Tourblog Nr. 17 (Lüneburg, Lübeck)

Liebe Blogleser, 

hier meine kurzen Worte zur LüLü-Tour. 🙂

Am Freitag unser erstes Konzert in Lüneburg. Was für ein wunderschönes kleines Städtchen. Kann ich nur dringend empfehlen für einen Kurztrip. Kleine Fachwerkhäuschen, enge Gassen, gemütliche Lokale an der Ilmenau. Traumhaft schön. Und dann war auch noch Stadtfest, bei schönstem Sommerwetter. Eigentlich fast ein bisschen schade, dass unser Konzert dann drinnen im Theater war. Ich hätte auch Lust gehabt, abends durch die Stadt zu schlendern und mir andere Bands auf den zahlreichen Bühnen anzuschauen. Oder eben das Knaller-WM-Spiel Portugal-Spanien zu schauen. 😉 

Soundcheck im Theater

Naja, man kann nicht alles haben. Und schon gar nicht alles auf einmal. Und warum meckern? Unser Konzert war nahezu ausverkauft, das Publikum bei bester Laune und am Ende Standing Ovations. Dazu nette Gespräche im Afterglow. Und hintenraus hab ich mit unserem Tonmann Bertram noch eine kleine Runde durch den Altstadtkern gemacht, wo gefühlt noch dreiviertel-Lüneburg unterwegs war. 

 

 

 

Im WM-Fieber.

Ohne WM-Fieber.

Samstag waren wir in Lübeck. Die zweite Stadt in der Bandgeschichte (nach Oldenburg), die wir zum zweiten Mal bespielt haben. Das Kolosseum war wieder ausverkauft. Und die Stimmung fantastisch. Schon bei „Wir sind da“ standen viele Besucher auf, klatschten und sangen mit. Im Gegensatz zu einigen Konzerten vorher blieben die Lübecker dann sogar nach dem Song weiter stehen und feierten zu „Radio“ und „Perfekt“ ab. Coole Sache – das hat gefetzt! 🙂

 

„4+1“ im Afterglow

Im Afterglow dann noch ein kleiner Auftritt der jungen Nachwuchsband „4plus1“. Macht weiter so, ihr Lieben. 

Konzertübergreifend ist mir diesmal besonders „Kleiner Terrorist“ hängen geblieben, bzw. die Reaktionen der Kinder im Publikum bei diesem Lied. Ich hab jetzt auch schon öfter die Rückmeldung von Eltern bekommen, dass ihre Kinder das Lied doof finden, weil sie in dem Lied so schlecht wegkommen würden. Dementsprechend auch die Reaktionen der Kleinen im Publikum: Anfänglich große Augen voller Vorfreude bei der Anmoderation („es folgt eine Ode an die Kinder“), dann allmähliche Skepsis und schließlich eingeschnapptes Verschränken der Arme nach dem ersten Refrain. Offenbar sind die Kids dann so „sauer“ auf uns, dass sie meistens gar nicht die Wendung am Schluss mitbekommen und sich fast schon wundern, dass ihre Eltern, die vorher herzhaft lachend, sich am Ende meist zu ihnen umdrehen und sie liebevoll in den Arm nehmen und/oder küssen. Für mich immer einer der schönsten Momente in den Konzerten. 🙂

Die kommenden Wochen wird es hier etwas ruhiger. Unser nächstes Konzert ist erst am 12.07.! Bis dahin nutzen wir die Zeit, um uns wieder ein Stückchen um neue Songs zu kümmern, aber auch in Ruhe die WM zu verfolgen. Spannend sind viele Spiele ja. Vor allem, wenn sich die etablierten Nationen weiterhin so schwer tun. Wie war das? Drei der letzten vier Titelverteidiger sind in der Vorrunde gescheitert? Huiuiui, spannend. 

Eine schöne Zeit, ob mit oder ohne Fußball, wünscht

Björn

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