Songtexte Das Leben ist schön

Es macht Spaß, auch mal nett zu sein
MUSIK & TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Stell’ dir vor, dir fehl’n die Münzen an der Autobahntoilette.
Hinter dir ne Frau, offenbar ne ziemlich nette,
lächelt, und sie sagt, obwohl sie dich gar nicht kennt:
„Komm, ich lad dich ein. Ich zahl’ dir die siebzig Cent!“

Stell’ dir vor, da ist ein Typ, der will gern in den Zug einsteigen.
Leider nennt er sehr sieben Gepäckstücke sein eigen.
Er ist voll gestresst. Plötzlich steht da dieser Mann,
der ihm lächelnd sagt, dass er gerne helfen kann.

Das wär’ doch wirklich schön – gib’s zu.
Und jetzt stell’ dir vor, der nette Mensch wärst Du!

Es macht Spaß, auch mal nett zu sein!
Dafür braucht man keine Tricks,
und das Beste ist: Es kostet nix!
Es macht Spaß, auch mal nett zu sein!
Verschenk’ mal ’n bisschen Alltagsglück.
Meistens kriegst du sogar was zurück.

Jeder Mensch hat überall und in fast allen Lebenslagen
sowieso sein ganz eig’nes Päckchen rumzutragen.
Wär’ doch ’ne Idee, stellten wir dem Alltagsfrust
Nettigkeit und Charme in den Weg. Und zwar bewusst.

Probier’s mal aus, mach’ dich bereit,
schenk’ ein bisschen Überraschungsfreundlichkeit!

Es macht Spaß, auch mal nett zu sein…

Mach’ doch mal den Test, und glaubst du auch noch so fest,
dass beschiss’ne Laune dich tatsächlich glücklich macht.
Du kannst es probier’n, hast ja nicht viel zu verlier’n.
Dann sagst du vielleicht: “Mann, wer hätte das gedacht!“

Es macht Spaß, auch mal nett zu sein…

Das Leben ist schön

MUSIK: CLEMENS SCHMUCK; TEXT: CLEMENS SCHMUCK, DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Himmel blau, Sonne heiß, Cookie-Dough-Vanilleeis,
Kathedrale. Bach-Choral. Sauna. DfB-Pokal.
Gute Bücher. Neuer Witz. Ungeahnt bequemer Sitz.
Tageszeitung, Rätsel lösen, ohne Sorgen einzudösen.

Schneeballschlacht und Frühlingswiese, Kartenspielen, Meeresbrise,
Kieselstein, kühler Fluss, Händchenhalten, Nackenkuss.
Fahrrad fahren, tanzen, lachen, Schwätzen, schwitzen, Witze machen,
Tief in Deine Augen seh´n. Mein Gott, ist das Leben manchmal schön!

Wie ist das Leben? Das Leben ist schön?
Wie schön ist das Leben? Ganz schön schön!

Wecker aus und weiterschlafen, Spieleabend, Südseehafen.
Flirtmoment. Blickkontakt. Nächte im Dreivierteltakt.
Weiches Handtuch. Labrador. Fallrückzieher-Winkel-Tor.
Monty Python. Rock ’n’ Roll. Beatles, Bowie, Billy Joel.

Loriot. Sportverein. Einfach so zusammen sein.
Diskussion und Fahrradtour. Einem Rätsel auf der Spur.
Alte Dampflok. Keine Staus. Erdbeerfeld und Fachwerkhaus.
Blitz und Sturm. Wolkenpracht. Sternenklare, warme Sommernacht.

Wie ist das Leben? Das Leben ist schön?
Wie schön ist das Leben? Ganz schön schön!

Kiel, Eifel, Bonn, Berlin, In Kölle durch die Altstadt ziehen,
Freunde treffen und Verwandte, Neue Kumpels und Alte Bekannte
Tim und Struppi, Asterix, Die Schönheit eines Augenblicks,
Schmetterling und Schmetterschlag, Füße hoch, ein freier Tag.

Die Antwort auf die Frage nach dem Leben und dem Rest,
Steht, wenn ich es so betrachte, nun endgültig fest.
Geht´s denn im Leben nicht darum, Glück zu verbreiten!
Und wenn man schon mal dabei ist, sich auch selber Glück bereiten?
So erinnern wir hier an die Schönheit dieser Welt
Und dass wir nicht den Blick dafür verlier´n, was uns gefällt.
Und warum sollten wir es denn auch anders sehen.
Bei aller Scheiße, die passiert, ist das Leben trotzdem schön!

Wie ist das Leben? Das Leben ist schön?
Wie schön ist das Leben? Ganz schön schön!

30 Millionen
MUSIK: INGO WOLFGARTEN; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Ich habe nie genug Asche
in der Tasche.
Mir geh’n die Kröten
zu schnell flöten.
Sobald ich etwas Kohle
vom Konto hole,
merk’ ich hinterher:
Jetzt ist das Konto leer.
Mir fehlen die Penunzen, so kann ich nicht strunzen.
Ich hab keine Ocken, so kann ich nicht rocken.
Ohne reichlich Bares bekommt man nix Wahres.
Für teurere Geräte braucht man Knete.

Ich würd’ gern dreißig Million’n im Lotto gewinn’n.
Dann hätt’ ich nie mehr Stress mit meiner Bank
und könnte mich auf Onkel Dagoberts Motto besinn’n:
„Lieber reich und gesund als arm und krank!“

Ich träume oft von der Patte,
die ich nie hatte.
Groß wär’ mein Jubel,
hätt’ ich ein paar Rubel.
Doch es hilft kein Beten:
Mir fehl’n Moneten.
Es wär’ für mich neu,
hätte ich viel Heu.

Ich hab keinen Kies, darum geht’s mir mies.
Denn ohne Steine bleibt man wohl alleine.
Alles wär’ genialer, hätt’ ich mehr Taler.
Mit zu wenig Zaster fällt man durch das Raster.

Ich würd’ gern dreißig Million’n im Lotto gewinn’n.
Dann hätt’ ich nie mehr Stress mit meiner Bank
und könnte mich auf Onkel Dagoberts Motto besinn’n:
„Lieber reich und gesund als arm und krank!“

Ich würd’ gern dreißig Million’n mein eigen nennen könn’n.
Dann wäre ich die gröbsten Sorgen los.
Ich könnte mir nen Palast und ’n Flugzeug gönn’n.
So was geht nicht so leicht ohne Moos.

Mal ehrlich: Geht es dir
vielleicht genau wie mir?
Denkst du auch manchmal „Shit!“?
Dann sing’ doch einfach mit!

Ich würd’ gern dreißig Million’n im Lotto gewinn’n…

Schöne neue Welt
MUSIK: CLEMENS SCHMUCK; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Ein Wiener, ein Berliner und ein Halb-Montenegriner
saßen trotz Angina nachts in einer Bar in China.
Der Wiener nippte ohne Pause an einem Retsina,
der Berliner trank genüsslich nen Gewürztraminer.
Der Halb-Montenegriner, ein berühmter Mediziner,
hatte einen Diener und ein Haus in Palästina.
Er bestellte sich ein Weizenbier, ein Kapuziner,
und lud alle ein, denn er war ja Großverdiener.

Schöne neue Welt,
die letzte Grenze fällt,
auf dass diese unsre Erde
ein großes Dörflein werde.
Schöne neue Welt,
die allen gut gefällt.
Das Ende aller Grenzen.
Nur kleine Differenzen.

Ein Friese, ein Kirgise und ein alter Portugiese
war’n bei leichter Brise auf ner bunten Sommerwiese.
Der Friese hatte Schnupftabak und gönnte sich ne Prise.
Der Portugiese träumte von ner Frau namens Luise.
Bleibt noch der Kirgise: Der war körperlich ein Riese,
doch er hatte Miese und deswegen eine Krise.
In fremden Sprachen fehlte ihnen jede Expertise.
Selten war ne Männerrunde schweigsamer als diese.

Schöne neue Welt…

Ein Japaner, ein Iraner und ein Ekuadorianer
rauchten in Tirana mal zusammen Marihuana.
Kurz darauf sah der Japaner ne Fata Morgana,
und auch der Iraner schoss sich zügig ins Nirwana.
Der Ekuadorianer, ein alter Eisenbahner,
zeigte Urlaubsdias vom Herbst in der Toskana.
Da kam ein Amerikaner rein, ein alter Lutheraner,
und schimpfte heftig, denn er sah sich selbst als strenger Mahner.

Schöne neue Welt…

Ich kann nicht klagen
MUSIK: NILS OLFERT; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Ich kann nicht klagen,
egal, was mir so blüht.
Ich hab wahrscheinlich einfach
ein zu sonniges Gemüt.
Ich kann nicht klagen.
Ich gerate nie in Wut.
Was soll ich dazu sagen?
Ich glaub, mir geht’s zu gut.

Viele woll’n, dass ich mich mal so richtig echauffier’,
und, wenn’s sprachlich möglich wär’, mal richtig eskalier’.
Kennt ihr die Geschichte von Ferdinand, dem Stier?
Erst, als ihn die Hummel stach, wurde er zum wilden Tier.
Doch auch bei Insektenstichen läuft das nicht bei mir.
Ich fahr’ niemals aus der Haut – da bleib ich lieber hier.

Ich kann nicht klagen…

Manche hauen aus Wut feste gegen ihren Spind
und brechen sich die Hand. Die sind doch völlig durch den Wind!
Instinktiv lernt man ja schon als ganz kleines Kind:
Man hat nicht so viel Spaß mit Leuten die cholerisch sind.
Natürlich gibt’s auch Sachen, die ich nicht so klasse find,
aber blinde Wut macht doch sowieso nur blind.

Ich kann nicht klagen…

Ich habe keine Lust, mich furchtbar aufzuregen,
mir ist auch nicht bewusst, worüber und wogegen.
Ich kann nicht klagen. Was ist so schlimm daran?
Außer, dass ich nie Staatsanwalt werden kann.

Ich kann nicht klagen…

Erober deine Welt
MUSIK: CLEMENS SCHMUCK; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Du wurdest beschissen. Ungeahnt
Ins Wasser geschmissen. Nichts geplant.
Am rettenden Ufer
ein einsamer Rufer,
den du beim besten Willen nicht verstehst.
Mit höheren Wellen, die dir bald
die Blicke verstellen. Es ist kalt.
Ein Schlag auf die Lunge.
Das Salz auf der Zunge.
Wenn du zulässt, dass du untergehst,
wirst du nie erfahren, welche Höh’n
für dich denkbar waren und wie schön
sich vieles noch wendet.
Ein Traum, der nicht endet,
wenn du diese Prüfungen bestehst
und du mutig deine Wege gehst.

Du bist allein auf dich gestellt.
Steh auf und erober deine Welt!
Irgendwo zwischen Witzfigur und Held
ist alles für dich drin,
komm, mach hin!
Ein Umstand, der dich noch erschreckt,
doch dein Ziel ist niemals zu hoch gesteckt.
Sitz nicht rum, bis das Leben dich entdeckt.
Gib ihm einen Sinn!
Dann kannst du nur gewinn’n.

Durch dieses Leben warst du oft
nah dran, aufzugeben. Unverhofft
geht doch eine Tür auf.
Ne Treppe, die führt rauf.
Doch dabei ist dir eines nicht ganz klar:
Führt dich diese Chance zu deinem Ziel?
Behalt‘ die Balance, du bleibst im Spiel.
Du kannst es nicht fassen:
Du kannst dich verlassen,
trotz aller dir drohenden Gefahr,
auf deine Gedanken, dein Gefühl.
Du darfst jetzt nicht wanken. Bleib ganz kühl.
Du musst dich entscheiden.
Du bist zu beneiden.
Tu es und mach deine Träume wahr.
Du wirst sehen: Es wird wunderbar!

Du bist allein auf dich gestellt…

Du bist alleine
Du bist allein auf dich gestellt.
Du musst jetzt aufsteh’n.
Komm, erober deine Welt!
Hör auf zu warten,
bis das Leben dich entdeckt.
Du weißt noch nicht,
wieviel in dir steckt.

Wenn’s nach mir ging
MUSIK & TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Wenn’s nach mir ging.
Wenn’s nach mir ging.
Wenn’s nach mir ging…

Wenn’s nach mir ging,
müssten Manager von allen Großkonzernen
einen Tag am Fließband steh’n, um ganz einfach mal zu seh’n,
was die Angestellten leisten, von den’n sie sich so entfernen,
und versuchen, diesen Tag zu übersteh’n.

Wenn’s nach mir ging,
würde Donald Trump nur Golfplatzrasen mähen,
aber nicht bloß irgendwo, sondern gern in Mexiko.
Müsste Unkraut jäten, Hecken scheren, Blumenbeete säen,
und am Abend putzt er noch das Herrenklo.

Wenn’s nach mir ging,
säß’ ich jetzt nicht alleine hier.
Wenn’s nach mir ging,
wärst du unbedingt bei mir.
Leider geht es nicht nach mir. Deshalb komm’ ich zu dem Schluss,
dass ich dafür mal ganz dringend sorgen muss.

Wenn’s nach mir ging,
wär’n die Anhänger diverser Religionen
bitte endlich mal so weit, und vor allem auch bereit,
alles Missionieren, alle Absolutheits-Ambitionen,
in den Wind zu schlagen. Das wär’ höchste Zeit.

Wenn’s nach mir ging, säße…

Wenn’s nach mir ging,
hätt’ ich dich an meiner Seite.
Wenn’s nach mir ging,
wäre Nestlé plötzlich pleite.
Leider geht es nicht nach mir. Jedenfalls niemals global.
Deshalb denke ich jetzt einfach nur lokal.

Ich werd’s nicht schaffen, große Katastrophen abzuwehren.
Doch ich kann versuchen, vor der eig’nen Tür zu kehren.
Ich sag’ dir deshalb jetzt, damit ich’s nicht mehr verschiebe,
dass ich dich von ganzem Herzen liebe.

Die Partykracher
MUSIK UND TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Wir sind die Partykracher.
Wir sind die Stimmungsmacher.
Wir tauchen auf und landen ohne Ende Superlacher.
Hier tanzen gleich die Puppen.
Wir rocken jeden Schuppen.
Wir heizen ein in jeder Stadt und allen Altersgruppen.

Wir heizen allen ein.
Wie kann’s auch anders sein?
Denn wenn’s nicht krachen würde, wär’ uns alles viel zu doof.
Weil ihr in kurzer Zeit
voll in Ekstase seid.
Der Ballermann ist im Vergleich zu uns Zentralfriedhof.
Vollständig inhaltsfrei,
nur Rhythmus und Geschrei,
und ihr seid mittendrin statt einfach nur dabei.

Wir sind die Partykracher…

Wir wollen gar nicht viel.
Wir haben nur ein Ziel:
Wir wollen, dass ihr denkt, ihr hättet eine geile Zeit.
Und dafür ist uns echt
so jedes Mittel recht.
Müssten wir Oma grillen, wären wir dazu bereit.
Strand oder Après-Ski:
Wir machen Druck wie nie!
Wir brechen die Tabus und alles übers Knie!

Wir sind die Partykracher…

Bei uns reicht das Niveau
noch nicht mal bis zum Klo.
Das macht die Plattenfirma und die Bankberater froh.
Wir sind zwar laut und dumpf,
aber auch hohl und stumpf.
Bei uns ist Dämlichkeit Programm und Blödheit Trumpf.

Wir sind die Partykracher…

Bedingungslos
MUSIK: INGO WOLFGARTEN; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Immer wieder diskutieren.
Immer wieder austarieren,
welcher Weg wohl funktioniert.
Immer wieder zu verhandeln,
um einander zu verwandeln,
was dann doch niemals passiert.
Zuviel Pläne, Kompromisse.
Kitte keine frühen Risse.
Wer weiß, wie man richtig liebt?
Wieviel Zeit musste vergehn,
um jetzt endlich zu verstehn,
dass es nur eine Liebe gibt.

Die Liebe ist bedingungslos.
Ohne Pakt und Konditionen.
Bedingungslos
über allen Zweifeln thronen.
Die Liebe ist bedingungslos.
Wenn es geht, ganz ohne Frage
bedingungslos
bis ans Ende aller Tage.

Was ist heute in zehn Jahren?
Du musst dich nicht offenbaren,
denn das kannst du jetzt noch nicht.
Trotzig regeln, hektisch planen,
gar nichts wissen, nicht mal ahnen.
Schau mir einfach ins Gesicht.
Lass uns aneinander glauben.
Können wir es uns erlauben,
immer wieder zu verzeih’n?
Wenn wir uns niemals entgegen,
sondern gleich voranbewegen,
sind wir beide nicht allein.

Die Liebe ist bedingungslos.
Ohne Wenn und ohne Aber.
Bedingungslos.
Ohne Stress. Ohne Gelaber.
Die Liebe ist bedingungslos.
Und einander fest umarmend.
Bedingungslos,
und sich jederzeit erbarmend.

Du bist wieder hier
MUSIK: CLEMENS SCHMUCK; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Dieser lange Tag
neigt sich allmählich ganz heimlich dem Ende zu.
Und der Lärm der Stadt
ebbt langsam ab, doch du findest noch keine Ruh’.
Es war heut’ für dich wie an vielen Tagen
ganz einfach zu laut und zu grell.
Und so mancher Gedanke und offene Fragen
fahr’n in deinem Kopf Karussell.

Es ist dir zu warm,
du liegst auf der Decke und spürst einen sanften Hauch,
den der Wind dir durch
das offene Fenster schickt, und langsam merkst du auch,
diese Gäste, die schon lang bei dir wohnen,
egal, ob du willst oder nicht,
diese Geister, die Clowns und die bösen Dämonen,
sie sind für dich wieder in Sicht.

Sie haben es sich längst gemütlich gemacht
und sie richten sich schon häuslich ein.
Du kannst sie zwar seh’n, doch bald werden sie geh’n,
und dann lässt du sie nie wieder rein.

Und du lachst sie aus,
schließt deine Augen und träumst dich ganz einfach fort,
die Gedanken tragen
dich durch die Lüfte bis an deinen Lieblingsort.
Ganz entspannt entlang der Strandpromenade,
dein treuester Freund neben dir,
mit der Sonne im Rücken, begleitet von Blicken,
man freut sich: Du bist wieder hier.

Du bist wieder hier.
Du fandest den Schlüssel zu dir.

Der perfekte Mann
MUSIK: CLEMENS SCHMUCK; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Sein großer Freundeskreis
ist up-to-date und heiß.
Sein Job, der ihm gefällt,
bringt ohne Ende Geld.
Er int’ressiert sich sehr
für Bücher, und noch mehr.
Er ist ganz generell
bescheiden, aber hell.

Er engagiert sich gern,
egal, ob nah, ob fern,
für alles, was sozial
und gut ist und genial.
Er nimmt sich mal zurück,
gönnt Anderen ihr Glück,
reicht Schwächeren die Hand,
ist fair und tolerant.

Er ist der perfekte Mann!
An ihn kommt keiner ran.
Er ist für Jedermann
der Typ, der alles kann.

Er ist der perfekte Mann,
kommt überall gut an,
zieht jede Frau und jeden Mann
in seinen Bann.

Er hat ne schöne Frau
und die ist auch noch schlau.
Er hat ein großes Haus,
und er sieht super aus.
Er bleibt für immer schlank
und er wird niemals krank.
Er fühlt sich niemals platt,
und er hat Muskeln satt.

Er ist der perfekte Mann…

Weil er die Frau’n versteht,
aufrecht durchs Leben geht,
sich selbst nicht wichtig nimmt,
auch mal gegen Ströme schwimmt,
weil er auch zuhör’n kann
und weinen, dann und wann,
weiß jeder, Mann und Frau,
das Eine ganz genau:

Er ist der perfekte Mann…

Er reitet, so als Sport,
gern auf ’nem Einhorn fort
und trifft sich, dann und wann,
mal mit dem Weihnachtsmann.
Der perfekte Mann.

Sensation
MUSIK: NILS OLFERT; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Wissenschaftler fanden jetzt, nach mehreren Dekaden,
den Beweis, dass Dieselautos uns’rer Umwelt schaden.
Grund dafür, laut Forschern und berühmten Professoren,
sind sowohl der Diesel-Kraftstoff als auch die Motoren.
Aktuell verfolgt man noch ganz and’re Theorien,
die besagen, dass sowohl gewöhnliches Benzin
als auch das im Flugverkehr beliebte Kerosin
ebenfalls dem Klimaschutz wohl nicht so richtig dien’n.

Das ist ne Riesenüberraschung.
Das ist ne Sen-sa-ti-on.
Das ist wirklich kaum zu glauben.
Sag’ bloß, du wusstest das schon.
Das ist ne Sen-sa-ti-on.

Da in diesem Lande vor den meisten Feiertagen
viele Menschen reisen, trau’n Experten sich, zu sagen,
dass es ziemlich voll wird auf den Straßen, und sie mahnen,
dadurch könnten Staus entsteh’n auf deutschen Autobahnen.

Das ist ne Riesenüberraschung…

Und noch eine heiße Meldung aus der Medizin:
Wer versucht, mit Drogen seinem Alltag zu entflieh’n,
permanent im Stress lebt, zuviel isst und zuviel trinkt,
dessen Chance, hundert Jahre alt zu werden, sinkt.

Das ist ne Riesenüberraschung…

Restlos alle Trainer aller Erstliga-Vereine
sagen, dass im nächsten Jahr wohl einzig und alleine
Bayern München Meister wird. Egal, was auch geschieht.
Das bedeutet: Bayern München ist der Favorit.

Das ist ne Riesenüberraschung.
Das ist ne Sen-sa-ti-on.
Das ist wirklich kaum zu glauben.
Sag’ bloß, du wusstest das schon.
Wir sind erschüttert und betroffen,
die Münder steh’n uns offen,
und zwar völlig synchron:
Das ist ne Sen-sa-ti-on.

Verschworen
MUSIK UND TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Schon seit neunzehnneunundsechzig weiß ja jedes Kind,
dass die Amis gar nicht auf dem Mond gelandet sind.
Die waren nie da oben, nee, sie taten einfach so
und drehten alle Bilder in nem Fernsehstudio.
Alle, die dabeiwar’n, mussten vorher unterschreiben:
Diese Story hat für immer unter uns zu bleiben.
Ich gebe zu, ich bin auch heute noch ein bisschen platt,
dass all’ die Jahre niemand etwas ausgeplaudert hat.

Trotzdem alles Fake und nur von denen inszeniert.
Alles ist ganz anders oder gar nicht erst passiert.
Alles ist ganz anders, und eins darf man nicht vergessen:
Alles was passierte, diente finsteren Int’ressen.

Die haben sich von Anfang an schon gegen mich verschworen.
Zum Glück bin ich nicht blöd, sonst wär’ ich absolut verloren.
Was sie von mir wollen, weiß ich selber nicht genau.
Doch ich weiß, dass es sie gibt, denn ich bin superschlau.

Auch vor großen Stars haben die niemals haltgemacht.
Marilyn Monroe hat der Geheimdienst umgebracht.
Es gab dafür zwei gute Gründe, und ich kenne sie:
Sie wurde zu beliebt und liebte John F. Kennedy.
Paul McCartney war mein absoluter Lieblingssänger.
Er starb Sechsundsechzig und dann kam ein Doppelgänger.
Ich gebe zu, dass ihnen es erstaunlich gut gelang,
dass der wie Paulchen aussah und auch ganz genau so klang.

Trotzdem alles Fake und nur von denen inszeniert.
Alles ist ganz anders oder gar nicht erst passiert.
Alles ist ganz anders, denn so ist sie, diese Welt:
Immer geht es überall um Macht und Ruhm und Geld.

Sie haben sich von Anfang an schon gegen mich verschworen…

Auch bei Nine/Eleven lief es anders, als man denkt:
Die US-Regierung hat die Türme selbst gesprengt.
Denn so nen Riesen umzuschmeißen, hätt’ trotz aller Kraft
ein ganz normales Flugzeug ja auf keinen Fall geschafft.

Sie ham sich gegen mich verschworen, doch ich habe sie durchschaut.
Ich frag mich nur noch, wer mir morgens meine Zeitung klaut.

Viel zu verliebt
MUSIK: INGO WOLFGARTEN; TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Ich dachte bisher, Dialoge wär’n so konzipiert,
dass einer etwas sagt, und der And’re reagiert.
dass beide gleich viel reden und auch gleich viel lauschen,
dass man also dazu kommt, sich wirklich auszutauschen.

Ich dachte, ein Gespräch wäre Geben und auch Nehmen.
Ich dachte, man verständigt sich auf int’ressante Themen.
Bis heute Abend dachte ich, das alles wäre wahr.
Aber dann geriet ich hier mit dir in diese Bar.

Du bist viel zu verliebt, viel zu verliebt.
Du bist viel zu verliebt…
Du bist viel zu verliebt in dich selbst.

Am Anfang war’s noch int’ressant, so circa zehn Minuten,
Doch die Geister, die verließen dich. Zumindest alle guten.
Du kennst wohl nur ein Thema, und das Thema, das bist du.
Und scheinbar kannst du alles. Du hörst nur nicht gern zu.

Und während du beim Reden mit deinen Haaren spielst,
merk ich, dass du auch noch permanent zum Fenster schielst.
Anfangs denk ich, draußen würde irgendjemand gehn.
Aber du versuchst wohl nur, dein Spiegelbild zu sehn.

Du bist viel zu verliebt, viel zu verliebt…

Ich lass dich jetzt ganz einfach mal
hier mit dir selbst allein,
und wünsch euch echt von Herzen
noch ganz viel Spaß, euch zwei’n!

Heute ist mein Tag
MUSIK & TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Heute ist der Tag, an dem ich unbesiegbar bin,
heute krieg ich einfach alles allerbestens hin.
Heut‘ ist für mich aus dem Stand ein Rückwärts-Salto drin.
Heut‘ krieg ich ein Lächeln von der bösen Nachbarin.
Heute ist der Tag, an dem ich unbesiegbar bin.
Heut’ bin ich ein Mega-Star und unbegreiflich in.
Sechs Schüsse auf die Torwand, und alle sechs sind drin.
Heut‘ erschließt sich mir des Lebens Sinn.

Heute ist mein Tag! Heute ist mein Tag!
Weil die Sonne scheint und weil ich das so sag’.
Heute ist mein Tag! Heute ist mein Tag!

Heute ist der Tag, an dem ich unbesiegbar bin.
Heut‘ schwimm’ ich im Glück, und das reicht mir bis unters Kinn.
Heute kann ich lauter rufen als ein Muezzin.
Heute bin ich so vernünftig, dass ich glaub’, ich spinn’.
Heute ist der Tag, an dem ich unbesiegbar bin,
und der Tag, an dem ich die Spezial-Diät beginn’,
der Tag, an dem ich die Million im Lotto gewinn
und den weltweiten Super-Hit ersinn.

Heute ist mein Tag…

Heute ist mein Tag! Heute ist mein Tag!
Weil die Sterne günstig steh’n und weil ich heut’ nicht klag’.
Heute ist mein Tag! Heute ist mein Tag!

Heut‘ leg ich den Schalter um, heut‘ breche ich den Bann.
Heut‘ hab ich mehr Kraft als Klitschko und als Supermann.
Heute ist der Tag, an dem ich einfach alles kann.
Fragt sich nur: Was fang ich damit an?

Heute ist mein Tag…