Ab sofort gibt es die fünfstimmigen Original-Arrangements der Songs unseres Debütalbums „Wir sind da!“ online bei „Mein Songbook“.  Ihr kommt natürlich auch über diese Seite hier zum Songbook: https://altebekannte.band/shop/

Einfach das eigene Songbook gestalten: Die zehn Lieblingssongs auswählen, Wunschcover mit persönlichem Text dazu und los geht’s. Es ist auch möglich, das Songbook mit Alte Bekannte und Wise Guys Arrangements zu mixen. Natürlich ist es auch möglich, nur einzelne Songs als PDF-Download zu erwerben.

Ein Songbook mit allen 15 Titeln von „Wir sind da!“ gibt es weiterhin bei unseren Konzerten am Merchandise-Stand zu kaufen. Wo das möglich ist, seht ihr auf unserer Konzertseite. 🙂


Hallo zusammen,

Frühstück mit allen, die schon wach sind. 😉

ein bisschen was ist passiert in den vergangenen Tagen. Vergangene Woche haben wir uns wieder in der Eifel versammelt. Diesmal allerdings, um in aller Ruhe die Fußball-WM zu genießen. Mit allen Vor- und Nachberichten. Die wenigen freien Minuten dazwischen haben wir dann dazu genutzt, ein paar Text- und Liedzeilen für unser nächstes Album zu erfinden. Klingt unrealistisch? Ist es auch. Natürlich war es andersrum. Es ist fleißig gereimt, in die Tasten gedrückt, Saiten-gezupft und aufgenommen worden.

 

Am Donnerstag sind wir dann zusammen nach Köln gefahren, wo wir den Soundcheck für den Kurzauftritt am Samstag in der Lanxess-Arena hatten. Für eine Promotion-Aktion durften wir dann sogar auf das Dach der Arena. Schöner Ausblick, aber auch ganz schön windig.

Der Auftritt am Samstag hat echt Spaß gemacht. Auch wenn er viel zu schnell wieder vorbei war. Wir konnten ja nur zwei Songs singen. Als Musiker ist das immer ein ganz komisches Gefühl. Man fühlt sich ein bisschen wie „plötzlich auf die Bühne geschmissen und auf der anderen Seite schon wieder weggefegt“. Keine Zeit (wie in einem eigenen Konzert), um reinzukommen, sich mit dem Raum und dem Publikum vertraut zu machen und einen Spannungsbogen aufzubauen. Eher sofort von Null auf 100. Um uns und dem Publikum den Einstieg etwas einfacher zu machen, haben wir uns für „Jetzt ist Sommer“ als erste Nummer entschieden. Den Song kennen einfach viele und er macht gute Laune. Und es ging ja bei der Veranstaltung auch ums Mitsingen. Unsere zweite Nummer war „Wir sind da“. Mit einem etwas verlängerten Mitsingteil. Das klang toll! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Woche gönnen wir uns tatsächlich eine kleine WM-Pause. So können wir Jogis Team am Mittwoch die Daumen drücken gegen Südkorea. Kommende Woche geht’s dann in der Eifel weiter mit der Arbeit am nächsten Album.

Bis dahin mit lieben Grüßen,

Björn


Liebe Blogleser, 

hier meine kurzen Worte zur LüLü-Tour. 🙂

Am Freitag unser erstes Konzert in Lüneburg. Was für ein wunderschönes kleines Städtchen. Kann ich nur dringend empfehlen für einen Kurztrip. Kleine Fachwerkhäuschen, enge Gassen, gemütliche Lokale an der Ilmenau. Traumhaft schön. Und dann war auch noch Stadtfest, bei schönstem Sommerwetter. Eigentlich fast ein bisschen schade, dass unser Konzert dann drinnen im Theater war. Ich hätte auch Lust gehabt, abends durch die Stadt zu schlendern und mir andere Bands auf den zahlreichen Bühnen anzuschauen. Oder eben das Knaller-WM-Spiel Portugal-Spanien zu schauen. 😉 

Soundcheck im Theater

Naja, man kann nicht alles haben. Und schon gar nicht alles auf einmal. Und warum meckern? Unser Konzert war nahezu ausverkauft, das Publikum bei bester Laune und am Ende Standing Ovations. Dazu nette Gespräche im Afterglow. Und hintenraus hab ich mit unserem Tonmann Bertram noch eine kleine Runde durch den Altstadtkern gemacht, wo gefühlt noch dreiviertel-Lüneburg unterwegs war. 

 

 

 

Im WM-Fieber.

Ohne WM-Fieber.

Samstag waren wir in Lübeck. Die zweite Stadt in der Bandgeschichte (nach Oldenburg), die wir zum zweiten Mal bespielt haben. Das Kolosseum war wieder ausverkauft. Und die Stimmung fantastisch. Schon bei „Wir sind da“ standen viele Besucher auf, klatschten und sangen mit. Im Gegensatz zu einigen Konzerten vorher blieben die Lübecker dann sogar nach dem Song weiter stehen und feierten zu „Radio“ und „Perfekt“ ab. Coole Sache – das hat gefetzt! 🙂

 

„4+1“ im Afterglow

Im Afterglow dann noch ein kleiner Auftritt der jungen Nachwuchsband „4plus1“. Macht weiter so, ihr Lieben. 

Konzertübergreifend ist mir diesmal besonders „Kleiner Terrorist“ hängen geblieben, bzw. die Reaktionen der Kinder im Publikum bei diesem Lied. Ich hab jetzt auch schon öfter die Rückmeldung von Eltern bekommen, dass ihre Kinder das Lied doof finden, weil sie in dem Lied so schlecht wegkommen würden. Dementsprechend auch die Reaktionen der Kleinen im Publikum: Anfänglich große Augen voller Vorfreude bei der Anmoderation („es folgt eine Ode an die Kinder“), dann allmähliche Skepsis und schließlich eingeschnapptes Verschränken der Arme nach dem ersten Refrain. Offenbar sind die Kids dann so „sauer“ auf uns, dass sie meistens gar nicht die Wendung am Schluss mitbekommen und sich fast schon wundern, dass ihre Eltern, die vorher herzhaft lachend, sich am Ende meist zu ihnen umdrehen und sie liebevoll in den Arm nehmen und/oder küssen. Für mich immer einer der schönsten Momente in den Konzerten. 🙂

Die kommenden Wochen wird es hier etwas ruhiger. Unser nächstes Konzert ist erst am 12.07.! Bis dahin nutzen wir die Zeit, um uns wieder ein Stückchen um neue Songs zu kümmern, aber auch in Ruhe die WM zu verfolgen. Spannend sind viele Spiele ja. Vor allem, wenn sich die etablierten Nationen weiterhin so schwer tun. Wie war das? Drei der letzten vier Titelverteidiger sind in der Vorrunde gescheitert? Huiuiui, spannend. 

Eine schöne Zeit, ob mit oder ohne Fußball, wünscht

Björn


„Immer wieder Montags kommt die Erinnerung, dibidibidipdip dip“

Dabei hat vor allem mit Clemens Erinnerung offenbar irgendwas nicht hingehauen am Donnerstag in Bergheim. Zumindest stand er ohne seine Anzugtasche und damit ohne Auftrittsklamotten vor uns – mit kurzer Hose und Sandalen. Schwarze Anzüge für die erste Konzerthälfte waren also nicht möglich. Am Ende trug Clemens Schuhe und Hemd von Ingo, Socken von mir und Jeans von Nils. Er sah selten so gut aus. Hätte ich ein Foto machen sollen? 😀 Das Konzert selbst lief ohne weitere Pannen. Zum Glück war es auch nicht mehr so warm wie noch vergangene Woche, so dass wir das gesamte Konzert mit den selben Klamotten singen konnten, ohne schon in der Pause komplett durchgeschwitzt zu sein. Die Bergheimer waren sehr gut drauf und am Ende gab’s sogar Standing Ovations. 

Am Freitag ging’s dann vom Nordwesten Kölns in den Südosten. Nach Troisdorf. Hier haben wir nachmittags mit unserem Coach Erik Sohn mal wieder über das Programm geschaut und an ein paar Ecken gefeilt. Auch wenn das Programm bereits gut läuft, ist es immer wieder schön, mit fachkundigem Rat von außen an den Stücken zu arbeiten. 

Erik schaut mit kritisch-analytischem Blick auf die Noten

Beim Konzert am Abend durften dann wieder alle ihre eigenen Klamotten in der gewohnten Reihenfolge tragen. Die Stimmung war wesentlich heißer als die Temperaturen in dem doch sehr stark klimatisierten Raum. Ich frage mich nur, ob der Troisdorfer (hier sei noch mal das Dehnungs-„i“ erwähnt – also Trohsdorf) an sich eine rechts-links-Schwäche hat. Oder gibt es eine andere Erklärung, warum das an die Wände im Saal projeziert wurde? 

Im Afterglow gab es dann noch eine schöne Überraschung für uns. Nach meinem letzten Tourblog über die Schwitz-Konzerte in Wittingen und Dresden, bekamen wir alle selbstbestickte Handtücher mit dem Bandschriftzug und unserem Namen. Tolle Idee, Danke! 🙂

„Groß“stadt-Idylle 😉

Am Samstag dann wieder im wirklich hübschen Paderborn. Und wie so oft in der Vergangenheit war die Stimmung wesentlich besser, als uns die lokalen Mitarbeiter vorher prognostiziert hatten. Sprüche wie „der Paderborner lacht eher nach innen“ bekamen wir im Vorfeld zu hören. Keine Ahnung wer damit gemeint ist. Aber die Zuschauer, die da am Samstag im Saal saßen können damit nicht gemeint gewesen sein. Teilweise war die Stimmung ausgelassen wie bei einem Stehkonzert. 

Von unserer Seite aus gab es ja länger schon keine technischen Pannen. War dann am Samstag wohl mal wieder Zeit. Während „Billig Jeans“ wunderte ich mich plötzlich, dass ich Nils nicht mehr hören konnte. Ich dachte, er hätte sich verschluckt oder so. Ich konnte aber aus choreografietechnischen Gründen nicht zu ihm schauen und nachsehen. Irgendwie dauerte sein Aussetzen aber für einen Verschlucker zu lang. Als ich mich dann doch in seine Richtung umdrehen konnte, sah ich, dass er seine Mikrofonbatterien wechselte. Das war es also. Damit aber nicht genug. Eine Strophe später konnte ich mich selbst nicht mehr hören. Auch bei mir leider spontanes Batterieversagen. Also hin zum Beistelltisch, Mikrofon aufschrauben, alte Batterien raus, neue rein und wieder zuschrauben. Alles in allem eine Angelegenheit, die man zeitlich fast mit einem Boxenstop bei der Formel 1 vergleichen kann. Irgendwas im Bereich einer Nano-Sekunde. Bevor Fragen aufkommen: natürlich checken wir die Batterieanzeigen vor den Auftritten. Leider gibt es aber auch bei diesem Produkt immer mal wieder ein schwarzes Schaf, das seinen Dienst vor der vereinbarten und gewohnten Zeit einstellt. 

Das Wochenende abgeschlossen haben wir gestern in Dortmund. Mit einem Kirchenkonzert. Kirchen nutze ich gerne mal als kühlenden Rückzugsort bei Stadtbesuchen im Hochsommer. Dafür eignet sich unser Dortmunder Exemplar nicht. Im Gegenteil. Fühlte sich eher an, wie im Tropenhaus vom Zoo. Klimatisch waren die Dortmunder aber offenbar hart im Nehmen. Oder die Kirchenbänke waren besonders hart. Wie auch immer, plötzlich standen fast alle Besucher bei „Wir sind da“. Das hat es selbst in „normalen“ Konzerten bisher selten gegeben. In Erinnerung wird auch die Kanzel genau in der Mitte der „Bühne“ bleiben. Da fühlte man sich als Solist oder auch Moderator schnell mal wie ein Prediger. Und jetzt noch ein Spoiler: wir haben zwei neue Coverversionen ruhigerer Machart ins Kirchenprogramm aufgenommen. Eins davon gab’s schon bei unserer Vorgängerband. Das andere war eine Weltpremiere. 😀 

Zum Abschluss des Wochenendes hatten wir gestern alle 5 gleichzeitig noch Bock auf Dönerbude! 🙂

So, jetzt steht die WM vor der Tür und damit für uns ruhigere Wochen, zumindest was die Anzahl der Konzerte angeht. Nächste Woche haben wir nur zwei (Lüneburg und Lübeck). Von dort geht es dann aber direkt in die Eifel zum Songschreiben.

Liebe Grüße und allen eine schöne Woche!

Björn


Hallo zusammen,

nach unseren Pfingstferien haben wir – ganz entspannt – mit zwei Konzerten wieder den Tourbetrieb aufgenommen. Am Donnerstag waren wir beim Unser Aller Festival in Wittingen eingeladen. Wittingen? Nie gehört? Wo? Nördlich von Wolfsburg? Ahja, also von Berlin eine verhältnismäßig kurze Anreise. Nur drei Stunden. Prima. Also ganz entspannt. Entspannt ging es auch vor Ort weiter. Nette Crew vom Veranstalter, wir alle „gezeichnet“ von den knapp zwei freien Wochen. Ich selbst war auch wieder in besserer Verfassung, als noch vor zwei Wochen (an dieser Stelle „Danke“ für die lieben Wünsche im Anschluss an den letzten Blogeintrag). Im Grunde also beste Voraussetzungen für ein schönes Konzert. Wäre da nicht die Hitze gewesen. Von Anfang an gefühlte 45 Grad auf der Bühne. Uff. Eine kleine Tortur für alle. Auf und vor der Bühne. Dementsprechend immens hoher Verbrauch an trocknenden Papiertüchern bei uns. Schön auch, wie sich dadurch der Fokus bei manchen Songs total verändert. Grade bei Balladen wie „Nordseewind“ oder „Nur du allein“, wenn du nur stehst und dich kaum bewegst und du spürst, wie ganze Rinnsale an Schweiß den Rücken runterlaufen. Warum gibt es eigentlich kein Sommeroutfit? Badeschlappen, Shorts, T-Shirt. Fertig. Es geht doch eh um die Songs und deren Inhalt. Nicht um unsere Verpackung, oder? Und so ein Moonwalk in Schlappen würde ich von Ingo schon gerne sehen. 

Naja und für die Zuschauer ist es bei der Wärme natürlich auch nicht einfach. Glücklicherweise hatte der Veranstalter sein Programmheft auf jedem Stuhl ausgelegt. War bestimmt mehr als Fächer, denn als Informationsquelle gedacht. 🙂 Liebe Wittinger, ich will natürlich nicht nur die Temperaturen erwähnen. Nein, auch ihr habt zu einem heißen Abend beigetragen. Am Ende ja sogar mit Tanzen während der Zugaben. Danke! 

Freitag dann der Alte Schlachthof in Dresden. Es war uns „alten Hasen“ vollkommen klar, dass es klimatisch ähnlich bis schlimmer werden würde. Kurz keimte Hoffnung auf, als am Nachmittag Regen einsetzte und die Außentemperaturen um ca. 10 Grad zurückgingen. War aber nur ein kurzes Strohfeuer. Der Zugang zur Bühne im kleinen Saal geht von den Garderoben aus durch den Keller. Da war es angenehm kühl. Die letzte Treppe hinauf zur Bühne war dann aber wie das betreten einer vollkommen anderen Klimazone. Tropenfeeling. Ich musste sofort an meinen Opa denken und seine Beschreibung des Gefühls, als er vor vielen vielen Jahren in Cuba aus dem Flugzeug stieg: „als ob du einen heißen, nassen Lappen ins Gesicht kriegst“. Trotz Hitze war das Dresdner Publikum, wie von uns erhofft, extrem gut drauf. Schon der Auftrittsapplaus vor dem ersten Lied war sehr lang und ausgelassen. Und das ganze steigerte sich dann noch im Laufe des Abends. Wodurch sich das Dresdner Publikum aber auch auszeichnet ist, das es nicht nur laut, Party und Mitklatschen kann, sondern auch leise und konzentriert bei den ruhigen Nummern sein kann. Ich weiß das sehr zu schätzen! Wärmetechnisch war es am Ende so heiß, dass Nils und ich selbst an den Hosen vorne am Schienbein nass waren. Ist vielleicht nicht grade appetitlich (deswegen auch keine Beweisfotos), aber die Wahrheit. 😛

Schauen wir doch mal, wie es uns kommende Woche in Bergheim, Troisdorf, Paderborn und Dortmund ergeht. Es gibt übrigens noch Karten für alle vier Konzerte (wenn auch nur noch genau 1 für Paderborn), also sagt doch gern noch allen dort in der Nähe wohnenden Bekannten, Verwandten, Brieffreunden und Arbeitskollegen Bescheid. Tickets!

P.s.: hier noch ein paar „Quatschfotos“ aus Wittingen, die bisher nur Menschen sehen konnten, die uns auf Facebook und Instagram folgen. Aber auch der Rest soll sehen, was passiert, wenn man nach einem hitzigen Konzert nach dem Afterglow eine grüne Brille findet:

Liebe Grüße

Björn


Hallo zusammen, 

leider fallen in dieser Woche meine Notizen kurz aus. Ich hatte bei den drei Konzerten in Friedrichshafen, Stuttgart und Heilbronn mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und musste mich sehr auf mich konzentrieren. Ich will es dennoch versuchen:

In Friedrichshafen waren wir die letzte Band, die vor der Renovierung im Bahnhof Fischbach aufgetreten ist. Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Konzert in den gemachten Räumen. Wenn das im Konzertsaal so wird, wie im angeschlossenen Restaurant, dann wird das toll! Das Konzert war für uns alle eine Herausforderung. Laaaaange Anreise und so. Ich weiß noch, dass Däns allererste (Vorstellungs-)Moderation etwas anders ausfiel als sonst. Irgendwie hat das aber eine entspannte Lockerheit bei uns erzeugt, die uns durch das Konzert getragen hat. Leider passte die Fahrt vom Konzertort zum Hotel zu dem ganzen Tag. Es standen eh schon 45 Minuten auf der Navi-Uhr. Da wussten wir aber noch nichts von dem nicht überholbaren Schwerlasttransporter auf unserer Strecke. Also Umweg über die Dörfer. Naja, so haben wir noch ein paar Rehe und Füchse gesehen. Freundlicherweise blieben die aber alle am Straßenrand stehen. 

Das Konzert in Stuttgart hat mir, trotz meiner individuellen Probleme, Spaß gemacht. So viel weiß ich zumindest noch. 😉 Der Aufbau des Saals hatte auch was. Die Bühne nicht wirklich hoch und nah dran an der ersten Reihe. Die nächsten Reihen dann steil ansteigend vor uns. Also alles und alle schön nah dran. Sehr gelacht hab ich noch über folgende Frage am CD-Stand nach dem Konzert: „Der eine Neue ist doch auch nicht viel älter oder? Oder ist der einfach nur so schön?“ Sehr, sehr lustig. 

Gestern in Heilbronn dann das letzte Konzert vor unseren Pfingstferien. Irgendwie hingen wir alle ganz schön in den Seilen, haben aber natürlich noch mal alles gegeben. Am CD-Stand kam die Frage, ob wir nicht mal in Frankreich auftreten wollen. Anscheinend gäbe es da wohl einige deutsche Gemeinden um Paris herum. Wenn ihr ähnliche oder andere konkrete Vorschläge habt, wo wir doch mal ein Konzert machen könnten, dann schreibt mir (oder gern auch gleich dem Büro) eine Mail. Dann können wir ausloten, ob da was klappen könnte. Hier noch mal die Mailadressen zur Sicherheit: bjoern(at)altebekannte.band und/oder buero(at)altebekannte.band 🙂 

 

So, jetzt haben wir knapp zwei Wochen Pause. Zeit zum Durchatmen und Gesundwerden. Danach gibt’s noch 13 Konzerte vor den Sommerferien. 🙂

Liebe Grüße und uns allen ein paar schöne Tage!

Björn


Da jetzt doch einige gefragt haben, wie es Clemens und mir mit dem Konzert im Tanzbrunnen erging, will ich mich auch mal in einem Blog äußern. Da bleibt mir normalerweise wenig Zeit zu, da ich mich ja um die Produktionen von Alte Bekannte kümmere, sprich Aufnahmen für die nächste CD, Abmischung des Tons der Musikvideos, bzw. auch Schnitt der meisten Videos und Vlogs. Dazwischen noch ein paar Konzerte und der Tag ist voll. Außerdem hat Björn ja schon mehrfach gesagt, dass Männer über 40 von Social Media keine Ahnung haben. ;p

Das Konzert im Tanzbrunnen war… mega! Ich habe zwar schon vorher auf ähnlich großen Konzerten gespielt, aber noch nie in der Rolle des Sängers mit eigenen Songs. Da war immer der Frontmann, der eigentliche Künstler zwischen mir und dem Publikum als „Schutzwall“. Wenn also irgendwas schlecht gelaufen wäre, dann hätte ich mich immer hinter demjenigen verstecken können.

Bei „Alte Bekannte“ geht das nicht. Niemand da, hinter dem ich mich verstecken kann. Und das ist auch gut so, denn das ist ja das, was wir Musiker wollen. Aber ich bin froh, dass ich mich durch die vielen kleineren Konzerte daran gewöhnen konnte, mit Euch, dem Publikum, um zu gehen. Mit den Songs zu spielen, mir die Bewegungen zu merken, meinen eigenen persönlichen Ausdruck zu finden, vor allem bei Songs wie „Sie bricht mir das Herz“, wo ja so viele eine gewisse Wehmut fühlen, weil sie diesen Song mit Sari verbinden… das alles will geübt sein. Wobei ich lieber „das will erfahren sein“ sage, da man bestimmte Dinge nicht üben kann, sondern nur auf der Bühne vor Publikum erfährt.

Und dann steht man auf so einer Tanzbrunnen Bühne, die groß ist, größer als die meisten „Alte Bekannte“  Bühnen bisher, obendrauf noch diese Masse an Menschen, die bis in die letzte Reihe begeistert sein sollen, und dann fällt einem an der Bühnenkante auf, dass 90% gar nicht sehen werden, wenn ich hier die Augenbraue hoch ziehe, oder da mit meiner Mimik spiele. Zum Glück habe ich früher etwas Theater und Kabarett gemacht, und bin ja auch nicht seit gestern erst Musiker. Also alles etwas größer machen, deutlicher.

Dann kommt dieser Moment, wo wir „nur Du allein“ singen, und ich frage mich, ob so ein „schwerer“ Song funktionieren wird, während ich Duh Duh Dutte. Ist ja doch eher ein „gute Laune“ Publikum, das die Arme schwenken und mitsingen will. Die Menschen, die uns noch nie gesehen haben und nur des Events wegen da sind, auch nicht zu vergessen. Aber auch das hat geklappt. Die Leute waren so still, wie es bei einer solchen Massenveranstaltung ging, und der Applaus bestätigte, dass das Gefühl angekommen war.

Dann „Wir sind da“, plötzlich sind wieder die Leuchtstäbe im Publikum, tausende, und ich denke „Ja leck mich doch, wer hat sich denn die Mühe gemacht, so exorbitant viele von den Teilen zu besorgen und zu verteilen? Und vor allem: wer hat das bezahlt??? Das muss doch teuer wie Sau sein!“ Sorry, für die derbe Ausdrucksweise, aber das war wörtlich das, was ich gefühlt habe. Geile Sache! Danke!

Konzert zu Ende, alles hat geklappt, und dann kommt das musiksynchrone Feuerwerk. Keine Ahnung, ob das wirklich synchron war, aber ich hatte das Gefühl, der Himmel brennt und Köln wird in die Luft gesprengt, während „Du musst den Sommer einfach zwingen“ läuft. Ich hab so unglaublich oft bei „Kölner Lichter“ auf Veranstaltungen Musik gemacht, hunderte Feuerwerke gesehen, aber noch nie mit einem Song von mir. Also uns natürlich… ja ok, von Dän… Ihr wisst, was ich meine.

Dann kommt der Afterglow, so anders als jeder andere bisher, weil es so viele waren. Dazwischen blitzt mal meine Familie auf, und Menschen, die ich von den Konzerten her schon etwas besser kenne und sehr mag, die ich „abfertigen“ muss, um überhaupt durch zu kommen. Menschen, die man hier und da mal gedrückt hat, mit denen man sich schon ein paar persönliche Witze erobert hat, so in der Masse verschwinden zu sehen… das ist eigenartig. Und das war dann auch der Moment, der mich geplättet hat. Das Konzert konnte ich in eine professionelle Ecke schieben. Den Afterglow… nee, lieber „die Autogrammstunde“… das konnte ich bisher noch nicht richtig einsortieren. Ich möchte so gerne dem einzelnen wenigstens kurz in die Augen sehen, damit ich mitbekomme, wen ich da im Arm halte für ein Foto… kaum möglich.

Das Gefühl dazu kann ich mit „witzig bis überfordernd“ beschreiben.

Nächster Tag „Emmelshausen“. Kleine Halle, Business as usual, und dann auch noch ein Ortsname, der so klingt, als wäre er einem Walt Disney Comic entsprungen. 😀

Ich hatte Bedenken, ob wir den Sprung zurück in das Kleine sofort hin bekommen. Aber genau da habe ich wieder gemerkt, dass die Entscheidung, alles sausen zu lassen für „Alte Bekannte“ die richtige war. Wir hatten, trotz der Anstrengungen, dem Hype, dem Gigantismus am Vortag alle wieder volle Energie, um unsere Show zu machen. Emmelshausen hat es uns mit einer Standing Ovation bestätigt. Danke!

Alles richtig gemacht.

Ingo

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Wegen der vielen Nachfragen, wie mir denn unser Konzert im Tanzbrunnen und beim Katholikentag gefallen hat, hier meine Eindrücke und Gedanken.

Vor so vielen Menschen aufzutreten, ist immer etwas besonderes und die Vorfreude darauf hat mich vor allem beim Tanzbrunnenkonzert schon einige Zeit begleitet. Die Vorbereitung auf das Konzert war aber im Grunde ganz normal, die Besonderheit der Situation machte sich bei uns nur in einer erhöhten Konzentration beim Soundcheck bemerkbar.

Ein besonders beeindruckender Moment bei beiden Konzerten war, das erste Mal auf die Bühne zu kommen, die Energie von tausenden Menschen zu spüren und sich von der Begeisterung tragen zu lassen. Großartig!

Open Air Konzerte finde ich gerade für a-cappella immer eine Herausforderung, da sie immer mit schwierigeren akustischen Bedingungen einhergehen, als Konzerte drinnen. An dieser Stelle auch noch mal ein dickes Kompliment und Dank an unseren Tontechniker, der das ganze souverän gemeistert hat, so dass wir auf der Bühne einfach Spaß haben konnten.

Und natürlich auch ein großes Dankeschön an alle Leute, die da waren, zugehört, geklatscht, gesungen und gefeiert haben. Ohne Euch wäre das ganze ja nur halb so schön gewesen! 😉

Clemens


Hallo zusammen, 

das zweite Großkonzert (nach dem Tanzbrunnen) in der Geschichte von Alte Bekannte: unser Auftritt am Freitag beim Katholikentag in Münster. Was soll ich sagen?! Es war total geil. Coole Kulisse, ideales Konzertwetter, ca. 12.000-15.000 Menschen vor der Bühne und eine wirklich tolle Stimmung und Energie. Dazu mal wieder mit Gebärdendolmetscherin Laura M. Schwengber zusammen auf der Bühne. Ihr kennt sie noch nicht? Dann schaut doch mal bei ihr vorbei: https://www.lauramschwengber.de!

Vielen Dank an Misereor, dass sie mit uns das Wagnis eingegangen sind und uns als neue Band auch wieder auf die große Bühne geholt haben!!! Und dazu konnten während des Konzertes ja auch fast 500 neue Weltbessermacher gewonnen werden. Geil. 🙂

Der Besen auf dem Foto stand übrigens während des Konzertes dort auf der Bühne. Fiel mir erst kurz vor Schluss auf und ich musste es unbedingt noch fotografieren. Zu schön, diese „Deko“.

 

 

 

Am Samstag der totale Bruch, den ich ja eigentlich an diesem Job so liebe. Von fast 15.000 Menschen vor einer großen Open-Air-Bühne in Münster zu gut 150 Besuchern in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg. 😀 Ich möchte wissen, wer das so geplant hat! 😉 Ich gebe zu, dass ich selbst arge Probleme mit der Motivation hatte. Sicher auch, weil ich die Nacht davor einfach super unruhig geschlafen hab und total übermüdet war. Und dazu der Gedanke, bei schönstem Samstag-Zeit-fürs-Freibad-Wetter den ganzen Tag in einer Schule zu verbringen. Wir hatten ja ein Nachmittags- und ein Abendkonzert hintereinander. „Augen auf bei der Berufswahl!“ – dementsprechend hab ich mich natürlich bis zum ersten Konzert auch motiviert bekommen. Scheinwerfer und Bühnenoutift helfen da einfach. Erwähnen muss ich hier kurz einen Jungen aus dem Abendkonzert, der in der ersten Reihe saß und bei „Du musst den Sommer einfach zwingen“ seine Sonnenbrille aufsetzte (in der sonst ziemlich finsteren Aula). Hab ich ihm aber auch schon im Konzert gesagt, dass ich das sehr cool fand. 😉

 

Gestern unser Nachholkonzert in der Frankfurter Batschkapp. Den Original-Termin im Februar hatten wir ja leider aufgrund von Däns fehlender Stimme kurzfristig absagen müssen. Hat er sich natürlich auch im Konzert selbst noch mal dafür entschuldigt und bemerkt, dass das ja eine Steilvorlage wäre, ihn damit den ganzen Abend aufzuziehen. Haben Clemens und ich dann zumindest ansatzweise umgesetzt und klitzekleine Spitzen in seine Richtung fallen lassen. Apropos Clemens. Da fällt mir ein, dass wir zwei am Samstag und Sonntag schon besonders viel Spaß miteinander hatten auf der Bühne. Und er hat es tatsächlich geschafft, mich in Fröndenberg bei „Montagsallergie“ mit seiner Gestik so aus dem Konzept zu bringen, dass ich mich extrem beherrschen und konzentrieren musste, den Song zu Ende zu singen. Zitterte schon ganz schön rum meine Stimme vor unterdrücktem Lachen. Ich will natürlich nicht von Retourkutsche sprechen, aber scheinbar hab ich ihn dann gestern Abend beim Intro von „Verboten“ aus dem Konzept gebracht, so dass er seinen Einsatz zu ersten Strophe verpasst hat. Wie gut, dass wir da den Text zusammensingen. Fehlte wenigstens nichts. 😉

Nächste Woche weichen wir dann mal vom gewohnten Rhythmus ab. Das letzte Konzert unseres kurzen Ausflugs in den Süden ist schon am Freitag. Könnte also schon am Samstag die nächste kleine Tour-Notiz aus Friedrichshafen, Stuttgart und Heilbronn kommen. 😉

Bis dahin, liebe Grüße

Björn


Hallo zusammen, 

dieses Wochenende gab es also das nächste große Highlight in der jungen Geschichte von Alte Bekannte. Unser Konzert zur Saisoneröffnung im Kölner Tanzbrunnen. 

Zuvor hatten wir am Freitagabend aber noch ein Konzert in Köln-Chorweiler. Ich hatte ja im Vorfeld ein bisschen Angst, dass nicht so viele Zuschauer kommen würden, einen Tag vor dem großen Open Air gleich „um die Ecke“. Glücklicherweise war die Sorge aber unbegründet. Das Bürgerzentrum in Chorweiler war beinahe ausverkauft. 

Eine kleine Besonderheit sieht man noch auf dem Foto. Manchmal ist es nicht ganz eindeutig, welchen Weg wir durch den Vorhang auf die Bühne gehen sollen. In Chorweiler hätte man direkt in der Mitte durch gehen können. Das wollte unser Tourmanager Chris aber nicht, da er Angst hatte, wir würden den Vorhang dann nicht wieder hinter uns zuziehen. Also hat er uns relativ eindeutig angezeigt, welchen Weg wir möglichst nicht nehmen sollten. Haben wir uns dann auch dran gehalten und sind an der Seite lang. 😉

 

Das Tanzbrunnenkonzert am Samstag hat meine Erwartungen übertroffen. Im Vorfeld hatten wir auf ca. 4000 Zuschauer gehofft. Es müssen aber deutlich mehr gewesen sein, denn von der Bühne aus sah es sehr gut gefüllt aus.

Zeitungsberichten zu Folge waren es wohl 6250 Gäste. Toll! Vielen Dank an den Wettergott, der wahrscheinlich dafür gesorgt hat, dass sich viele Zuschauer am Tag selbst noch für einen Besuch des Konzertes entschieden haben. 

Es war cool, wie viele Leute unsere neuen Songs mitgesungen haben und so auch die „Neu- und Erstlinge“ mit ihrer guten Laune angesteckt haben. Uns natürlich auch. Ich fand’s auch total schön, dass ich schon ziemlich zu Beginn des Konzertes Eddi im Publikum entdeckt habe und wir immer wieder ein bisschen per Augenkontakt kommuniziert haben. Ich freue mich, dass wir uns jetzt schon gegenseitig bei unseren neuen Projekten besucht haben. Ich hatte mir ja schon im März sein Konzert in Hannover angehört.

Bei „Wir sind da!“ hatte auch wieder jemand heimlich eine Knicklichter-Aktion vorbereitet. Vielen Dank an die Verantwortlichen. Das sah toll aus. Und diesmal waren es ja wirklich TAUSEND Lichter und tanzende Hände… 😉

Ich bin ganz ehrlich, mir sind die momentan kleinen Hallen und Säle, in denen wir auftreten, eigentlich lieber. Aber ab und zu so ein Ausreißer nach oben ist natürlich geil! 😉 Vor allem aber im „Afterglow“ macht sich die Menge der Besucher bemerkbar. Sonst besteht ja schon die Chance, mit dem ein oder anderen ein kleines Gespräch zu führen. Das ist aber im Tanzbrunnen leider nicht so richtig möglich, da einfach viel mehr Menschen noch ein Autogramm oder ein Foto haben wollen und natürlich keiner zu kurz kommen soll. 

Gestern dann noch das Konzert in Emmelshausen. Im Zentrum am Park war ich vorher sogar schon zwei Mal mit Rock4. Ich weiß allerdings nicht, ob es schon mal so warm gewesen ist dort. Das ging ganz schön an die Substanz bzw. an die Sauerstoff-Reserven. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für die Zuschauer anstrengend war, oder? Auf jeden Fall haben wir das aber alle zusammen ganz gut gemeistert – also Band und Publikum. Immerhin war am Ende noch genug Kraft für Standing Ovations – Danke! 🙂

 

Nächste Woche geht’s dann mit dem nächsten großen Highlight weiter. Unser Auftritt am Freitag beim Katholikentag in Münster. Hoffen wir, dass das Wetter hält. Anschließend am Samstag unser erstes Doppelkonzert in Fröndenberg um 15 Uhr und um 20 Uhr. Sonntag dann der zweite Versuch für unser Konzert in Frankfurt/Main. Den eigentlichen Termin hatten wir ja leider im Februar wegen Krankheit kurzfristig absagen müssen.

In der Zwischenzeit schaut doch gern auf unserem YouTube-Kanal vorbei. Da haben wir ja in den vergangenen Wochen gleich zwei Songs veröffentlicht. Ein selbst gedrehtes Musikvideo zu Rio Reisers Klassiker „Junimond“ (hier geht’s zum Video) und ein Live-Video von „Wir sind da!“ (das Video gibt’s hier).

Ich freu mich drauf,

liebe Grüße

Björn


Hallo ihr Lieben,

immer wieder Montags kommt die Erinnerung. Oder so ähnlich. 😉

Dieses Wochenende haben wir in Soest begonnen. Einer Stadt, in der keiner vorher von uns aufgetreten ist. Zumindest dachten wir das. Und Dän sagte das auch in seiner Begrüßungsmoderation im Konzert. Er wurde aber schnell darauf hingewiesen, dass er mit den Wise Guys wohl schon 2001 oder 2002 mal ein Konzert in Soest hatte. Im Nachhinein muss auch ich gestehen, dass ich wohl schon in Soest aufgetreten bin. Das muss 2012 scheinbar eines meiner ersten Konzerte mit Rock4 gewesen sein. Ich verspreche, dass ich es diesmal nicht wieder vergessen werde und Soest von nun an in positiver Erinnerung behalte. Ist aber auch viel Erinnerungswürdiges passiert. Vor allem abseits der Bühne. Erstmal haben Nils und ich 120 bzw. 90 Minuten Verspätung mit unseren Zügen gehabt. Wir haben es gerade noch halbwegs pünktlich zum Soundcheck geschafft. Wie gut, dass wir immer mit ein bisschen Zeit-Puffer unterwegs sind. Das Konzert anschließend war ganz schön. Netter Saal, fast voll, freundliche Gesichter, in die man von der Bühne gesehen hat und hinterher ein paar interessante Gespräche im Afterglow.

An dieser Stelle, für alle die es interessiert, ein kleiner Einblick in die Nach-Konzert-Welt:

Clemens gönnte sich noch zwei Runden Sauna, die freundlicherweise für ihn länger angelassen worden war (normalerweise werden die Saunen, falls es denn in den Hotels eine gibt, gegen 22 Uhr ausgemacht. Wenn wir also gegen 23.30 Uhr ins Hotel kommen ist alles schon kalt.)
Ich dagegen hab mich super clever angestellt und beim Öffnen der Zimmertür eine halbe Flasche alkoholfreies Bier über meine Anzugtasche gekippt. Lief natürlich alles schön rein, so dass ich noch eine kleine Waschbeckenwäsche machen durfte inkl. der Bügelaktion am nächsten Morgen. Na wenigstens schien die Sonne. 😉

Freitag waren wir in Emsdetten – oder wie wir im Afterglow am Abend zuvor gelernt hatten – in ´detten. Schon auf dem Weg gab es eine fröhliche Kartenrunde auf den hinteren Bänken. Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit Heinz, Sebi und Herbert aus der alten WG-Crew, die mittlerweile unter anderem für den Konzertveranstalter arbeiten. Im Publikum hat mich besonders eine vierköpfige Familie direkt in der ersten Reihe beeindruckt. Papa, Mama und die ältere Tochter waren die ganze Zeit mit einem Strahlen in den Augen dabei. Vieles wurde mitgesungen. Richtung Ende des Konzertes hielt es sie dann auch nicht mehr auf den Sitzen und sie gaben den Impuls für den Rest des Publikums, dass es jetzt Zeit sei, aufzustehen und abzugehen. 🙂

Am Samstag dann nach Wilhelmshaven. Am Nachmittag waren wir zunächst zum Frühlingsfest des Kinderhospizes „Joshuas Engelreich“ (Website) eingeladen. Wir bekamen eine Führung durch das Haus und haben ein paar Mitarbeiter kennengelernt. Echt beeindruckend wie viel positive Energie dort versprüht wird. Auch wenn es uns allen – egal ob eigene Kinder oder nicht – teilweise ganz schön auf den Magen geschlagen ist. Abschließend haben wir noch spontan zwei Songs für die Gäste des Frühlingsfestes gesungen.
Das Konzert in der Wilhelmshavener Stadthalle musste mit etwas Verzögerung beginnen. Offenbar stimmten der Bestuhlungsplan anhand dessen die Tickets verkauft worden waren und der Plan, nach dem die Stühle in der Halle aufgestellt worden waren nicht überein. So musste also erst ein wenig neu sortiert und platziert werden. Das schien insgesamt der Stimmung aber eher zuträglich gewesen zu sein. Die Mitklatschfreude kannte vor allem in der zweiten Hälfte keine Grenzen.

 

 

Unseren Sonntag verbrachten wir dann in Duisburg. Auf dem Weg dorthin dann plötzlich eine neue Leidenschaft im Auto: Sudoku! 🙂 In Duisburg gab es zur Abwechslung mal wieder ein Kirchenkonzert. Diesmal in einer Kirche mit wirklich sehr viel eigenem Hall. Viel Arbeit also für unseren lieben Hank, da einen passablen Ton zu zaubern. Bei den Ansagen fühlten wir uns teilweise ein bisschen wie auf Valium, mussten wir doch langsam und deutlich sprechen, damit wir verstanden wurden. Teilweise haben wir Songs auch sehr viel langsamer gesungen, um so eine bessere Sprachverständlichkeit zu erzielen. Hat aber offensichtlich alles ganz gut geklappt, zumindest lassen dass die vielen positiven Rückmeldungen im Afterglow vermuten.

 

Nächstes Wochenende ist es dann soweit – unser Konzert im Tanzbrunnen. Mit anschließendem musiksynchronen Höhenfeuerwerk (sogar mit einem Song von uns). Das wird schön, Leute. Ich freu mich drauf!

Liebe Grüße