Tourblog 23: Aachen, Wuppertal und Köln Johanneskirche

Hallo liebe Blog-Leser,

ein Wochenende mit drei Konzerten liegt hinter uns. Das Besondere: in allen drei Städten waren wir schon. Jetzt fängt es also richtig an, vertraut zu werden und mit der Band an gemeinsame Orte „zurückzukehren“. Ist ein schönes Gefühl.

Angefangen haben wir am Freitag in Aachen. Getroffen haben wir uns schon am frühen Nachmittag, um mal wieder mit Erik Sohn zu proben. Dabei ging es vor allem um ein neues Stück. Aber auch an Liedern aus dem aktuellen Programm haben wir geschraubt.

Das Konzert am Abend begann für uns mit Aufregung hinter der Bühne. Zwei Minuten vor 20 Uhr gab es eine kleine Panne. Oder besser gesagt Pfütze. Wohlriechende (Mango!) Dampfer-Flüssigkeit war ausgelaufen. Und zwar am Bühneneingang. Damit niemand ausrutscht, haben wir also noch eine schnelle Putzaktion gestartet. Leicht kurzatmig, aber mit erhöhtem Puls ging es also auf die Bühne. Sowohl die Probe mit Erik, als auch das Malheur von Ingo haben am Freitag zu einem albernen, aber auch zusammengeschweißten Haufen auf der Bühne geführt. Zumindest habe ich das so empfunden. Und wir sind diesmal ganz ohne Text- oder Strompatzer durch die Show gekommen. Das hatte ja beim ersten Aachen-Konzert noch ganz anders ausgesehen. 😉 Obwohl, eigentlich nur fast. Die riesigen Bass-Rückkopplungen in den Zugaben sollten natürlich nicht sein. Aber zu der Zeit war Aachen eh außer Rand und Band. Hat wahrscheinlich niemand mitbekommen, oder? 😉 Kleine Anmerkungen noch zu den Bildern aus dem Afterglow: die sind mit Absicht unscharf. DSGVO und so. 😉

Am Samstag waren wir dann in Wuppertal. Erstaunlich, dass ich auch dort hingefahren bin. Laut Veranstaltungsprogramm (Foto) wären die anderen wohl auch ohne mich ganz gut klar gekommen. Naja. Konnte ja vorher auch keine ahnen, dass wir kurz vor dem Konzert noch einen Live-Chat auf Facebook gemacht haben. Dabei war meine Anwesenheit natürlich schon gewollt. Wer den Chat verpasst hat oder kein Facebook-Nutzer ist: Hier gibt es das Video zum nachsehen auf YouTube. 🙂 Das Konzert anschließend hat echt Laune gemacht. Die Immanuelkirche ist aber auch ein wirklich schöner Spielort. Alle Zuschauer sind gefühlt total nah dran und dazu ist es relativ hell, so dass wir bis weit nach hinten in Gesichter schauen konnten. Ich hab schon mal erwähnt, dass ich das ganz gerne habe, oder? 😉 Darüber hinaus erinnere ich mich noch an einen tollen Klang beim Mitsingteil in „Wir sind da“. Und an Kirchen-Party in den Zugaben. Und an einen Mitsänger, der voller Inbrunst bei „Mädchen lach doch mal“ in die Choreografie einstieg, dann aber merkte, dass er ganz alleine war, weil es für den „Tanzschritt“ noch viel zu früh war. Das sorgte beim Rest von uns für ein leichtes Amusement. Ein ganz leichtes. 😉 Nächstes Jahr freuen wir uns dann auf die wunderschöne Stadthalle in Wuppertal. Ich denke aber, dass wir irgendwann auch in die Immanuelkirche für dieses „Ganz-nah-dran-Feeling“ zurückkehren werden.

Abschluss des doch recht kurzen, aber intensiven Wochenendes war heute in Köln in der Johanneskirche. Das war ja für die Wise Guys immer eine besonderes Konzert. Aber auch wir haben mittlerweile eine enge Bindung an diesen Ort. So durften wir vor knapp einem Jahr einige Proben in den Gemeinderäumen abhalten und unser erstes Bühnenprogramm dort entwickeln. Das Besondere an den Joki-Konzerten sind die Kids, die direkt vor den Treppenstufen vor dem Altar (also vor der Bühne) noch vor der ersten Reihe auf dem Boden sitzen. Ich schätze, dass es so 40 Kinder gewesen sind. Und mindestens drei von ihnen konnten alle (und wenn ich alle sage, meine ich alle!) Texte mitsingen. Zuckersüß! Apropos Mitsingen. Das klang heute Nachmittag auch wieder toll. Eigentlich müssten wir nur dafür immer in Kirchen auftreten. Im Afterglow gab’s dann noch eine Weltpremiere. Die erste Liebesballade von Alte Bekannte, die zu 99,9 % auf das neue Album kommt. Ohne schon zu viel vorweg zu nehmen, aber ich denke, dass wir diesen Song in den nächsten Wochen des öfteren mal einstreuen werden. 😉

Möglichkeiten dazu gibt es genug. Ab Donnerstag warten dann neun Konzerte in zehn Tagen auf uns. Wir sehen und hören uns also.

Liebe Grüße

Björn

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