Tourblog Nr. 33: Gersthofen, München, Bad Reichenhall, Sankt Valentin, Wien

Hallo zusammen,

das erste Konzertjahr von Alte Bekannte. 33 Blogs. Das heißt 33 Kurztouren mit insgesamt 124 Konzerten. Uff. Da mussten wir alle erstmal ein paar Tage durchatmen. Deswegen gab es auch von mir bisher hier nichts. Und es wird diesmal auch nicht wirklich ausführlich. 

Das liegt vor allem auch daran, dass ich das gesamte letzte Tourwochenende ein wenig mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte. Nichts wirklich dramatisches, keine Angst. Aber dennoch so, dass ich viel Konzentration auf der Bühne darauf verwenden musste, heil durchzukommen. Deswegen waren keine Blicke für die Details möglich.

Vielleicht entschädigen ja die paar Fotos. 😉

Das ist der Saal in Gersthofen. Im Grunde ein Vorort von Augsburg, für alle, die den Namen (so wie wir) vorher noch nicht gehört haben. 😉 Ich erinnere mich noch an ein sehr gut gelauntes Donnerstagabend-Publikum und einen ziemlich vollen Afterglow. Da haben wir das Geburtstagsständchen gesungen. Gleich für drei Leute. Eine davon war die Veranstalterin des abends selbst. Wie sie so schön zusammengefasst hat: „ich wollte mir mal selbst ein richtig schönes Geburtstagsgeschenk machen!“ 🙂

Am Freitag ging es nach München. Hier haben wir vor dem Konzert mal wieder einen Live-Chat versucht. Leider wieder mit furchtbarem Internet. Ich schwöre, dass das während der Vorbereitungen alles noch sehr flüssig lief. Vielleicht müssen wir doch noch mal eine andere Software-Lösung finden. Das Programm, mit dem wir jetzt gleichzeitig bei Facebook und YouTube streamen, scheint doch extrem viel Daten zu saugen. Schauen wir mal. Im Januar gibt es den nächsten Versuch. Den Termin werden wir rechtzeitig bekannt machen.

Das Konzert selbst hat großen Spaß gemacht. Es ist einfach auch immer ein schönes Gefühl, wenn man auf die Bühne geht in dem Wissen, dass das Konzert schon so lange ausverkauft ist. Ein herzliches Dank an dieser Stelle auch noch mal an unsere Catering-Königin. Du warst wieder wie eine Mutter zu uns. 🙂

Samstag waren wir in Bad Reichenhall. Gerade noch so in Deutschland. Aber schon ziemlich viel Alpenpanorama auf dem Anfahrtsweg. Total schöner Saal. Leider nicht ganz voll. Aber ein sehr aufmerksames und konzentriertes Publikum. Und mit einer Ankündigung vor unserem Auftritt vom Chef der benachbarten Spielbank. Diese ist ein wichtiger Förderer der Kultur in der Stadt. Mich würde schon interessieren, ob es Konzertbesucher gab, die dem Vorschlag gefolgt sind, doch nach dem Konzert in Ruhe noch ein wenig ins Casino zu gehen. Wir haben das (diesmal) ausgelassen. Man spürte langsam das Zahnfleisch.

Der 3. Advent brachte dann unser erstes Österreich-Konzert. In einer Kirche in Sankt Valentin. Wir hatten vorher ein bisschen Angst. Mitte Dezember in einer Kirche. Hätte kalt werden können. Wurde es aber zum Glück nicht. Nur ziemlich ruhig. Ich denke, wir haben die Österreicher in ihrer Rolle als Katholiken etwas unterschätzt. Die Ehrfurcht vor einem weltlichen Konzert in einer Kirche schien noch mal um einiges höher als in Deutschland. So richtig wollte der Knoten erst im Afterglow platzen. Aber da gab es dann ja auch Alkohol. 😀

Jahresabschluss war in Wien. Und was für einer. Mega. Von Anfang ein war die Stimmung extrem gut. Liegt sicher auch daran, dass das Metropol ein besonderer Konzertraum ist. Die Bühne ist von drei Seiten einsehbar. Dadurch sitzen aber auch alle wieder ein Stück näher dran. Die erste Reihe stößt mit ihren Knien im Grunde an die Bühnenkante. Offenbar hatten sich einige Besucher schon sehr lange auf das Konzert gefreut. Da wurde links von mir in der ersten Reihe von einigen Jungs von Anfang an kräftigst mitgesungen. Spätestens bei Montagsallergie. 🙂 Auch wenn weitere Details fehlen, es war ein wahnsinnig toller Jahresabschluss, der uns alle mit einem großen Lächeln in den Urlaub verabschiedet hat.

 

Apropos Urlaub. Der läuft ja noch. Also macht es gut und kommt friedlich ins neue Jahr. 🙂

Björn

 

p.s.: Das Beitragsbild zeigt eine selbstgestrickte (-genähte, -geklöppelte) Decke, die JEDER von uns von einem österreichischen Fan bekommen hat. Wahnsinn. So viel Arbeit. Das muss dann hier auch mal gezeigt werden. Aber Achtung: das ist keine Aufforderung, das noch zu übertreffen. Gerade mit solchen großen Geschenken kommen wir extrem an unsere Kapazitätsgrenzen in unserem Tour-Auto. Das ist nämlich schon allein mit unserem Zeug total voll. 😉

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