Hallo zusammen, 

leider fallen in dieser Woche meine Notizen kurz aus. Ich hatte bei den drei Konzerten in Friedrichshafen, Stuttgart und Heilbronn mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste mich sehr auf mich konzentrieren. Ich will es dennoch versuchen:

In Friedrichshafen waren wir die letzte Band, die vor der Renovierung im Bahnhof Fischbach aufgetreten ist. Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Konzert in den gemachten Räumen. Wenn das im Konzertsaal so wird, wie im angeschlossenen Restaurant, dann wird das toll! Das Konzert war für uns alle eine Herausforderung. Laaaaange Anreise und so. Ich weiß noch, dass Däns allererste (Vorstellungs-)Moderation etwas anders ausfiel als sonst. Irgendwie hat das aber eine entspannte Lockerheit bei uns erzeugt, die uns durch das Konzert getragen hat. Leider passte die Fahrt vom Konzertort zum Hotel zu dem ganzen Tag. Es standen eh schon 45 Minuten auf der Navi-Uhr. Da wussten wir aber noch nichts von dem nicht überholbaren Schwerlasttransporter auf unserer Strecke. Also Umweg über die Dörfer. Naja, so haben wir noch ein paar Rehe und Füchse gesehen. Freundlicherweise blieben die aber alle am Straßenrand stehen. 

Das Konzert in Stuttgart hat mir, trotz meiner individuellen Probleme, Spaß gemacht. So viel weiß ich zumindest noch. 😉 Der Aufbau des Saals hatte auch was. Die Bühne nicht wirklich hoch und nah dran an der ersten Reihe. Die nächsten Reihen dann steil ansteigend vor uns. Also alles und alle schön nah dran. Sehr gelacht hab ich noch über folgende Frage am CD-Stand nach dem Konzert: „Der eine Neue ist doch auch nicht viel älter oder? Oder ist der einfach nur so schön?“ Sehr, sehr lustig. 

Gestern in Heilbronn dann das letzte Konzert vor unseren Pfingstferien. Irgendwie hingen wir alle ganz schön in den Seilen, haben aber natürlich noch mal alles gegeben. Am CD-Stand kam die Frage, ob wir nicht mal in Frankreich auftreten wollen. Anscheinend gäbe es da wohl einige deutsche Gemeinden um Paris herum. Wenn ihr ähnliche oder andere konkrete Vorschläge habt, wo wir doch mal ein Konzert machen könnten, dann schreibt mir (oder gern auch gleich dem Büro) eine Mail. Dann können wir ausloten, ob da was klappen könnte. Hier noch mal die Mailadressen zur Sicherheit: bjoern(at)altebekannte.band und/oder buero(at)altebekannte.band 🙂 

 

So, jetzt haben wir knapp zwei Wochen Pause. Zeit zum Durchatmen und Gesundwerden. Danach gibt’s noch 13 Konzerte vor den Sommerferien. 🙂

Liebe Grüße und uns allen ein paar schöne Tage!

Björn


Da jetzt doch einige gefragt haben, wie es Clemens und mir mit dem Konzert im Tanzbrunnen erging, will ich mich auch mal in einem Blog äußern. Da bleibt mir normalerweise wenig Zeit zu, da ich mich ja um die Produktionen von Alte Bekannte kümmere, sprich Aufnahmen für die nächste CD, Abmischung des Tons der Musikvideos, bzw. auch Schnitt der meisten Videos und Vlogs. Dazwischen noch ein paar Konzerte und der Tag ist voll. Außerdem hat Björn ja schon mehrfach gesagt, dass Männer über 40 von Social Media keine Ahnung haben. ;p

Das Konzert im Tanzbrunnen war… mega! Ich habe zwar schon vorher auf ähnlich großen Konzerten gespielt, aber noch nie in der Rolle des Sängers mit eigenen Songs. Da war immer der Frontmann, der eigentliche Künstler zwischen mir und dem Publikum als „Schutzwall“. Wenn also irgendwas schlecht gelaufen wäre, dann hätte ich mich immer hinter demjenigen verstecken können.

Bei „Alte Bekannte“ geht das nicht. Niemand da, hinter dem ich mich verstecken kann. Und das ist auch gut so, denn das ist ja das, was wir Musiker wollen. Aber ich bin froh, dass ich mich durch die vielen kleineren Konzerte daran gewöhnen konnte, mit Euch, dem Publikum, um zu gehen. Mit den Songs zu spielen, mir die Bewegungen zu merken, meinen eigenen persönlichen Ausdruck zu finden, vor allem bei Songs wie „Sie bricht mir das Herz“, wo ja so viele eine gewisse Wehmut fühlen, weil sie diesen Song mit Sari verbinden… das alles will geübt sein. Wobei ich lieber „das will erfahren sein“ sage, da man bestimmte Dinge nicht üben kann, sondern nur auf der Bühne vor Publikum erfährt.

Und dann steht man auf so einer Tanzbrunnen Bühne, die groß ist, größer als die meisten „Alte Bekannte“  Bühnen bisher, obendrauf noch diese Masse an Menschen, die bis in die letzte Reihe begeistert sein sollen, und dann fällt einem an der Bühnenkante auf, dass 90% gar nicht sehen werden, wenn ich hier die Augenbraue hoch ziehe, oder da mit meiner Mimik spiele. Zum Glück habe ich früher etwas Theater und Kabarett gemacht, und bin ja auch nicht seit gestern erst Musiker. Also alles etwas größer machen, deutlicher.

Dann kommt dieser Moment, wo wir „nur Du allein“ singen, und ich frage mich, ob so ein „schwerer“ Song funktionieren wird, während ich Duh Duh Dutte. Ist ja doch eher ein „gute Laune“ Publikum, das die Arme schwenken und mitsingen will. Die Menschen, die uns noch nie gesehen haben und nur des Events wegen da sind, auch nicht zu vergessen. Aber auch das hat geklappt. Die Leute waren so still, wie es bei einer solchen Massenveranstaltung ging, und der Applaus bestätigte, dass das Gefühl angekommen war.

Dann „Wir sind da“, plötzlich sind wieder die Leuchtstäbe im Publikum, tausende, und ich denke „Ja leck mich doch, wer hat sich denn die Mühe gemacht, so exorbitant viele von den Teilen zu besorgen und zu verteilen? Und vor allem: wer hat das bezahlt??? Das muss doch teuer wie Sau sein!“ Sorry, für die derbe Ausdrucksweise, aber das war wörtlich das, was ich gefühlt habe. Geile Sache! Danke!

Konzert zu Ende, alles hat geklappt, und dann kommt das musiksynchrone Feuerwerk. Keine Ahnung, ob das wirklich synchron war, aber ich hatte das Gefühl, der Himmel brennt und Köln wird in die Luft gesprengt, während „Du musst den Sommer einfach zwingen“ läuft. Ich hab so unglaublich oft bei „Kölner Lichter“ auf Veranstaltungen Musik gemacht, hunderte Feuerwerke gesehen, aber noch nie mit einem Song von mir. Also uns natürlich… ja ok, von Dän… Ihr wisst, was ich meine.

Dann kommt der Afterglow, so anders als jeder andere bisher, weil es so viele waren. Dazwischen blitzt mal meine Familie auf, und Menschen, die ich von den Konzerten her schon etwas besser kenne und sehr mag, die ich „abfertigen“ muss, um überhaupt durch zu kommen. Menschen, die man hier und da mal gedrückt hat, mit denen man sich schon ein paar persönliche Witze erobert hat, so in der Masse verschwinden zu sehen… das ist eigenartig. Und das war dann auch der Moment, der mich geplättet hat. Das Konzert konnte ich in eine professionelle Ecke schieben. Den Afterglow… nee, lieber „die Autogrammstunde“… das konnte ich bisher noch nicht richtig einsortieren. Ich möchte so gerne dem einzelnen wenigstens kurz in die Augen sehen, damit ich mitbekomme, wen ich da im Arm halte für ein Foto… kaum möglich.

Das Gefühl dazu kann ich mit „witzig bis überfordernd“ beschreiben.

Nächster Tag „Emmelshausen“. Kleine Halle, Business as usual, und dann auch noch ein Ortsname, der so klingt, als wäre er einem Walt Disney Comic entsprungen. 😀

Ich hatte Bedenken, ob wir den Sprung zurück in das Kleine sofort hin bekommen. Aber genau da habe ich wieder gemerkt, dass die Entscheidung, alles sausen zu lassen für „Alte Bekannte“ die richtige war. Wir hatten, trotz der Anstrengungen, dem Hype, dem Gigantismus am Vortag alle wieder volle Energie, um unsere Show zu machen. Emmelshausen hat es uns mit einer Standing Ovation bestätigt. Danke!

Alles richtig gemacht.

Ingo

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Wegen der vielen Nachfragen, wie mir denn unser Konzert im Tanzbrunnen und beim Katholikentag gefallen hat, hier meine Eindrücke und Gedanken.

Vor so vielen Menschen aufzutreten, ist immer etwas besonderes und die Vorfreude darauf hat mich vor allem beim Tanzbrunnenkonzert schon einige Zeit begleitet. Die Vorbereitung auf das Konzert war aber im Grunde ganz normal, die Besonderheit der Situation machte sich bei uns nur in einer erhöhten Konzentration beim Soundcheck bemerkbar.

Ein besonders beeindruckender Moment bei beiden Konzerten war, das erste Mal auf die Bühne zu kommen, die Energie von tausenden Menschen zu spüren und sich von der Begeisterung tragen zu lassen. Großartig!

Open Air Konzerte finde ich gerade für a-cappella immer eine Herausforderung, da sie immer mit schwierigeren akustischen Bedingungen einhergehen, als Konzerte drinnen. An dieser Stelle auch noch mal ein dickes Kompliment und Dank an unseren Tontechniker, der das ganze souverän gemeistert hat, so dass wir auf der Bühne einfach Spaß haben konnten.

Und natürlich auch ein großes Dankeschön an alle Leute, die da waren, zugehört, geklatscht, gesungen und gefeiert haben. Ohne Euch wäre das ganze ja nur halb so schön gewesen! 😉

Clemens


Hallo zusammen, 

das zweite Großkonzert (nach dem Tanzbrunnen) in der Geschichte von Alte Bekannte: unser Auftritt am Freitag beim Katholikentag in Münster. Was soll ich sagen?! Es war total geil. Coole Kulisse, ideales Konzertwetter, ca. 12.000-15.000 Menschen vor der Bühne und eine wirklich tolle Stimmung und Energie. Dazu mal wieder mit Gebärdendolmetscherin Laura M. Schwengber zusammen auf der Bühne. Ihr kennt sie noch nicht? Dann schaut doch mal bei ihr vorbei: https://www.lauramschwengber.de!

Vielen Dank an Misereor, dass sie mit uns das Wagnis eingegangen sind und uns als neue Band auch wieder auf die große Bühne geholt haben!!! Und dazu konnten während des Konzertes ja auch fast 500 neue Weltbessermacher gewonnen werden. Geil. 🙂

Der Besen auf dem Foto stand übrigens während des Konzertes dort auf der Bühne. Fiel mir erst kurz vor Schluss auf und ich musste es unbedingt noch fotografieren. Zu schön, diese „Deko“.

 

 

 

Am Samstag der totale Bruch, den ich ja eigentlich an diesem Job so liebe. Von fast 15.000 Menschen vor einer großen Open-Air-Bühne in Münster zu gut 150 Besuchern in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg. 😀 Ich möchte wissen, wer das so geplant hat! 😉 Ich gebe zu, dass ich selbst arge Probleme mit der Motivation hatte. Sicher auch, weil ich die Nacht davor einfach super unruhig geschlafen hab und total übermüdet war. Und dazu der Gedanke, bei schönstem Samstag-Zeit-fürs-Freibad-Wetter den ganzen Tag in einer Schule zu verbringen. Wir hatten ja ein Nachmittags- und ein Abendkonzert hintereinander. „Augen auf bei der Berufswahl!“ – dementsprechend hab ich mich natürlich bis zum ersten Konzert auch motiviert bekommen. Scheinwerfer und Bühnenoutift helfen da einfach. Erwähnen muss ich hier kurz einen Jungen aus dem Abendkonzert, der in der ersten Reihe saß und bei „Du musst den Sommer einfach zwingen“ seine Sonnenbrille aufsetzte (in der sonst ziemlich finsteren Aula). Hab ich ihm aber auch schon im Konzert gesagt, dass ich das sehr cool fand. 😉

 

Gestern unser Nachholkonzert in der Frankfurter Batschkapp. Den Original-Termin im Februar hatten wir ja leider aufgrund von Däns fehlender Stimme kurzfristig absagen müssen. Hat er sich natürlich auch im Konzert selbst noch mal dafür entschuldigt und bemerkt, dass das ja eine Steilvorlage wäre, ihn damit den ganzen Abend aufzuziehen. Haben Clemens und ich dann zumindest ansatzweise umgesetzt und klitzekleine Spitzen in seine Richtung fallen lassen. Apropos Clemens. Da fällt mir ein, dass wir zwei am Samstag und Sonntag schon besonders viel Spaß miteinander hatten auf der Bühne. Und er hat es tatsächlich geschafft, mich in Fröndenberg bei „Montagsallergie“ mit seiner Gestik so aus dem Konzept zu bringen, dass ich mich extrem beherrschen und konzentrieren musste, den Song zu Ende zu singen. Zitterte schon ganz schön rum meine Stimme vor unterdrücktem Lachen. Ich will natürlich nicht von Retourkutsche sprechen, aber scheinbar hab ich ihn dann gestern Abend beim Intro von „Verboten“ aus dem Konzept gebracht, so dass er seinen Einsatz zu ersten Strophe verpasst hat. Wie gut, dass wir da den Text zusammensingen. Fehlte wenigstens nichts. 😉

Nächste Woche weichen wir dann mal vom gewohnten Rhythmus ab. Das letzte Konzert unseres kurzen Ausflugs in den Süden ist schon am Freitag. Könnte also schon am Samstag die nächste kleine Tour-Notiz aus Friedrichshafen, Stuttgart und Heilbronn kommen. 😉

Bis dahin, liebe Grüße

Björn


Hallo zusammen, 

dieses Wochenende gab es also das nächste große Highlight in der jungen Geschichte von Alte Bekannte. Unser Konzert zur Saisoneröffnung im Kölner Tanzbrunnen. 

Zuvor hatten wir am Freitagabend aber noch ein Konzert in Köln-Chorweiler. Ich hatte ja im Vorfeld ein bisschen Angst, dass nicht so viele Zuschauer kommen würden, einen Tag vor dem großen Open Air gleich „um die Ecke“. Glücklicherweise war die Sorge aber unbegründet. Das Bürgerzentrum in Chorweiler war beinahe ausverkauft. 

Eine kleine Besonderheit sieht man noch auf dem Foto. Manchmal ist es nicht ganz eindeutig, welchen Weg wir durch den Vorhang auf die Bühne gehen sollen. In Chorweiler hätte man direkt in der Mitte durch gehen können. Das wollte unser Tourmanager Chris aber nicht, da er Angst hatte, wir würden den Vorhang dann nicht wieder hinter uns zuziehen. Also hat er uns relativ eindeutig angezeigt, welchen Weg wir möglichst nicht nehmen sollten. Haben wir uns dann auch dran gehalten und sind an der Seite lang. 😉

 

Das Tanzbrunnenkonzert am Samstag hat meine Erwartungen übertroffen. Im Vorfeld hatten wir auf ca. 4000 Zuschauer gehofft. Es müssen aber deutlich mehr gewesen sein, denn von der Bühne aus sah es sehr gut gefüllt aus.

Zeitungsberichten zu Folge waren es wohl 6250 Gäste. Toll! Vielen Dank an den Wettergott, der wahrscheinlich dafür gesorgt hat, dass sich viele Zuschauer am Tag selbst noch für einen Besuch des Konzertes entschieden haben. 

Es war cool, wie viele Leute unsere neuen Songs mitgesungen haben und so auch die „Neu- und Erstlinge“ mit ihrer guten Laune angesteckt haben. Uns natürlich auch. Ich fand’s auch total schön, dass ich schon ziemlich zu Beginn des Konzertes Eddi im Publikum entdeckt habe und wir immer wieder ein bisschen per Augenkontakt kommuniziert haben. Ich freue mich, dass wir uns jetzt schon gegenseitig bei unseren neuen Projekten besucht haben. Ich hatte mir ja schon im März sein Konzert in Hannover angehört.

Bei „Wir sind da!“ hatte auch wieder jemand heimlich eine Knicklichter-Aktion vorbereitet. Vielen Dank an die Verantwortlichen. Das sah toll aus. Und diesmal waren es ja wirklich TAUSEND Lichter und tanzende Hände… 😉

Ich bin ganz ehrlich, mir sind die momentan kleinen Hallen und Säle, in denen wir auftreten, eigentlich lieber. Aber ab und zu so ein Ausreißer nach oben ist natürlich geil! 😉 Vor allem aber im „Afterglow“ macht sich die Menge der Besucher bemerkbar. Sonst besteht ja schon die Chance, mit dem ein oder anderen ein kleines Gespräch zu führen. Das ist aber im Tanzbrunnen leider nicht so richtig möglich, da einfach viel mehr Menschen noch ein Autogramm oder ein Foto haben wollen und natürlich keiner zu kurz kommen soll. 

Gestern dann noch das Konzert in Emmelshausen. Im Zentrum am Park war ich vorher sogar schon zwei Mal mit Rock4. Ich weiß allerdings nicht, ob es schon mal so warm gewesen ist dort. Das ging ganz schön an die Substanz bzw. an die Sauerstoff-Reserven. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für die Zuschauer anstrengend war, oder? Auf jeden Fall haben wir das aber alle zusammen ganz gut gemeistert – also Band und Publikum. Immerhin war am Ende noch genug Kraft für Standing Ovations – Danke! 🙂

 

Nächste Woche geht’s dann mit dem nächsten großen Highlight weiter. Unser Auftritt am Freitag beim Katholikentag in Münster. Hoffen wir, dass das Wetter hält. Anschließend am Samstag unser erstes Doppelkonzert in Fröndenberg um 15 Uhr und um 20 Uhr. Sonntag dann der zweite Versuch für unser Konzert in Frankfurt/Main. Den eigentlichen Termin hatten wir ja leider im Februar wegen Krankheit kurzfristig absagen müssen.

In der Zwischenzeit schaut doch gern auf unserem YouTube-Kanal vorbei. Da haben wir ja in den vergangenen Wochen gleich zwei Songs veröffentlicht. Ein selbst gedrehtes Musikvideo zu Rio Reisers Klassiker „Junimond“ (hier geht’s zum Video) und ein Live-Video von „Wir sind da!“ (das Video gibt’s hier).

Ich freu mich drauf,

liebe Grüße

Björn


Hallo ihr Lieben,

immer wieder Montags kommt die Erinnerung. Oder so ähnlich. 😉

Dieses Wochenende haben wir in Soest begonnen. Einer Stadt, in der keiner vorher von uns aufgetreten ist. Zumindest dachten wir das. Und Dän sagte das auch in seiner Begrüßungsmoderation im Konzert. Er wurde aber schnell darauf hingewiesen, dass er mit den Wise Guys wohl schon 2001 oder 2002 mal ein Konzert in Soest hatte. Im Nachhinein muss auch ich gestehen, dass ich wohl schon in Soest aufgetreten bin. Das muss 2012 scheinbar eines meiner ersten Konzerte mit Rock4 gewesen sein. Ich verspreche, dass ich es diesmal nicht wieder vergessen werde und Soest von nun an in positiver Erinnerung behalte. Ist aber auch viel Erinnerungswürdiges passiert. Vor allem abseits der Bühne. Erstmal haben Nils und ich 120 bzw. 90 Minuten Verspätung mit unseren Zügen gehabt. Wir haben es gerade noch halbwegs pünktlich zum Soundcheck geschafft. Wie gut, dass wir immer mit ein bisschen Zeit-Puffer unterwegs sind. Das Konzert anschließend war ganz schön. Netter Saal, fast voll, freundliche Gesichter, in die man von der Bühne gesehen hat und hinterher ein paar interessante Gespräche im Afterglow.

An dieser Stelle, für alle die es interessiert, ein kleiner Einblick in die Nach-Konzert-Welt:

Clemens gönnte sich noch zwei Runden Sauna, die freundlicherweise für ihn länger angelassen worden war (normalerweise werden die Saunen, falls es denn in den Hotels eine gibt, gegen 22 Uhr ausgemacht. Wenn wir also gegen 23.30 Uhr ins Hotel kommen ist alles schon kalt.)
Ich dagegen hab mich super clever angestellt und beim Öffnen der Zimmertür eine halbe Flasche alkoholfreies Bier über meine Anzugtasche gekippt. Lief natürlich alles schön rein, so dass ich noch eine kleine Waschbeckenwäsche machen durfte inkl. der Bügelaktion am nächsten Morgen. Na wenigstens schien die Sonne. 😉

Freitag waren wir in Emsdetten – oder wie wir im Afterglow am Abend zuvor gelernt hatten – in ´detten. Schon auf dem Weg gab es eine fröhliche Kartenrunde auf den hinteren Bänken. Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit Heinz, Sebi und Herbert aus der alten WG-Crew, die mittlerweile unter anderem für den Konzertveranstalter arbeiten. Im Publikum hat mich besonders eine vierköpfige Familie direkt in der ersten Reihe beeindruckt. Papa, Mama und die ältere Tochter waren die ganze Zeit mit einem Strahlen in den Augen dabei. Vieles wurde mitgesungen. Richtung Ende des Konzertes hielt es sie dann auch nicht mehr auf den Sitzen und sie gaben den Impuls für den Rest des Publikums, dass es jetzt Zeit sei, aufzustehen und abzugehen. 🙂

Am Samstag dann nach Wilhelmshaven. Am Nachmittag waren wir zunächst zum Frühlingsfest des Kinderhospizes „Joshuas Engelreich“ (Website) eingeladen. Wir bekamen eine Führung durch das Haus und haben ein paar Mitarbeiter kennengelernt. Echt beeindruckend wie viel positive Energie dort versprüht wird. Auch wenn es uns allen – egal ob eigene Kinder oder nicht – teilweise ganz schön auf den Magen geschlagen ist. Abschließend haben wir noch spontan zwei Songs für die Gäste des Frühlingsfestes gesungen.
Das Konzert in der Wilhelmshavener Stadthalle musste mit etwas Verzögerung beginnen. Offenbar stimmten der Bestuhlungsplan anhand dessen die Tickets verkauft worden waren und der Plan, nach dem die Stühle in der Halle aufgestellt worden waren nicht überein. So musste also erst ein wenig neu sortiert und platziert werden. Das schien insgesamt der Stimmung aber eher zuträglich gewesen zu sein. Die Mitklatschfreude kannte vor allem in der zweiten Hälfte keine Grenzen.

 

 

Unseren Sonntag verbrachten wir dann in Duisburg. Auf dem Weg dorthin dann plötzlich eine neue Leidenschaft im Auto: Sudoku! 🙂 In Duisburg gab es zur Abwechslung mal wieder ein Kirchenkonzert. Diesmal in einer Kirche mit wirklich sehr viel eigenem Hall. Viel Arbeit also für unseren lieben Hank, da einen passablen Ton zu zaubern. Bei den Ansagen fühlten wir uns teilweise ein bisschen wie auf Valium, mussten wir doch langsam und deutlich sprechen, damit wir verstanden wurden. Teilweise haben wir Songs auch sehr viel langsamer gesungen, um so eine bessere Sprachverständlichkeit zu erzielen. Hat aber offensichtlich alles ganz gut geklappt, zumindest lassen dass die vielen positiven Rückmeldungen im Afterglow vermuten.

 

Nächstes Wochenende ist es dann soweit – unser Konzert im Tanzbrunnen. Mit anschließendem musiksynchronen Höhenfeuerwerk (sogar mit einem Song von uns). Das wird schön, Leute. Ich freu mich drauf!

Liebe Grüße


Hallo zusammen, 

kleiner Nachtrag noch vom vergangenen Wochenende: endlich habe auch ich einen Spitznamen. Vielen Dank an das Hotel in Freiburg.

Jetzt aber zum Eigentlichen: was für ein sonniges Wochenende. Und das im Norden. 😉 Angefangen haben wir im Deutschen Haus in Flensburg. Ein schöner Auftakt. Wobei ich es mir in der ersten Hälfte schon fast verscherzt hatte mit dem Publikum. Meine Frotzeleien gegen die Ü-40er und ihr Verhältnis/Verständnis zu/für Instagram, Facebook und Co. gingen vielleicht eine kleine Spur zu weit. Aber nur eine kleine. 😉 Ja, ich weiß, dass z.B. Nils und Ingo private Instagram- und, zumindest Ingo, Facebook-Profile haben. Und hey, selbst mein Opa folgt uns auf Instagram. Und der ist 82 Jahre alt. Ist also alles nur liebevoll scherzhaft gemeint.

Freitag ging’s dann nach Buchholz in der Nordheide. Ein echt schöner Tag. Sonne und sommerliche Temperaturen. Unser Autothermometer zeigte doch tatsächlich 29 Grad. Dazu ein total gut gelauntes Publikum in der Kulturkirche Sankt Johannis. Und nicht nur gut gelaunt, sondern auch musikalisch. War irgendwie auffällig, wie wenig auf 1 und 3 geklatscht worden ist. 🙂 Keine Ahnung, ob mir deswegen aus Begeisterung bei der Schlussverbeugung mein Mikrofon aus der Hand gerutscht und mit einem lauten Knall auf den Steinboden gefallen ist. Zum Glück ist alles heil geblieben – Mikro und Fußboden. Und gelernt haben wir auch noch was. In Kirchen ist es eventuell nicht angebracht, sich „toitoitoi“ zu wünschen. Denn es gibt Theorien, die besagen, dass das eine Abkürzung für „Teufel, Teufel, Teufel“ ist. Bildungsreise!

Am Samstag gab es dann das erste zweite Konzert von Alte Bekannte in einer Stadt. Das Wetter war auch in Oldenburg immer noch toll. Und damit auch unsere Laune. Wir waren schon ganz schön albern, vor allem in der zweiten Hälfte. Am Anfang von „Verboten“ hat mich Clemens in unserer Impro-Scratching-Stelle mit einem Insider auf dem falschen Fuß erwischt. Hat einen kleinen Moment gedauert, bis ich nicht mehr lachen und wieder singen konnte. Naja, mein tiefes Gebrabbel ist ja eh an der Stelle nicht ganz so wichtig. Und wir haben wieder das Spielen zwischen Soundcheck und Konzert angefangen:

 

Gestern dann zum Abschluss ein „super normales“ Konzert in Elmshorn, nicht in Pinneberg. Den Slogan hab ich mir übrigens nicht ausgedacht – das ist der Stadtslogan. Crazy People in the Stadtmarketing. 🙂 Das Konzert war dank eines tollen Publikums aber so gar nicht „normal“. Erstaunlicherweise waren diesmal die beiden Kirchenkonzerte in Buchholz und Elmshorn stimmungsvoller als die beiden „normalen“ Konzerte in Flensburg und Oldenburg. 

Kleiner Tipp noch für Zuhörer vor allem in der ersten Reihe, einfach nur, weil es mir dieses Wochenende verstärkt aufgefallen ist: Beim Gähnen gerne mal die Hand vor den Mund halten. :-))) Ich hoffe, es war in allen Fällen eher Frühjahrsmüdigkeit als Langeweile! 😉

Zum Schluss hier der Hinweis, dass wir morgen ein neues Musikvideo auf YouTube veröffentlichen. Es wird ein Song sein, den es wohl nie auf einem Tonträger von uns geben wird. Also schaut rein. Am besten gleich schon mal den Kanal abonnieren. Dann verpasst ihr nichts. Hier kommt ihr direkt zum Kanal. 😉

Liebe Grüße

Björn


Moin liebe Leute!

Auch ich habe mir in den letzten Tagen überlegt, ob ich meinen „Echo“, den ich mit den Wise Guys verliehen bekommen habe, behalten möchte. Ich vertrete die gleiche Meinung wie Dän und habe mich deshalb auch entschieden, meinen „Echo“ zurückzugeben. Antisemitismus, sexuelle Gewaltverherrlichung und andere unmögliche Aussagen verdienen keinen Preis!

Liebe Grüße,

Nils


Ich habe mich schweren Herzens dazu entschieden, dem guten Beispiel einiger anderer deutscher Musiker zu folgen und meinen „Echo“ zurückzugeben, den ich 2013 mit meiner damaligen Band „Wise Guys“ in der Kategorie „Crossover“ erhielt.

Ein paar Tage lang habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich einfach „wegzuducken“ und abzuwarten, bis der Rauch sich verzogen hat. Aber ich kann und will nicht in einer Reihe mit „Künstlern“ stehen, die gezielt antisemitisch, frauenfeindlich und, ganz nebenbei, strunzdumm zu punkten versuchen (und damit erschreckender Weise ja tatsächlich punkten).

Als Vertreter der exotischen Randsportart „A-Cappella“ habe ich mich wirklich wahnsinnig darüber gefreut, einen „Echo“ zu erhalten. Ich war stolz darauf, und er hatte einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer. Es schmerzt mich tatsächlich, ihn zurückzugeben. Eine vergleichbare Auszeichnung werde ich voraussichtlich in meinem Leben nicht mehr erhalten.

Ich finde jedoch den Gedanken, ihn aus rein persönlichen Motiven zu behalten, unerträglich. Es ist allerhöchste Zeit, dass noch viel mehr Menschen in Deutschland, denen Toleranz, Weltoffenheit, Nächstenliebe und Respekt wirklich etwas bedeutet, sich erheben, Zeichen setzen und sich äußern, und zwar auch dann, wenn es mal wirklich wehtut oder vielleicht einfach nur „uncool“ rüberkommt.

Da ich als Songwriter und Sänger der inzwischen aufgelösten A-cappella-Band „Wise Guys“ und aktuell der Band „Alte Bekannte“ keinesfalls so im medialen Fokus stehe wie viele meiner Kollegen, bin ich mir vollkommen darüber im Klaren, dass mein Entschluss nicht einmal im Ansatz die Resonanz hervorrufen wird, die ein vergleichbares Vorgehen beispielsweise von Mark Forster oder gar von Helene Fischer auslösen würde (was meines Erachtens wünschenswert und überfällig wäre). Dennoch möchte ich den Beitrag, den ich leisten kann, beisteuern, damit sich in Deutschland endlich mehr Menschen klar und deutlich positionieren – und nicht einfach schweigend darauf warten, dass irgendwann schon „alles wieder gut“ werden wird. Das wird nämlich nicht von alleine passieren.

 

Daniel „Dän“ Dickopf

 


Ein kräftiges „Huhu“ in die Runde! 😉

Ich sitze im ICE auf dem Weg nach Hause von einem Konzert-Wochenende. Zeit also, für ein paar Zeilen ins Tourtagebuch. 

Anfangen möchte ich mit heute-vor-einer-Woche. Da haben wir uns, nach unserer zweiwöchigen Osterpause, bei Ingo in der Eifel wiedervereint. Egal ob man es nun Kreativblock oder Songschreibe-Ferienlager nennen möchte, es ging um den Start für die Arbeit an neuem Lied-Material. Wie läuft sowas ab, wollt ihr wissen? Diesmal so, dass Dän jede Menge neue Texte dabei hatte. Einige davon wollte er selber vertonen. Andere hat er den hungrigen, aber recht textlosen, Komponisten zur Verfügung gestellt hat. Die drei haben sich super schnell darauf geeinigt, wer welchen Text mit Musik bereichert. Und dann ging es auch schon los. Ingo bei sich im Tonstudio, Nils nebenan im Gästezimmer, Clemens, Dän und ich hauptsächlich in einem zusätzlich angemieteten Ferienhäuschen (das selbe, in dem wir auch die Songs für „Wir sind da!“ geschrieben haben) – Luftlinie ca. 300 Meter entfernt von Ingos Studio.

Natürlich lässt sich jetzt nicht wirklich ein Ergebnis verkünden. Aber am Ende stehen acht Demosongs (meist Melodiegesang mit Klavier-, Gitarrenbegleitung; z.T. aber auch schon a cappella) und etwa sechs weitere Songideen (hier fehlt dann meist vielleicht noch eine Bridge oder der Komponist ist mit seinem Demo noch nicht ganz zufrieden). Es geht also voran, auch wenn ich betonen muss, dass man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich überhaupt nicht weiß, ob überhaupt einer der eben erwähnten Songs jemals in irgendein Programm kommt. So viel ist sicher, es werden weitere Demos entstehen und erst nach einer zweiten Woche in der Eifel, die Ende Juni stattfinden wird, werden wir entscheiden, an welchen Songs weiter gearbeitet wird. Nähere Details also eventuell dann. 😉

 

Ich persönlich bin ganz froh, dass wir nicht alle zwei Wochen solche Arbeitsphasen in der Eifel machen. Bitte nicht falsch verstehen, es ist dort herrlich entschleunigend. Allerdings bekocht und bebackt uns Ingos Frau so wahnsinnig liebevoll, dass man viel zu viel schlemmt. Danke, Hase. 😉

 

 

 

 

Am Freitag sind wir dann voll motiviert nach Heidelberg zum ersten Nach-Ostern-Konzert gefahren. Im Konzert haben wir zwei Songs („Wir sind da!“ und „Wir sind Alte Bekannte“) von einem kleinen Kamerateam mitfilmen lassen. Geplant ist, diese beiden Songs demnächst in voller Länge auf YouTube zu stellen. Klar, wir haben ja auch unser Testkonzert in Bergisch-Gladbach aufgenommen. Die Qualität unserer Performance ist aber mittlerweile doch noch mal eine andere geworden. Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt die Aufnahmen noch nicht gesehen oder gehört – hoffe aber, dass wir mit dem Material etwas anfangen können. Am Publikum hat es nicht gelegen. Denn die Heidelberger haben echt alles gegeben. Allerdings ist die Bühne im Karlstorbahnhof sehr klein, so dass wir doch mehr gekuschelt haben, als sonst. Ich bin gespannt. 🙂 Hier noch Schnappschüsse aus dem Backstage-Bereich:

 

Samstag waren wir in Karlsruhe. Tolle Location, das Tollhaus. Auch wenn ich bei der Anfahrt zum „Alten Schlachthof“ innerlich immer etwas zusammen zucke. Wer weiß schon, wie viel altes Karma sich in solchen Häusern noch versteckt? Ging aber. Ganz im Gegenteil. Es kam ja auch endlich die Sonne raus und das Thermometer zeigte knapp über 20 Grad. Das macht einfach gute Laune, da kann man machen was man will. Und wenn der Caterer uns dann auch noch spontan eine Eisbombe zum Nachtisch präsentiert, kann eh nichts mehr schiefgehen.

Gestern waren wir dann im Paulussaal zu Freiburg. Ich war zwar schon oft in dieser schönen Stadt, den Saal kannte ich aber noch gar nicht. Schade eigentlich, ist nämlich richtig schön. Und neu – grade erst wiedereröffnet nach umfangreicher Rekonstruktion. Wir haben uns richtig wohl gefühlt und einen schönen Sonntag mit einem super Publikum gehabt. Besonders gefreut habe ich mich über ein kleines Geschenk, das ich im Afterglow bekommen habe. Mit Bezug auf meinen Blog und die Geschichte vom frostigen Leipzig-Konzert habe ich selbstgehäkelte Socken bekommen. 🙂

Bitte verzeiht, dass ich von Samstag und Sonntag keine Fotos habe. Ich steh aber momentan so ein bisschen auf Kriegsfuß mit meinem mobilen Allzweck-Gerät.

Noch was anderes Kleines, da ich per Mail schon gefragt worden bin. Susi konnte uns dieses Mal leider nicht begleiten. Wir hatten diesmal einfach logistische Probleme, sie in unseren Autos unterzubekommen. Nächste Woche wird sie uns aber hoffentlich wieder in den Norden begleiten. 

Liebe Grüße

Björn


Hallo zusammen,

Wahnsinn, unsere ersten 31 Konzerte sind rum. Gefühlt ist die Premiere in Bielefeld noch nicht so lange her. Es waren die ersten Konzerte, die von uns vor anderthalb Jahren in den Verkauf gegeben worden sind. Um zu sehen, ob uns jemand sehen will. Das war zum Glück der Fall. Dafür sind wir sehr dankbar. 🙂

Dieses Wochenende hatten wir vier richtig schöne „normale“ Konzerte. Niemand krank, oder zumindest nicht so, dass wir das Programm umstellen mussten oder ähnliches. Keine Blackouts, keine Stromausfälle. Dafür aber vier Konzerte mit toller Stimmung im Publikum. Deswegen nur ganz kurze Notizen.

Angefangen in der Stadthalle Limburg. Schönes, kleines Städtchen mit einer Stadthalle, die sich so gar nicht in das pittoreske Gesamtbild einfügen will. Wie gut, dass sich die Limburger von dem Ambiente aber nicht die Laune vermiesen lassen. 😉 Eine interessante Frage bekam ich im Afterglow gestellt, die ich gern hier auch noch mal für alle beantworten will: Nein, ich finde es nicht schlimm/komisch/doof, dass bei unseren Konzerten momentan nicht alle Songs mitgesungen und abgefeiert werden, so wie das ja noch auf der Abschiedstour unserer Vorgängerband gewesen ist. Ganz im Gegenteil. Es ist toll, wenn die überwiegende Mehrheit der Zuschauer die Songs zum ersten Mal hört. Es ist toll, die Reaktionen auf Wortwitze, Inhaltswendungen, aber auch generell auf die Themen unserer Songs zum ersten Mal zu sehen. Also unvoreingenommen und spontan. Und dann ist es genauso toll zu sehen, wie bei Montagsallergie (wahrscheinlich, weil er schon so lange auf YouTube steht) und vor allem bei den alten WG-Nummern mitgesungen und abgegangen wird. Die Mischung macht’s. 🙂

Freitag Darmstadt – Centralstation. In der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, Publikum und Band mussten erstmal zueinanderfinden. Irgendwie waren wir alle miteinander ein bisschen ruhiger. In der zweiten Hälfte flutschte es dann aber. 😉

Im Mannheimer Capitol hatten wir mal eine Location, in der wir vorher schon alle in unterschiedlichen Formationen aufgetreten waren. Wir hatten alle ziemlich gute Laune. Wahrscheinlich wegen des frühlingshaften Wetters. So waren wir während des gemeinsamen Essens vor dem Konzert extrem albern mit der Kellnerin, die sich um uns kümmerte. Das wird in Erinnerung bleiben. Aber auch die sehr gute Stimmung während des Konzertes. Das hat Spaß gemacht. 🙂 Nach dem Konzert gab‘s dann noch die Situation, dass die Kollegen auf mich warten mussten mit dem Afterglow-Ständchen. Der AG fand nämlich nicht im Foyer des Capitols statt, sondern in einem extra Raum. Da ich ja aber nach dem Konzert das Merchandise verkaufe, musste ich mich dann also erstmal kurz darum kümmern, dass während meiner Abwesenheit jemand auf den Stand aufpasst. Naja. Ich warte ja sonst auch immer auf die Kollegen. 😉 Apropos Merchandise: Ich soll von unserem Lichtmann/Technikchef/Tourmanager/Merchandiseverkäufer ausrichten, dass das in der Pause am Stand wunderbar funktioniert hat, da sich wohl eine geduldige Schlange gebildet hatte und er nicht von allen Seiten „überfallen“ wurde. 😉

Gestern in Kaiserslautern fühlte sich alles ein bisschen so an, wie sich ein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub eben anfühlt. Dazu noch die geklaute Stunde durch die Zeitumstellung. Wir hingen ganz schön in den Seilen hinter der Bühne. Aber produktiv waren wir. Schon vor dem Konzert. Dazu aber dann zu gegebener Zeit mehr. 😉 Auftritts-Adrenalin und Publikum haben dann gestern aber von Konzertbeginn an dazu geführt, dass wir doch einen tollen letzten Arbeitstag hatten. 🙂

Jetzt ist aber erstmal Luftholen angesagt. Nächster Stopp in zwei Wochen: Kreativblock.

Genießt den Frühling und bis bald,

Björn