Hallo ihr Lieben,

seit gestern ist unser Debütalbum „Wir sind da!“ nun offiziell erhältlich. Während manche sich schon ein paar Tage eher über die überpünktliche Auslieferung freuen konnten, haben andere offenbar Probleme, die CD im Fachhandel zu bekommen. Es haben uns Nachrichten erreicht, dass z.B. nicht jeder MediaMarkt das Album vorrätig hat und angeblich auch nicht bestellen kann. Nach Rücksprache mit unserer Plattenfirma würden wir diejenigen bitten, eine Mail an info(at)pavement.de zu schreiben. Dort kümmert man sich dann darum, dass das Album schnellstmöglich ausgeliefert wird. Und es gibt noch ein weiteres „Problem“, das uns zu Ohren gekommen ist. Amazon bietet unsere CD nicht automatisch als AutoRip an. Hier hilft eine Mail an den Kundenservice von Amazon. Der sorgt dann dafür, dass „Wir sind da!“ auch in der digitalen Musikbibliothek gespeichert wird.

Alternativ ist die CD natürlich auch in unserem Shop erhältlich. Dort gibt es ab sofort auch einen Link zum Fanartikel-Anbieter Spreadshirt. Dort kann man sich seine Lieblings-Fanartikel mit unserem Logo selbst zusammenstellen. Vom Thermobecher über den Strampler bis zum T-Shirt ist dort fast alles erhältlich. Da das Angebot extrem vielfältig ist, bitten wir um Verständnis, dass es die Artikel ausschließlich online gibt und nicht auf unseren Konzerten. Dafür gibt es aber noch bis 20.12. einen Neukundenrabatt. Zum Shop geht es hier: Alte Bekannte Fanartikel

Wer auf das klassische Tour-Shirt wartet, dem empfehlen wir den Besuch eines unserer Konzerte. Denn dort warten am Merchandise-Stand nicht nur CD, Poster und Songbook (ab Januar), sondern auch ein T-Shirt mit den Daten der Konzerte 2018. Das Tour-Shirt wird exklusiv auf unseren Konzerten verkauft. Logistisch ist das derzeit einfach nicht anders möglich.

Genug Werbung für heute 😉

Liebe Grüße von Björn und Alte Bekannte


Hallo ihr Lieben,

gestern haben wir von unserer Plattenfirma die ersten druckfrischen Exemplare unseres Debütalbums bekommen. Auch wenn dieses erst in einer Woche zu erhalten ist, verrät Amazon mittlerweile die komplette Titelliste. Dazu gibt es kurze Hörbeispiele von jedem Song. („Wir sind da!“ bei Amazon)

Hier für Euch noch meine Notizen zu den Titeln, die wir bisher nicht vorgestellt haben:

1. Hi hi hi! (Hauptstimme: Nils)

„Hi hi hi!“ ist natürlich Englisch auszusprechen, denn es geht in diesem Song nicht um irgendein Kichern, sondern um unser „Hallo“ als neue Band. Nils hat zusammen mit Erik Sohn die Musik komponiert, einen A-cappella-Ska; es ist ein Song, der nicht nur tempomäßig richtig Gas gibt. Ein energiegeladener Einstieg in unsere Zukunft als „Alte Bekannte“! Vom Text habe ich insgesamt drei Versionen geschrieben, ein neuer Rekord für mich. Diese dritte Fassung finde ich jetzt sozusagen richtig und stimmig.

2. Verboten (Hauptstimme: Clemens)

Den Text dieses Songs habe ich schon vor ein paar Jahren geschrieben und fand ihn sehr gut. Leider war die Musik, die ich dazu komponiert hatte, nicht wirklich der Knaller, und so blieb der Song ungenutzt liegen. Bei unserem zweiten Kreativblock mit den „Alten Bekannten“ Anfang 2017 bat ich Clemens darum, es einmal mit einer eigenen Vertonung zu versuchen. Ich finde das Ergebnis überragend. Die ganze Nummer rollt gewissermaßen leicht bekifft, aber konstant vorwärts, und die textliche Wendung greift dank Clemens’ Komposition richtig gut. Hätte ich noch einen leichten Zweifel an der neuen Formation gehabt, wäre er spätestens mit dieser Nummer vollkommen pulverisiert worden.

3. Ich habe kein Tattoo (Hauptstimme: Ingo)

Als ich ein Kind war, verbrachte ich viele Urlaubstage in Hamburg, weil meine Oma dort lebte. Und Hamburg war damals auch die einzige Stadt, in der ich Menschen, und zwar ausnahmslos Männer, sah, die Tattoos hatten. Das waren fast immer Seemänner und Hafenarbeiter, richtig harte Kerle, die einem auch ohne Hautbemalung jede Menge Respekt eingeflößt hätten. Dieser Songtext trägt dem Siegeszug des Tattoos bis tief in die Generation Eigenheim hinein auf nicht ganz Ernst gemeinte Art und Weise Rechnung. Ingo, der hier auch die Hauptstimme singt, hat dazu eine Musik komponiert, die mich gleichermaßen überrascht wie begeistert hat. Auf sowas wäre ich im Traum nicht gekommen.

4. Wir sind da! (Hauptstimme: Nils)

Bei dem bereits erwähnten Kreativblock der „Alten Bekannten“ in der Eifel 2017 hatte ich das Problem, gleich drei komponierwütige Kollegen mit Textmaterial versorgen zu „müssen“. Am dritten oder vierten Tag dachte ich, es sei jetzt endlich so weit, dass ich mich selber mal mit einer eigenen Musik befassen könnte. Aber selbstverständlich stürmte Nils just an diesem Tag begeistert aus seinem Zimmer und sagte, ich solle mir mal seinen neuen Song anhören, und einen Text dafür könnte er auch noch ganz gut gebrauchen. *Seufz!* – aber nur kurz, denn nachdem ich das von ihm auf „Nanana“ gesungene Demo gehört hatte, war mir klar, dass dieser Song richtig gut ist. Habe mir das Lied dann noch dreimal angehört, und dann hatte ich das inhaltliche Szenario gefunden: Eine Gruppe von Menschen, die in jüngeren Jahren fantastische Zeiten zusammen erlebt hatte, findet sich zu einem erneuten Treffen zusammen. Und das „Revival“ wird tatsächlich nicht ein blöder Aufguss, sondern man knüpft nahtlos da an, wo man aufgehört hatte. Vielleicht ist der Text ein bisschen utopisch, aber ohne solche Hoffnungen wäre das Leben in meinen Augen ziemlich trostlos.

5. Nordseewind (Hauptstimme: Dän)

Oft schreibe ich bei einem Lied zuerst den Text und komponiere, sofern ich ihn nicht einem geschätzen Kollegen überlasse, erst danach die Musik. Bei „Nordseewind“ war es anderes herum, und vielleicht hört man das dem Titel auch an. Zuerst war da diese wirklich extrem ruhige, langsame und tiefenentspannte Musik. Und nachdem ich das Ganze eine Weile auf mich hatte wirken lassen, war mir klar, dass mit diesem Lied nur die Nordsee und ihre ganz spezielle Wirkung auf mich (und auf viele andere Menschen) gemeint sein konnte. Wenn ich mir den Song jetzt anhöre, bin ich tatsächlich sofort am Meer. Ich hoffe, dass es vielen von Euch auch so gehen wird.

6. Rechthaben ist geil (Hauptstimme: Dän)

So etwas passiert mir nicht allzu oft, aber ich liebe es: Ein Satz oder auch nur ein paar Wörter kommen mir in den Kopf, und sofort ist mir klar, dass diese Wörter eigentlich schon die Basis für ein komplettes Lied darstellen. „Rechthaben ist geil“ ist so ein Fall. Keine Ahnung, wie und wann und warum diese Wörter plötzlich da waren, aber es fügte sich dann alles wie von selbst. Wir alle kennen das Gefühl, dass es einem ganz gut tut, wenn man merkt, dass man bei einem Thema richtig gelegen hat. Aber genauso  vertraut ist uns wohl die Schwierigkeit, mit Rechthabern umzugehen. Daraus ergibt sich auch die Schlusspointe des Textes. Musikalisch gesehen ist „Rechthaben ist geil“ eine Art Ska mit einer schönen „Blechbläser“-Sequenz. Wie sich das gehört.

7. Kleiner Terrorist (Hauptstimme: Clemens)

Ich glaube, jeder von uns hat zumindest innerlich ein wenig geflucht, als er im Studio hinter dem Mikro stand, um seine Stimme zu „Kleiner Terrorist“ einzusingen. Ich persönlich jedenfalls ganz sicher. Clemens hat nämlich eine wunderschöne Jazz-Nummer komponiert, aber sein Arrangement hat es wahrlich in sich. Aber wenn man das Ergebnis hört, dann weiß man, dass das Leiden sich gelohnt hat. Wirklich eine wunderbare Komposition. Der Text, der auch schon ein wenig älter ist, behandelt den doch recht gravierenden Unterschied des Lebens als Vater eines zweijährigen Kindes verglichen mit der selbstbestimmten Gemütlichkeit des Kinderlosen. Da Björn, Nils und Ingo sich in ebendieser befinden, kamen natürlich nur Clemens oder ich als Leadsänger in Betracht. Gut, dass Clemens den Zuschlag bekommen hat: Nicht nur sein in babyart rumnölendes „Instrumental“-Solo ist sensationell. Wir haben sehr viel gelacht im Studio.

 

Wir fünf hoffen sehr, dass euch das Album genauso gut gefällt wie uns!!

Euer Dän mit lieben Grüßen von allen Alten Bekannten

 

p.s.: Im Rahmen unserer Gastauftritte bei der „Kölschen Weihnacht“ der Band „Die Paveier“ gibt es das Album auch schon vor dem offiziellen Verkaufsstart am 08.12. zu kaufen. Die Termine findet ihr hier: Konzertliste


Heute gibt es ein paar Zeilen zu einem Songschnipsel, der schon seit einigen Monaten auf unserer Homepage zu hören ist:

Ich habe sehr viel Herzblut in „Stern aus Papier“ (Hauptstimme: Dän) gesteckt, sowohl in den Text als auch in die Komposition. Es geht um einen Menschen, bei dem man irgendwann bemerkt, dass sein Strahlen nicht wirklich von innen heraus und aus menschlicher Wärme entsteht, sondern nur ein Abstrahlen dessen ist, was ihm zufliegt. Eine schmerzhafte Erkenntnis. Begeistert war ich, als ich erstmals die fertige Aufnahme der Alten Bekannten hörte. Der Song klang für mich von Anfang an andersartig, keinesfalls wie die Wise Guys. Das liegt am Arrangement, das in weiten Teilen von Ingo stammt, und an den Stimmen. Mir war ab diesem Moment klar, dass wir zwar die Nachfolgeband der Wise Guys sind, aber auch etwas völlig Anderes und Eigenständiges sein werden.

Euer Dän

 

Hier könnt ihr in den Songschnipsel reinhören: Startseite Alte Bekannte

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Hallo zusammen,

jetzt steht der Songschnipsel schon seit drei Tagen auf YouTube – höchste Zeit auch zu „Zur falschen Zeit“ ein paar Worte zu sagen. 🙂

Ja, Björn wird als Bass der Alten Bekannten eben als Fundament gebraucht. Deshalb hat er auf diesem Album auch nur diesen einen Song als Leadstimme. Aber das macht er fabelhaft. Und da er für einen Bass auch erstaunlich hoch singen kann und eine sehr angenehme, warme Melodiestimme hat, ist sein Solo auch kein tiefer Bass-Song, sondern ein sanfter Pop in „Normallage“. Sein Improvisatonstalent kommt im gesprochenen Mittelteil voll zur Entfaltung. Da übt er sich quasi als tiefenentspannter Poetry-Slammer; das Ganze war von ihm nur als vorläufiger Spaß gedacht, aber wir Anderen fanden es so lustig, dass es jetzt auf dem Album geblieben ist.

Auch bei diesem Song haben wir es wieder mit einem Thema aus dem Alltag zu tun: Wir sind halt alle häufiger mal zu einer bestimmten Zeit an einem Ort, an dem wir besser früher oder später gewesen wären… jedenfalls bitte nicht dann, wenn wir tatsächlich da sind. Mit allen höchst unerfreulichen Konsequenzen. Dieser Song hat aber immerhin ein Happy End.

Liebe Grüße,

Dän

 

Hier könnt ihr euch den kompletten Titel bei YouTube ansehen: Video Zur falschen Zeit

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Hallo zusammen!

Wenn man im Kontext der noch ziemlich jungen Geschichte der „Alten Bekannten“ von „historisch“ sprechen will, dann ist dieser Titel es wohl, denn „Montagsallergie“ war unser allererster Song. Geschrieben habe ich ihn relativ kurz, nachdem klar geworden war, dass die Wise Guys aufhören. Als ich den Song schrieb, dachte ich noch, ich würde eine Solokarriere als Singer/Songwriter anpeilen (bin sehr froh, dass es anders gekommen ist…) und nahm das Lied mit Instrumenten auf (übrigens mit Ingo!). Nachdem die „Alten Bekannten“ sich gefunden hatten, arrangierten wir die Nummer dann auf A-cappella-Bedürfnisse um.

Die Idee zum Text war mir gekommen, als ich einen Jungen sah, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „Allergic to Mondays“ trug. Danke noch mal! 🙂

Liebe Grüße,

Dän

 

Hier könnt ihr euch den kompletten Titel bei YouTube ansehen: Video Montagsallergie

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Auch hier hatte ich zuerst die Musik im Kopf, genauer gesagt: Die Musik des Refrains. Ich hatte ein paar Tage lang einen Ohrwurm von dieser Melodie, die mir irgendwie zugeflogen war. Also setzte ich mich hin und komponierte zunächst die Strophe und den Mittelteil hinzu. Mir war relativ schnell klar, dass es bei diesem Song in allererster Linie um die Musik gehen würde, denn es ist ein Uptempo-Song, der nicht unbedingt dazu geeignet ist, eine komplexe oder gar melancholische Geschichte zu erzählen. Und da die Musik schnell, rhythmisch und sehr tanzbar ist, entschied ich mich dazu, inhaltlich eine Club-Szene zu beschreiben, eine Situation, in der man ganz plötzlich einen faszinierenden Menschen sieht… und sich natürlich nicht traut, diesen Menschen anzusprechen. Aber manchmal ist das auch gar nicht nötig, und man freut sich einfach darüber, sich für jemanden begeistern zu können. Das ist so in etwa die inhaltliche Aussage dieses Songs, den ich sehr mag. Ingos Leadgesang passt außerdem „perfekt“.

Liebe Grüße, Dän

 

Hier geht’s zur Songvorstellung auf unserem YouTube-Kanal: „Perfekt“ – Songvorstellung Nr. 5

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Hallo zusammen,

heute gibt es Werbung in nicht ganz eigener Sache. Neben den Proben für unser Liveprogramm haben Dän und Nils an den kommenden beiden Wochen auch noch Zeit und Lust, vielen Kindern eine Freude zu machen. Mit dem Kinderliederprogramm touren sie im Rheinland und in Richtung Norden. Genaue Infos zu den Terminen gibt es hier: Kinderlieder live

Nach dem großen Erfolg der Piraten-Videos gibt es jetzt ein neues Video: „Fußball im Weltall“. Hier geht’s los: Video „Fußball im Weltall“

Viel Spaß beim Anschauen, ganz egal ob live, bei YouTube oder beides! 🙂


Nils hat diese ganz ruhige Ballade während des zweiten Kreativblocks der „Alten Bekannten“ im der Eifel komponiert, im Frühjahr 2017. Um nicht „lalala“ singen zu müssen, sang er als Hauptstimme einen deutschen Phantasie-Text ein. Mir gefielen die Melodie und die Harmonik so gut, dass ich alles Andere stehen und liegen ließ und den Text schrieb. Die Zeile „Du hattest die Welt um dich verlor’n“ war dabei schon in Nils Kauderwelsch-Version vorgekommen, und sie war für mich der Fingerzeig zum Inhalt des Liedes.

Ohne irgendwelches Rumgeschleime: Ich empfinde es als eine Ehre, für so starke Kompositionen wie „Nur du allein“ den Text beisteuern zu dürfen.

Euer Dän.

 

Hier geht’s zur Songvorstellung auf unserem YouTube-Kanal: „Nur du allein“ – Songvorstellung Nr. 4

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Als ich im Frühjahr 2017 an einem wirklich kalten und nassen Tag in Köln auf der Straße einen Studenten sah, der in kurzer Hose, T-Shirt und mit Sonnenbrille rumlief und offensichtlich für sich selbst beschlossen hatte, dass der Sommer begonnen hatte, war die Idee für diesen Song geboren. Auch die Musik war sofort im Kopf; es gibt Anspielungen auf „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“, dem Uralt-Sommerhit von Rudi Carell aus den Siebzigern.

Das ganze Lied wirkt in mancher Hinsicht wie ein traditioneller „Wise-Guys-Song“, zumal es ja auch inhaltlich nicht gerade weit entfernt ist von „Jetzt ist Sommer“, aber das war für mich kein Grund, es nicht zu schreiben. Und ich finde, dass, obwohl ich selbst die Hauptstimme singe, der Songe dank Ingos Produktion durchaus nach den Alten Bekannten klingt.

Liebe Grüße

Dän

Hier geht’s zur Songvorstellung auf unserem YouTube-Kanal: „Du musst den Sommer einfach zwingen“ – Songvorstellung Nr. 3