlich verabschiedet.

Das Konzert in Mönchengladbach war das erste der Alten Bekannten, bei dem niemand von uns etwas bei Susi, der Fehlersau reingeschmissen hat. Ich hab es selbst nicht mitbekommen, aber muss Clemens vielleicht noch was nachzahlen? Ich meine, bei „Lass die Sau raus“ ein kurzes Stammeln vernommen zu haben. Aber ich will ja nicht petzen.

Selbst Ingo konnte nahezu einen perfekten Moonwalk hinlegen – und das trotz dicken Teppichbodens auf der Bühne. Respekt!!

Hier ein paar Schnappschüsse vom Afterglow. Ich fand einfach die Deko im Foyer des Roten Krokodils so schick. 😉

 

 

 

 

Und für alle, die uns nicht auf Instagram folgen, hier der Videobeweis, dass wir unsere Bühnenklamotten vor jedem Konzert aufhübschen. 😉

 

Zum Schluss vielleicht doch noch kurz was zum Thema der Überschrift. Ich verzichte bis Ostern auf Kaffee, Süßigkeiten und Alkohol. Dän trinkt keine Cola. Clemens, Nils und Ingo wollen keine Fehler während eines Konzertes machen. Wie sieht’s bei euch aus?

 

Liebe Grüße und bis bald

Björn


Hallo zusammen,

heute ein kurzer Bericht über unser zweites Konzertwochenende.

Im schönen Braunschweig ging’s los. Im Gegensatz zu der Band, die vor uns den A Cappella Markt aufgemischt hat, waren wir im kleinen Saal der Stadthalle. Das hatten einige Konzertbesucher auf ihren Karten offenbar nicht gelesen und sich, wohl aus Gewohnheit, zunächst in den großen Saal verirrt. Da wollte aber Dieter Nuhr einen Abend mit „seinen“ Fans verbringen.

Kleine Randnotiz: Tonmann von Dieter Nuhr ist Tim Gruber, der bei den Wise Guys oft als singender Stage- und Tour-Manager mit am Start gewesen war.

Mir fällt jetzt grad beim Schreiben ein, dass wir alle die, die zunächst im Großen Saal waren, eigentlich um eine Spende in unser Fehler-Schwein Susi hätten bitten müssen. Immerhin verzögerte sich ja der Beginn des Konzertes um fünf Minuten. 😉 Apropos Susi: die wurde von uns sträflich missachtet an dem Abend. Lediglich unser Tonmann Bertram musste löhnen. Der hatte nämlich in der Pause vergessen, unsere Mikrofonstative von der Bühne zu räumen, die dort vom letzten Lied vor der Pause noch standen.

Achja, eins noch: Wir haben uns Backstage geeinigt, dass wir alle keine Fans von automatisch und intervallmäßig sprühenden Raumdeos der Geschmacksrichtung „Muffige Eier“ sind.

 

Am Freitag in Hannover waren wir im Capitol. Da ging ähnlich der Punk ab, wie schon vorige Woche in Hamburg. Ob’s an den selben zwei Anfangsbuchstaben liegt? Dann bin ich mal gespannt auf Halle am 03.03.! 😉 Viel mehr an dieser Stelle erstmal nicht. Später gibt’s nämlich bewegte Bilder aus Hannover.

 

Samstag dann hatten wir alle unser erstes Mal in Worpswede – das „Weltdorf“ nördlich von Bremen. Mit der Music Hall steht dort ein Club, in dem schon ziemlich viele Rock- und Blues-Legenden aufgetreten sind (was man anhand der Bildergalerie im Backstage-Bereich erfährt). Geführt wird der Laden zum größten Teil ehrenamtlich. Das merkt man als Künstler sofort. Es ist eine ganz andere Herzlichkeit, die einem dort entgegenschlägt. Das Konzert hat echt Bock gemacht – trotz der ungewohnt späten Anfangszeit von 21 Uhr. Und hinterher haben wir noch ein wenig gesessen und in Clemens’ Geburtstag reingefeiert. Hier ein paar Bilder aus der Music Hall, in die wir gerne irgendwann zurückkommen wollen:

  

 

Abschluss war gestern in Münster – in der Sputnikhalle. Ich kann mich noch sehr gut an das Konzert dort mit der Vorgängerband im Sommer 2016 erinnern. Eines der nassesten Konzerte bei 35 Grad Außen- und 45 Grad Innentemperatur.

Die Sputnikhalle hatte sich erst morgens um 6 Uhr von den letzten Partygästen verabschiedet – dementsprechend hing noch ein Hauch von Bier, Wodka und Zigaretten in der Luft. Auch wir fühlten uns zum Teil, wie nach einer durchgetanzten Nacht. Durch den Geburtstag von Clemens hatten nicht alle von uns die optimale Anzahl an geschlafenen Stunden erreicht. Dementsprechend mussten wir uns ganz schön hochpushen für das Konzert. Hat aber gut funktioniert. Es lief viel besser, und vor allem wacher, als wir das eine halbe Stunde vor Beginn noch gedacht hatten.

Die ersten neun Konzerte von Alte Bekannte sind nun gespielt. Zeit für ein kleines Fazit:

Vlog #3 – Ein paar Eindrücke aus Hannover und Worpswede mit einem Fazit der ersten Konzerte

Wir machen jetzt knapp zwei Wochen Pause und sammeln Kraft für die 23 Konzerte in der Fastenzeit.

Liebe Grüße

Björn


Hallo ihr Lieben,

nachdem es ja schon einen kleinen Bericht zur offiziellen Premiere in Bielefeld gegeben hat, will ich auch zu den restlichen vier Konzerten unseres allerersten gemeinsamen Tourwochenendes ein paar Wörter schreiben.

Unser zweites Konzert fand in Oldenburg in der Kulturetage statt. Ein kleineres, aber ziemlich gemütliches Theater. Das wird dieses Jahr so etwas wie unser zweites zu Hause. Denn durch den wahnsinnig tollen Vorverkauf werden wir 2018 noch zwei weitere Konzerte dort geben. Kann aber auch an dem wirklich seeehr guten Catering liegen, dass es dort für die Künstler gibt. 😉 Nachdem ja schon in Bielefeld das Konzert mit einer technischen Panne begonnen hatte – gleich im zweiten Lied streikten die Batterien in Däns Mikrofon, gab es auch in Oldenburg ziemlich früh eine Störung im Betriebsablauf, die in einer OP am offenen Ohr endete. Doch von Anfang an: Für unsere Auftaktnummer nimmt Dän immer seinen In-Ear-Monitoring-Kopfhörer aus dem Ohr. Leider blieb diesmal der Aufsatz des Kopfhörers in seinem Ohr stecken. Da dieser ziemlich weit drin stecken und festsitzen muss, bekommt man den nicht mal eben mit den Fingern herraus, wenn er sich gelöst hat. Hier mal ein Beispielfoto, damit ihr euch das etwas besser vorstellen könnt:

Zum Glück haben wir ja immer genug Frauen mit ihren wundervollen und reichhaltig bepackten Handtaschen im Publikum, so dass uns sofort eine Pinzette gereicht wurde, mit der ich dann, nach einigen Fehlversuchen – ich wollte Dän ja auch keine Schmerzen zufügen – endlich den Aufsatz herausbekam. Da das alles noch vor dem ersten gesungenen Ton passiert war, verließen wir also die Bühne und taten so, als würden wir von vorne anfangen. Leider blieb der Aufsatz dann noch ein weiteres Mal stecken, als Dän seinen Kopfhörer für eine Moderation herausgenommen hatte. Also ein zweites Mal nach einer Pinzette gefragt. Diesmal war Dr. Wolfgarten der diensthabende Operateur, da ich eine Ansage im Programm hatte. Der Rest des Konzertes lief aber ganz gut. Bis auf ein paar Texthänger. Aber „Susi die Tour-Sau“ (den Namen hat sich unser Tourleiter Christoph Winkel ausgedacht) war auch in Oldenburg dabei und freute sich über jeden Fehler-Euro.

Am Freitag waren wir dann in Hamburg in der Markthalle. Es war unser erstes Stehkonzert. Mit 1000 Gästen. Vor einem Jahr hatte ich noch gesagt, dass ich froh wäre, wenn das Konzert 3/4-voll wäre. Pustekuchen. Ausverkauft. Und zwar schon seit langem. Dementsprechend auch eine lange Schlange am Einlass.

Und dann sind die Hamburger offenbar besonders fleißig. Wahnsinn, wie viele die Songs unseres Debüt-Albums mitgesungen haben. Vielen Dank an alle, die da waren und mit uns einen tollen, lauten, verschwitzten und coolen Abend verbracht haben. 🙂

Vom Samstagkonzert in Lübeck ist mir vor allem noch der letzte Song vor der Pause in Erinnerung. Kennt ihr das, wenn ihr euch mit Freunden oder Kollegen einen Streich ausdenkt und die Ausführung dann daran scheitert, dass die Beteiligten sich selbst schon auf Grund des zu erwartenden, vermeintlich lustigen Endes kaputtlachen? So in etwa ging es mir bei „Unprofessional“. Da hat es mich kurz vor dem Ende total rausgehauen und ich konnte vor lauter Lachen den Song nicht zu Ende singen. Also für alle Lübecker, die sich nicht getraut haben zu fragen: das war nicht gespielt. So gut bin ich leider nicht. 😉

Abschluss des Wochenendes war dann gestern in Kiel. So weit über dem Publikum hab ich selten gestanden. Zum Glück durfte ich auf der Bühne stehen. Wäre für meinen Nacken wahrscheinlich sonst echt anstrengend geworden. 😉

Da ich auf dem Foto Susi sehe: Ingo hatte sich diesmal etwas Besonderes ausgedacht. Da er es leider bei den vier vorangegangenen Konzerten nicht geschafft hatte, „Sie bricht mir das Herz“ ohne kleinere Text-Patzer zu singen und im Anschluss natürlich immer seinen Fehler-Euro ins Schwein geschmissen hatte, bezahlte er diesmal seine Fehler im Voraus. Vielleicht war das der psychologische Trick, den es gebraucht hatte, denn erstmals kam Ingo fehlerfrei durch die Nummer. Genauso übrigens auch Clemens bei seinem Angststück. Alles in allem also ein total schönes fünftes Konzert mit einem besonders glückseligen Ausgang für Ingo und Clemens.

Ein paar mehr Bilder der ersten Hälfte vom Kiel-Konzert könnt ihr euch unter dem Folgenden Link anschauen: Mona Taube Photography

Jetzt freuen wir uns alle auf ein kurzes Durchschnaufen. Dann sehen wir uns nächste Woche in Braunschweig, Hannover, Worpswede und Münster. 🙂 Für alle vier Konzerte gibt es übrigens noch ein paar Restkarten. Also wenn ihr Freunde in der jeweiligen Gegend habt, freuen wir uns, wenn ihr denen noch Bescheid gebt.

Liebe Grüße

Björn


Hallo ihr Lieben,

nun ist es also geschehen. Fast anderthalb Jahre, nachdem wir Alte Bekannte ins Leben gerufen haben, war gestern unser Premierentag. Grund genug für einen neuen (ausführlichen) Blogeintrag auf dieser Seite.

Zum ersten Mal haben wir uns also zu fünft in Köln getroffen und sind gemeinsam in unser neues Band-Auto gestiegen.

So wie unsere Konzertlocations und unsere Crew ist auch dieses ein bisschen kleiner ausgefallen, als das noch zu Zeiten der Wise Guys gewesen ist. So ist es auf den Fahrten zwischen den Konzerten etwas kuschliger. Vor allem für mich, der ich, wenn ich nicht ans Steuer darf, „im Kofferraum“ sitze.

Nach Ankunft an der Bielefelder Stadthalle unser erstes gemeinsames Vor-Konzert-Abendmahl (für alle, die es genau wissen wollen: bunter Salat, Schupfnudelpfanne mit gebratenem Gemüse und wahlweise Hühnchengeschnetzeltes). Danach Probe und Soundcheck auf der Bühne (zum ersten Mal mit unserem Tonmann Bertram, der sich die Konzerte mit Hank teilen wird).

Dabei fiel auf, dass wir uns um einige Sachen noch gar keine Gedanken gemacht hatten und sich gewisse Abläufe noch einspielen müssen. Wer klebt Positionen auf der Bühne ab, wer kümmert sich um das Wasser auf der Bühne? Wie lange brauche ich eigentlich, bis ich das momentane Outfit anhabe (ich gehöre zu den Menschen, die gern „kurz vor knapp“ in die Klamotten steigen, um so lange wie möglich in den eigenen Sachen rumlümmeln zu können). Die Zeit verging so schnell, dass ich gar keinen Platz und keine Muße für Premieren-Aufregung hatte. Aber irgendwie fühlte sich alles, trotz der vielen Neuerungen, doch irgendwie vertraut an. Erstaunlich.

Und dann war es auch schon so weit. Saallicht aus, Bühnenlicht an. Danke an das Bielefelder Publikum für diesen langen und herzlichen Empfangs-Applaus noch vor der allerersten Note!!! Ganz so geschmiert lief es aber nicht lange: Schon im zweiten Lied die erste ungeplante Situation. Plötzlich war Däns Mikrofon aus – mitten im Song. Auch bei Batterien gibt es eben mal schwarze Schafe, die ihren Job nicht so verrichten, wie sie sollen. Alles kein Drama, aber für uns eine weitere Situation, die wir noch nicht besprochen hatten. Singen wir die Nummer zu Ende? Wer von uns kümmert sich um den Wechsel der Batterien? Glück im Unglück: wir haben zum jetzigen frühen Stadium unserer Tour schon eine Antwort auf diese Fragen. 😉

Der Rest der ersten Hälfte lief dann aber ziemlich glatt. Von kleineren und evtl. vereinzelt größeren Textpatzern oder unklaren Absprachen, wie ein Lied eingezählt wird, mal abgesehen. Dafür haben wir ja aber weiterhin das große Sparschwein von Misereor auf der Bühne zu stehen, das erstmals beim Testkonzert in Bergisch-Gladbach von uns reichlich gefüllt worden war. In dieses Schwein werfen wir 1-2 Euro bei – für das Publikum auffälligen – Patzern.

In der zweiten Konzerthälfte zeigte sich dann, was den Start von Alte Bekannte als eigentlich neue Band so besonders macht. Nicht nur, dass wir unsere Premiere vor ausverkauftem Haus spielen durften. Wir freuen uns total über die ganzen Vorschusslorbeeren. Welche Band kann in ihrem ersten Konzert schon eine Fanaktion erleben? Beim Titel „Wir sind da!“ verwandelte sich die Bielefelder Stadthalle im Refrain plötzlich in ein buntes Farbenmeer. Passend zu Refrain, in dem es heißt „Wir sind da. 1000 Lichter und tanzende Hände.“ Das war so toll! Vielen Dank von uns fünfen für diese tolle Publikumsaktion. 🙂

Video der Fanaktion bei „Wir sind da!“

Nicht, dass es diesen zusätzlichen Push noch gebraucht hätte, aber der Rest des Konzerts verlief dann wie von selbst. Ich denke, dass auch bei den anderen vieren die letzte Nervosität verflogen war.

Und dann war unser erstes richtiges Konzert auch schon zu Ende. Anschließend das erste Nach-Konzert-Bier (außer für Ingo. Dem schmeckt kein Bier.) und danach zum Afterglow mit netten Gesprächen und vielen glücklichen Gesichtern überall. So kann es gerne weiter gehen!

Bis hoffentlich ganz bald hier oder live vor Ort,

Björn


Hallo ihr Lieben,

gestern haben wir von unserer Plattenfirma die ersten druckfrischen Exemplare unseres Debütalbums bekommen. Auch wenn dieses erst in einer Woche zu erhalten ist, verrät Amazon mittlerweile die komplette Titelliste. Dazu gibt es kurze Hörbeispiele von jedem Song. („Wir sind da!“ bei Amazon)

Hier für Euch noch meine Notizen zu den Titeln, die wir bisher nicht vorgestellt haben:

1. Hi hi hi! (Hauptstimme: Nils)

„Hi hi hi!“ ist natürlich Englisch auszusprechen, denn es geht in diesem Song nicht um irgendein Kichern, sondern um unser „Hallo“ als neue Band. Nils hat zusammen mit Erik Sohn die Musik komponiert, einen A-cappella-Ska; es ist ein Song, der nicht nur tempomäßig richtig Gas gibt. Ein energiegeladener Einstieg in unsere Zukunft als „Alte Bekannte“! Vom Text habe ich insgesamt drei Versionen geschrieben, ein neuer Rekord für mich. Diese dritte Fassung finde ich jetzt sozusagen richtig und stimmig.

2. Verboten (Hauptstimme: Clemens)

Den Text dieses Songs habe ich schon vor ein paar Jahren geschrieben und fand ihn sehr gut. Leider war die Musik, die ich dazu komponiert hatte, nicht wirklich der Knaller, und so blieb der Song ungenutzt liegen. Bei unserem zweiten Kreativblock mit den „Alten Bekannten“ Anfang 2017 bat ich Clemens darum, es einmal mit einer eigenen Vertonung zu versuchen. Ich finde das Ergebnis überragend. Die ganze Nummer rollt gewissermaßen leicht bekifft, aber konstant vorwärts, und die textliche Wendung greift dank Clemens’ Komposition richtig gut. Hätte ich noch einen leichten Zweifel an der neuen Formation gehabt, wäre er spätestens mit dieser Nummer vollkommen pulverisiert worden.

3. Ich habe kein Tattoo (Hauptstimme: Ingo)

Als ich ein Kind war, verbrachte ich viele Urlaubstage in Hamburg, weil meine Oma dort lebte. Und Hamburg war damals auch die einzige Stadt, in der ich Menschen, und zwar ausnahmslos Männer, sah, die Tattoos hatten. Das waren fast immer Seemänner und Hafenarbeiter, richtig harte Kerle, die einem auch ohne Hautbemalung jede Menge Respekt eingeflößt hätten. Dieser Songtext trägt dem Siegeszug des Tattoos bis tief in die Generation Eigenheim hinein auf nicht ganz Ernst gemeinte Art und Weise Rechnung. Ingo, der hier auch die Hauptstimme singt, hat dazu eine Musik komponiert, die mich gleichermaßen überrascht wie begeistert hat. Auf sowas wäre ich im Traum nicht gekommen.

4. Wir sind da! (Hauptstimme: Nils)

Bei dem bereits erwähnten Kreativblock der „Alten Bekannten“ in der Eifel 2017 hatte ich das Problem, gleich drei komponierwütige Kollegen mit Textmaterial versorgen zu „müssen“. Am dritten oder vierten Tag dachte ich, es sei jetzt endlich so weit, dass ich mich selber mal mit einer eigenen Musik befassen könnte. Aber selbstverständlich stürmte Nils just an diesem Tag begeistert aus seinem Zimmer und sagte, ich solle mir mal seinen neuen Song anhören, und einen Text dafür könnte er auch noch ganz gut gebrauchen. *Seufz!* – aber nur kurz, denn nachdem ich das von ihm auf „Nanana“ gesungene Demo gehört hatte, war mir klar, dass dieser Song richtig gut ist. Habe mir das Lied dann noch dreimal angehört, und dann hatte ich das inhaltliche Szenario gefunden: Eine Gruppe von Menschen, die in jüngeren Jahren fantastische Zeiten zusammen erlebt hatte, findet sich zu einem erneuten Treffen zusammen. Und das „Revival“ wird tatsächlich nicht ein blöder Aufguss, sondern man knüpft nahtlos da an, wo man aufgehört hatte. Vielleicht ist der Text ein bisschen utopisch, aber ohne solche Hoffnungen wäre das Leben in meinen Augen ziemlich trostlos.

5. Nordseewind (Hauptstimme: Dän)

Oft schreibe ich bei einem Lied zuerst den Text und komponiere, sofern ich ihn nicht einem geschätzen Kollegen überlasse, erst danach die Musik. Bei „Nordseewind“ war es anderes herum, und vielleicht hört man das dem Titel auch an. Zuerst war da diese wirklich extrem ruhige, langsame und tiefenentspannte Musik. Und nachdem ich das Ganze eine Weile auf mich hatte wirken lassen, war mir klar, dass mit diesem Lied nur die Nordsee und ihre ganz spezielle Wirkung auf mich (und auf viele andere Menschen) gemeint sein konnte. Wenn ich mir den Song jetzt anhöre, bin ich tatsächlich sofort am Meer. Ich hoffe, dass es vielen von Euch auch so gehen wird.

6. Rechthaben ist geil (Hauptstimme: Dän)

So etwas passiert mir nicht allzu oft, aber ich liebe es: Ein Satz oder auch nur ein paar Wörter kommen mir in den Kopf, und sofort ist mir klar, dass diese Wörter eigentlich schon die Basis für ein komplettes Lied darstellen. „Rechthaben ist geil“ ist so ein Fall. Keine Ahnung, wie und wann und warum diese Wörter plötzlich da waren, aber es fügte sich dann alles wie von selbst. Wir alle kennen das Gefühl, dass es einem ganz gut tut, wenn man merkt, dass man bei einem Thema richtig gelegen hat. Aber genauso  vertraut ist uns wohl die Schwierigkeit, mit Rechthabern umzugehen. Daraus ergibt sich auch die Schlusspointe des Textes. Musikalisch gesehen ist „Rechthaben ist geil“ eine Art Ska mit einer schönen „Blechbläser“-Sequenz. Wie sich das gehört.

7. Kleiner Terrorist (Hauptstimme: Clemens)

Ich glaube, jeder von uns hat zumindest innerlich ein wenig geflucht, als er im Studio hinter dem Mikro stand, um seine Stimme zu „Kleiner Terrorist“ einzusingen. Ich persönlich jedenfalls ganz sicher. Clemens hat nämlich eine wunderschöne Jazz-Nummer komponiert, aber sein Arrangement hat es wahrlich in sich. Aber wenn man das Ergebnis hört, dann weiß man, dass das Leiden sich gelohnt hat. Wirklich eine wunderbare Komposition. Der Text, der auch schon ein wenig älter ist, behandelt den doch recht gravierenden Unterschied des Lebens als Vater eines zweijährigen Kindes verglichen mit der selbstbestimmten Gemütlichkeit des Kinderlosen. Da Björn, Nils und Ingo sich in ebendieser befinden, kamen natürlich nur Clemens oder ich als Leadsänger in Betracht. Gut, dass Clemens den Zuschlag bekommen hat: Nicht nur sein in babyart rumnölendes „Instrumental“-Solo ist sensationell. Wir haben sehr viel gelacht im Studio.

 

Wir fünf hoffen sehr, dass euch das Album genauso gut gefällt wie uns!!

Euer Dän mit lieben Grüßen von allen Alten Bekannten

 

p.s.: Im Rahmen unserer Gastauftritte bei der „Kölschen Weihnacht“ der Band „Die Paveier“ gibt es das Album auch schon vor dem offiziellen Verkaufsstart am 08.12. zu kaufen. Die Termine findet ihr hier: Konzertliste


Cover "Wir sind da!", Alte Bekannte

So sieht also unser Debüt-Album aus, das ab 08. Dezember 2017 im Handel ist. Vorbestellen könnt ihr es schon jetzt hier:

HIER bei Amazon

Wir freuen uns riesig, dass es jetzt so richtig los geht. Hörbeispiele zum Album veröffentlichen wir Stück für Stück ab kommender Woche. Also schaut immer mal hier bei euren „Alten Bekannten“ vorbei. Liebe Grüße!