Tourblog 21: Saarbrücken, Wiesbaden, Rennerod

Guten Montag!

Saarbrücken, wow. Was war das für ein toller Abend am Freitag. 🙂 Nahezu volles Haus, was in diesem Fall über 1000 Zuschauer bedeutet. Dazu so eine tolle Energie, die ihr uns von Anfang an entgegengebracht habt. Mega. Das hat extrem viel Spaß gemacht und war ein toller Start ins Wochenende. Und wie schön ihr selber singen könnt. Erst unter Anleitung bei „Wir sind da“ im Konzert und dann ganz von alleine im Afterglow bei „Junimond“ (Hier der Link zu unserer Version bei YouTube ohne Publikum). Wir freuen uns jetzt schon auf den zweiten Termin bei euch im nächsten Jahr (Karten)!!

Am Samstag in Wiesbaden dann im Grunde das totale Kontrastprogramm, das ich so liebe. Nicht fette Party, wie in Saarbrücken, sondern eher träumerisches Schwelgen in der Musik. Sowohl optisch als auch akustisch war die Ringkirche ein totaler Glücksgriff bei der Locationwahl. Ich hab unseren Tonmann Hank nach einem Konzert schon lange nicht mehr soooo zufrieden und glücklich von einem Konzert schwärmen hören. Nicht falsch verstehen, er findet es sonst auch ganz gut. Aber ihm als Tonmenschen hat es besonders viel Spaß gemacht, das Konzert in und mit dieser Akustik zu mischen.

Man hat einigen Zuschauern aber schon angemerkt, dass auch sie gerne mehr Party gemacht hätten. An dieser Stelle ein großes Lob an alle. Die Bitte, die schöne Akustik wirken zu lassen und sie während der Songs nicht zu „überklatschen“, haben alle bis fast zum Ende erfüllt. Und natürlich haben wir uns total gefreut, dass es am Ende ein tanzendes Kirchenpublikum gab. Man hat dieses „Endlich aufstehen, endlich mitklatschen“ total gespürt. 🙂 Ein besonderer Moment war aber auch die unverstärkte Zugabe „She’s got a way“. Man soll sich ja nicht so viel selbst loben, aber das haben wir am Samstag besonders schön gesungen. 😉

Gestern dann ein intimer und fast familiärer Wochenendabschluss in Rennerod, dem geografischen Mittelpunkt der BRD vor 1989. Ich glaube, dass sich das Publikum gestern auch im Mittelpunkt gefühlt hat. Da die Jalousien der Westerwaldhalle momentan nicht funktionieren (und das Konzert um 18 Uhr startete), war es taghell im Saal. Und dadurch konnten wir jeden einzelnen Gast sehen. Bis in die hinterste Reihe. Da fällt (fast) jedes Gähnen, jede schnell mal zwischendurch geschriebene SMS, jedes Mitfilmen, aber auch jedes Lachen auf. Für den Künstler auf der Bühne ist das toll, mal nicht nur die ersten 3/4 Reihen zu sehen und darüber hinaus für ein schwarzes Etwas zu singen. Ich weiß aber auch aus Publikumssicht, dass man sich dann selbst beobachtet fühlt. Und als Zuschauer hat man ja eigentlich Eintritt bezahlt, um selbst zu beobachten. Noch ein weiterer Vorteil der kaputten Jalousien: wir konnten von der Bühne aus den Blick auch mal in die Landschaft des schönen Westerwalds schweifen lassen. Hatte auch was. 😉 Die Wartezeit zwischen Konzertende und Afterglow wurde den Zuschauern in Rennerod vom lokalen A Cappella Ensemble „Stimmt“ verkürzt.

Schauen wir mal, was kommendes Wochenende in Darmstadt, Schweinfurt und Aschaffenburg passiert. Diesmal ist keine Kirche dabei. Dafür aber mal wieder ein Stehkonzert. Freu mich drauf. 🙂

Liebe Grüße

Björn

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