14 Steh‘ wieder auf (MEHR!)
Ein harter Schlag traf dich einfach mitten im Gesicht.
Ein harter Schlag. Wo der jetzt herkam, weißt du leider nicht.
Du hast keine Ahnung, wo du jetzt grad bist,
du weißt nicht mal, wo oben und wo unten ist.
Du machst die Augen auf, und dann stellst du fest:
Ist doch auch ganz schön, wenn der Schmerz nachlässt.
Jetzt liegst du da. Das Leben hat dich kurz mal ausgeknockt.
Noch ist nicht klar: Hast du die Sache wieder selbst verbockt?
Doch du ahnst es ja: Es gibt für Selbstmitleid
keinen guten Ort und keine gute Zeit.
Das allererste Ziel, und das genügt auch schon:
Komm wieder in die vertikale Position!
Steh wieder auf!
Nimm dein Herz in beide Hände!
Steh wieder auf!
Die schweren Zeiten geh’n zu Ende.
Geh‘ mit frischem Mut an das, was vor dir liegt,
weil man zwar oft verliert, aber auch manchmal siegt.
Stell‘ dich aufrecht hin, schau‘ nicht mehr zurück.
Da ist ein neuer Weg, du gehst ihn Stück für Stück.
Steh‘ wieder auf!
Die Dinge nehmen wieder einen guten Lauf.
Steh‘ wieder auf!
Die Dinge nehmen wieder einen guten Lauf.
Die Tür schlug zu. Du wurdest ausgebremst in deinem Lauf.
Und doch weißt du: Irgendwo anders geht ein Fenster auf.
Es ist dein Job, jetzt einfach dort hindurchzusteigen.
Eine neue Chance, komm‘, mach sie dir zu eigen.
Diesen and’ren Weg, den ziemlich unbequemen,
hast du nicht gewollt. Du musst ihn trotzdem nehmen.
Es ist banal, das ham schon And’re vor dir festgestellt,
dass man auch mal im Leben böse auf die Fresse fällt.
Das kann mal schmerzhaft sein, das kann mal blöd ausseh’n,
die wahre Kunst ist, immer wieder aufzusteh’n.
Hast du auch noch so viele Stürze hingenomm’n,
genauso oft kannst du wieder auf die Beine komm’n.
Steh wieder auf…
Du bist hart im Nehm’n, das war schon immer so.
Du bist am Boden, aber du bist nicht k.o.!
Du nimmst den Kopf nach oben, denn du hast erkannt:
Damit rennst du bald schon wieder durch die Wand.
Steh wieder auf…
