Tourblog Nr. 11 (Soest, Emsdetten, Wilhelmshaven, Duisburg)

Hallo ihr Lieben,

immer wieder Montags kommt die Erinnerung. Oder so ├Ąhnlich. ­čśë

Dieses Wochenende haben wir in Soest begonnen. Einer Stadt, in der keiner vorher von uns aufgetreten ist. Zumindest dachten wir das. Und D├Ąn sagte das auch in seiner Begr├╝├čungsmoderation im Konzert. Er wurde aber schnell darauf hingewiesen, dass er mit den Wise Guys wohl schon 2001 oder 2002 mal ein Konzert in Soest hatte. Im Nachhinein muss auch ich gestehen, dass ich wohl schon in Soest aufgetreten bin. Das muss 2012 scheinbar eines meiner ersten Konzerte mit Rock4 gewesen sein. Ich verspreche, dass ich es diesmal nicht wieder vergessen werde und Soest von nun an in positiver Erinnerung behalte. Ist aber auch viel Erinnerungsw├╝rdiges passiert. Vor allem abseits der B├╝hne. Erstmal haben Nils und ich 120 bzw. 90 Minuten Versp├Ątung mit unseren Z├╝gen gehabt. Wir haben es gerade noch halbwegs p├╝nktlich zum Soundcheck geschafft. Wie gut, dass wir immer mit ein bisschen Zeit-Puffer unterwegs sind. Das Konzert anschlie├čend war ganz sch├Ân. Netter Saal, fast voll, freundliche Gesichter, in die man von der B├╝hne gesehen hat und hinterher ein paar interessante Gespr├Ąche im Afterglow.

An dieser Stelle, f├╝r alle die es interessiert, ein kleiner Einblick in die Nach-Konzert-Welt:

Clemens g├Ânnte sich noch zwei Runden Sauna, die freundlicherweise f├╝r ihn l├Ąnger angelassen worden war (normalerweise werden die Saunen, falls es denn in den Hotels eine gibt, gegen 22 Uhr ausgemacht. Wenn wir also gegen 23.30 Uhr ins Hotel kommen ist alles schon kalt.)
Ich dagegen hab mich super clever angestellt und beim ├ľffnen der Zimmert├╝r eine halbe Flasche alkoholfreies Bier ├╝ber meine Anzugtasche gekippt. Lief nat├╝rlich alles sch├Ân rein, so dass ich noch eine kleine Waschbeckenw├Ąsche machen durfte inkl. der B├╝gelaktion am n├Ąchsten Morgen. Na wenigstens schien die Sonne. ­čśë

Freitag waren wir in Emsdetten – oder wie wir im Afterglow am Abend zuvor gelernt hatten – in ┬┤detten. Schon auf dem Weg gab es eine fr├Âhliche Kartenrunde auf den hinteren B├Ąnken. Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit Heinz, Sebi und Herbert aus der alten WG-Crew, die mittlerweile unter anderem f├╝r den Konzertveranstalter arbeiten. Im Publikum hat mich besonders eine vierk├Âpfige Familie direkt in der ersten Reihe beeindruckt. Papa, Mama und die ├Ąltere Tochter waren die ganze Zeit mit einem Strahlen in den Augen dabei. Vieles wurde mitgesungen. Richtung Ende des Konzertes hielt es sie dann auch nicht mehr auf den Sitzen und sie gaben den Impuls f├╝r den Rest des Publikums, dass es jetzt Zeit sei, aufzustehen und abzugehen. ­čÖé

Am Samstag dann nach Wilhelmshaven. Am Nachmittag waren wir zun├Ąchst zum Fr├╝hlingsfest des Kinderhospizes ÔÇ×Joshuas EngelreichÔÇť (Website)┬áeingeladen. Wir bekamen eine F├╝hrung durch das Haus und haben ein paar Mitarbeiter kennengelernt. Echt beeindruckend wie viel positive Energie dort verspr├╝ht wird. Auch wenn es uns allen – egal ob eigene Kinder oder nicht – teilweise ganz sch├Ân auf den Magen geschlagen ist. Abschlie├čend haben wir noch spontan zwei Songs f├╝r die G├Ąste des Fr├╝hlingsfestes gesungen.
Das Konzert in der Wilhelmshavener Stadthalle musste mit etwas Verz├Âgerung beginnen. Offenbar stimmten der Bestuhlungsplan anhand dessen die Tickets verkauft worden waren und der Plan, nach dem die St├╝hle in der Halle aufgestellt worden waren nicht ├╝berein. So musste also erst ein wenig neu sortiert und platziert werden. Das schien insgesamt der Stimmung aber eher zutr├Ąglich gewesen zu sein. Die Mitklatschfreude kannte vor allem in der zweiten H├Ąlfte keine Grenzen.

 

 

Unseren Sonntag verbrachten wir dann in Duisburg. Auf dem Weg dorthin dann pl├Âtzlich eine neue Leidenschaft im Auto: Sudoku! ­čÖé In Duisburg gab es zur Abwechslung mal wieder ein Kirchenkonzert. Diesmal in einer Kirche mit wirklich sehr viel eigenem Hall. Viel Arbeit also f├╝r unseren lieben Hank, da einen passablen Ton zu zaubern. Bei den Ansagen f├╝hlten wir uns teilweise ein bisschen wie auf Valium, mussten wir doch langsam und deutlich sprechen, damit wir verstanden wurden. Teilweise haben wir Songs auch sehr viel langsamer gesungen, um so eine bessere Sprachverst├Ąndlichkeit zu erzielen. Hat aber offensichtlich alles ganz gut geklappt, zumindest lassen dass die vielen positiven R├╝ckmeldungen im Afterglow vermuten.

 

N├Ąchstes Wochenende ist es dann soweit – unser Konzert im Tanzbrunnen. Mit anschlie├čendem musiksynchronen H├Âhenfeuerwerk (sogar mit einem Song von uns). Das wird sch├Ân, Leute. Ich freu mich drauf!

Liebe Gr├╝├če

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